Sippenhaft

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Sippenhaft ist ein technischer Begriff bei der technischen Entwicklung von Geschirrspülmaschinen. Geprägt wurde der Begriff in diesem Zusammenhang kurz nach der Französischen Revolution, er stammt jedoch aus dem Jiddischen. Durch eine Lautverschiebung wurde im 19. Jahrhundert aus der ursprünglichen "Suppenhaft" die heute in deutschen Sprachgebrauch eingegangene "Sippenhaft".

Technisch beschreibt der Begriff die unangenehme Eigenschaft von Dosensuppen, die aus Tellern verzehrt werden, an jenen nach einem längerfristigen Trockenprozess in schwer entfernbaren zementartigen Flecken heften zu bleiben. Je nach Suppe hat es der Geschirrspüler schwerer, diese Anhaftungen in einem aufwändigen Spülverfahren zu entfernen. Empirische Erhebungen ergaben, dass Mexikanischer Bohneneintopf aus Dosen eine besonders hohe Sippenhaft aufweist.

Sippenhaft-Index

Der mongolische Geschirrspülforscher Tumenkishig Myanganbuu entwickelte 1903 folgenden Werteindex, der die jeweilige Sippenhaft verschiedener Dosensuppen kategorisiert, wobei er einen Index von 1 bis 10 wählte (1 = geringe Sippenhaft, 10 = hohe Sippenhaft):

  • Sippenhaft 1: Tütensuppen von der Firma Maggi
  • Sippenhaft 2: Ravioli von Aldi
  • Sippenhaft 3: Ravioli von Lidl
  • Sippenhaft 4: Erbsensuppe
  • Sippenhaft 5: Zigarettensuppe
  • Sippenhaft 6: Fritattensuppe
  • Sippenhaft 7: Kartoffelsuppe
  • Sippenhaft 8: Mongolische Bohnensuppe
  • Sippenhaft 9: Mexikanische Bohnensuppe
  • Sippenhaft 10: Zement