So leben wir Deutschen

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Die von Kabeljau eins (fälschlicherweise kabel eins ) in Auftrag gegegegegegebene Dokumentation So leben wir Deutschen, zeigt den Arbeitsalltag verschiedener (angeblich) deutscher Staatsbürger. Dabei werden das gezeigte Umfeld und die anwesenden Personen in hohem Maße manipuliert, so dass aus einem Alltag in der Pommesbude eine nervenreißende Schlacht um Leben und Tod wird, die spannender nicht sein kann.

Allgemeines

Die Sendung hat eine Zuschauerquote von rund 0% - was in etwa der Hälfte von Big Brother entspricht - und wird zumeist von einer ätzenden, wissenschaftlich anmutenden Stimme begleitet. Normalerweise schaltet der Zuschauer instinktiv den Fernseher nach King of Queens aus, deshalb kann er nicht wissen, dass im Anschluss an die amerikanische Sitcom noch zahlreiche DEUTSCHE Dokumentationen auf kabeljau eins folgen - ja sogar von Nachrichten ist die Rede.

Fälle

Als jedoch der Verbraucher Peter S. am 3. August 2006 versehentlich seine Kaffee heiße Tasse... ähm... seine Tasse heißen Kaffee auf sein Bein schüttete und so an seinem eigentlichen Vorhaben gehindert wurde, wurde er Zeuge des Unfassbaren: Ein nervtötender Sprecher lud den Zuschauer zu weiterem Fernsehvergnügen ein. Peter S. versuchte umzuschalten, doch es half nichts. Sogar das Ausschalten des Fernsehers war nicht mehr möglich. Grund: Mandy und Kevin Rosowski betreiben eine Pommesbude.

Ein sehr häufig gezeigtes Umfeld ist eben die Pommesbude, die - man mag es kaum glauben - auch superscharfe Curry-Würste verkauft. Meist präsentieren die Betreiber dieser Gastronomiestätte voller Stolz ihre Kreation: Eine extra-scharfe Currywurst Spezial mit 1.000.000.000 Scoville, die bei Einnahme sofort zum Tode führt. Trotz Schärfe starb bis Folge 29482347 nicht ein einziger Kunde an dem Schärfegehalt der Curry-Wurst. Als ein wütender Kunde den Betreiber in besagter Episode schließlich zur Rede stellte, entgegnete dieser, dass die Currywurst nur bei analer Einnahme den Tod hervorruft. Um dieser Schmach zu entgehen, organisierte kabeljau 1 ein Gruppe von Herzkranken und sandte diese zur Pommesbude, mit dem Auftrag die extra-scharfe Curry-Wurst Spezial zu kaufen. Das Ergebnis war sehenswert: Die Curry-Wurst wurde ihrem Ruf gerecht!

Beliebt ist auch das Zeigen eines Fischmarktes. Die wohl bekannteste Episode zum Thema Fischmarkt ist die Geschichte vom Fischhändler Kleiber. Dieser geriet in Verruf, treue und ehrliche Kunden hintergangen und diesen statt Forelle Kugelfisch verkauft zu haben. In der Episode wurde dieser Missgriff jedoch durch den Sprecher abgeschwächt:

"Die Kunden haben hier ein unschlagbar günstiges Angebot gemacht!".

Eine weitere sehr beliebte Berufsgruppe ist die der Ordnungshüter. Zumeist als sehr ehrenvoller und für die Gesellschaft unabkömmlicher Beruf bezeichnet, bekommt der Zuschauer hier das WIRKLICHE Elend des Deutschen Volkes zu Gesicht. In einer Folge mussten die Kameraleute den Betreiber eines türkischen Supermarktes filmen, der es doch tatsächlich gewagt hatte, seine Verkaufsschilder 0,0002mm zu weit auf dem Fußgängerweg zu platzieren. Eine Passantin, begleitet von ihrer Vierbeinerin Sissy, kritisierte den Besitzer des Ladens "Meine liebe Sissy wäre fast über das Verkaufsschild gestolpert! Dabei hätte sie sich sämtliche Pfoten brechen können.". Der Besitzer wurde anschließend mit einem Bußgeld in Höhe von 900 Euro und einem Eintrag in der Verbrecherkartei (auch bekannt als SCHUFA) sanktioniert. Die Kameraleute mussten im Anschluss an die Dreharbeiten in psychiatrische Behandlung.

Kritik am Vorgehen

Dieser Teil beschäftigt sich mit dem Vorgehen der Kameraleute. Eine von www.stupidedia.de initiierte Umfrage ergab, dass 23% der 2 Befragten die Vorgehensweise der Kameraleute für unangemessen halten. Die gezeigten Personen würden manipuliert werden und seien durch das Filmen nicht mehr in Einklang mit Pommes und Curry-Wurst.

Einer der Befragten nannte dies Nicht so gut. Ein zweiter verurteilte die Vorgehensweise sogar, indem er sie als ketzerisches Werk des Teufels bezeichnete.

Eine dritte Person urteilte über... hey! Es gibt doch bloß zwei Befragte...

Superdumme Menschen

Ein weiteres Merkmal der Sendung ist der konsequente Verzicht auf Gehirnzellen. Läuft einmal ein halbwegs intelligent anmutender Passant durch das Bild, wird dieser rausgeschnitten oder durch eine Einblendung wie zum Beispiel „Schicken Sie eine SMS mit Kennwort Pommesbude an die 888 777 und gewinnen Sie eine Reise nach Gelsenkirchen, um auf der Pommesbuden-Allee fähigen Pommesbudenbesitzern über die Schultern zu schauen!“ verdeckt.

Bekannte Sätze der gezeigten Personen (fast immer Pommesbudenbesitzer)

  • „Meine Currywurst is’ so scharf“
  • „Einmal ohne alles“
  • „Was darf’s sein, der Herr?“
  • „HEY HARRY, EINMAL MIT UND OHNE ALLES!“
  • „Isch mach das mein ganzes langes Leben schon, seit isch hier arbeite und das is... [...] ...ne?“
  • „Gib mir deine schärfste Wurst!“