Smalltalk

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Smalltalk, der, neumoderner Kommunikationsstil, benötigt mindestens zwei sprech- oder schreibfähige Parteien, die miteinander in Kontakt treten müssen. Er tritt hauptsächlich in Bussen, Bahnen und Chats auf, aber auch oft in Kneipen, öffentlichen Toiletten und besonders häufig bei einzelnen Personen, die unter starker Schizophrenie leiden.

1. Phase

(Fast) immer beginnt Smalltalk mit der Begrüßung der so genannten Aktivseite, also die Person, die den Smalltalk beginnt. Diese Begrüßung kann auf verschiedenste Weise ausgeführt werden, die häufigsten sind "Hi", "Hallo", "Ey du!" und "Bist du single?". Auf die Begrüßung folgt dann die Antwort der so genannten Passivseite. Auch hier ist die Vielfalt immens, wobei am gebräuchlichsten "Was willst du?", "Verpiss dich!" und "Ich nix deutsch" sind. Oft auch ist die Passivseite so stark überrascht, dass die eigene Kreativität aussetzt und die Worte der Aktivseite einfach wiederholt werden.

2. Phase

Im nächsten Schritt folgt eigentlich ausnahmslos immer eine Frage der Aktivseite, sofern das Smalltalk-Gespräch durch die erste Phase noch nicht beendet sein sollte. Ist dies dennoch der Fall, so wird mit Schritt drei weitergemacht. Die oben genannte Frage, die in der zweiten Phase gestellt wird, dient der Erforschung und Erkennung des werten Befindens des Gesprächpartners. So wird beispielsweise durch Fragen wie "Wie geht's?" oder in anderen Dialekten "Was geht?" und "Alles korrekt?" nach der momentanen Laune des Gegenübers gefragt. Dieser antwortet dann und gibt eine mehr oder weniger wahrheitsgemäße Auskunft über seine Verfassung. Dieses Frage- und Antwortspiel wiederholt sich ständig mit anderen Themen und auch ab und zu rollenvertauscht, bis entweder rettende Ausreden für die Flucht aus dem Smalltalk gemacht werden oder die Zeit einfach so weit fortgeschritten ist, dass ein Beenden des Gesprächs unvermeidbar ist.

3. Phase

Die dritte und letzte Phase des Smalltalks ist der gegenseitige Abschied der Individuen. Wie so oft sind hier dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt, sodass die allerverschiedensten Tschüss-Arten mit unterschiedlichen Wirkungen entstehen können. Als häufigste Beispiele sind "Ciao", "Bis bald" und "Auf Wiedersehen" zu nennen, doch immer öfter treten auch Phrasen wie "Mach dich vom Acker", "Du stehst mir im Weg" oder "Ich zähle bis drei und wenn ich dann immer noch deine Visage sehen muss, werde ich aggressiv" auf.

Als besonders störend gilt ein Abgang mit dem slawisch angehauchten Wort "Tschüssikowski". Der Sprecher dieser Verabschiedungsformel ist über die Peinlichkeit dieses Begriffs nicht bewusst und wird hinter vorgehaltener Hand ausgelacht. Es wird also empfohlen, sich an eine der gängigen Standardformeln (s.o.) zu halten.

Beispiel

"Hallo, wie geht's dir?"
"Gut und dir?"
"Auch, was hast du so gemacht?"
"Nicht viel, nur ein bisschen relaxt, du?"
"Auch."

Dieses Beispiel stellt eindrucksvoll dar, wie der so genannte Smalltalk funktioniert.

Trivia