Sexualmoral

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Die Sexualmoral ist wichtig, da man bei der Ausübung des Geschlechtsakts ansonsten gar nicht wüsste was man machen soll bzw. was man sich, der guten Stimmung wegen, „schon mal“ gefallen lassen muss. Die entscheidende Frage der Sexualmoral ist, was gerade geht und was gar nicht geht. Damit man nicht immer lange drumherum reden muss und weil klare [Rollen]Spielregeln den Lustgewinn steigern, wurde die Sexualmoral eingeführt. Anthropologisch betrachtet stellt diese Geistesleistung den eigentlichen Beginn der moralischen Genese der Menschheit dar. Der Frühmensch kommt quasi endlich zur Sache.

Vorspiel

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Es gilt als gesichert, dass der Homo erectus z.B. eine sehr rudimentäre entwickelte Sexualmoral hatte. Das lag nicht bloß an den Dickschädeln der Weibchen, auch die Männchen verstanden sich kaum auf die Technik der sanften Argumente. Was das obligatorische „Abschleppen“ angeht, scheint Er/Sie den modernen Menschen allerdings, in den Schatten gestellt zu haben.
Es gab in der Urzeit nur eine, allgemein verbindliche Moral: Damit es trotz der enormen Hässlichkeit des Homo erectus überhaupt zur Begattung kommen konnte, durfte der Beischlaf nur „A tergo“ ausgeübt werden. Interessant ist hierbei, dass es schon auf dieser Vorstufe nur eines gab weswegen man mit jeglicher Sexualmoral brechen würde - visuelle Stimulation.
Diese Prä-Urmenschen wussten natürlich noch nichts von ideeller Liebe oder gar echter Zuneigung, so das sie ihren schnellen Rough-Sex schamlos in aller Öffentlichkeit betrieben. Die nächste Eiszeit stand schon vor der Tür und da hätten die sexuellen Vorfahren der Menschheit bestimmt sehr ungern nochmal den Lendenschurz runter gelassen.
So vergingen Millionen Jahre im Einerlei und es schien so als ob man jede Möglichkeit, jemals zu einem gesunden sexuellen Miteinander zu kommen, viehisch vertan hatte. An Moral mangelte es nicht, der Geist war inzwischen frustriert genug - der Körper aber immer noch nachhaltig gefährdet, denn ständig wurde an allen Ecken und Enden kopuliert.

Sodom & Gomorrha

Die am besten erforschte Stätte des Sextourismus ist das biblische Sodom: Die komplette Bevölkerung verdiente dort damals ihr Brot im Fremdenverkehr und war konsequent auf die Befriedigung ihrer Gäste ausgerichtet. In Sodom konnte man zwar versuchen so moralisch zu sein wie man wollte, wer bei den Exzessen aber nicht mit halten konnte, dem stellte sich die Frage nach der Sexualmoral erst gar nicht.
Mehr durch Zufall trat ein betrunkener Gott beim Reingehen irgendwann einen, durch fortgesetzte seismische Erschütterungen vorgeschädigten Türsturz ein, so dass das größte sodomitische Bordell in sich zusammen stürzte. Das eingelagerte Massageöl entzündete sich und sieben Megatonnen achtlos weg geworfene Kleenextücher fingen Feuer. Der Schwellbrand verzehrte anschließend noch das benachbarte Gomorrha, einen beliebten Swingerclub.

Antiker Sex

Die klassische Antike, markiert den Beginn eines Wandels, weg von der viehischen Triebabfuhr - hin zum sexistischen Obrigkeitsdenken. Vordergründig mag es scheinen das die antike Polis einfach nur weiterer ein Ort des sexuellen „everything goes“ war. Dies sagt allerdings meist mehr über die modernen Rezeptienten aus, als über den antiken Sexualbegriff als solchen.
Die männlich dominierte Kultur litt real unter derart massiven Erektionsstörungen, dass man die Sexualkraft metaphysisch/religiös überhöhen musste: Um überhaupt noch einen hoch zu kriegen flüchtete man sich in einer pantheistischen Sexualtradition. Als absoluter Sexgott galt damals Zeus, dem man heftig nacheiferte, wenn man es nicht sogar gleich mit Sex-Sklaven oder unschuldigen Knaben trieb (die nun wirklich keine nennenswerte sexuelle Bedrohung darstellen). Manche machten es sogar mit der eigenen Mutter, nachdem sie den eigenen Vater in die Kneipe um die Ecke gebracht hatten. Der Sex geriet durch solche Praktiken zwar etwas einseitig langweilig, aber wenigstens nicht so gefährlich wie mit der eigenen Frau (die man zwang eine von beiden Brüsten zu verhüllen um sich nicht andauernd aufgegeilt-bedroht fühlen zu müssen).
An den männlich/sexuellen Unterlegenheitsgefühlen änderte dies freilich wenig. Kein Wunder wenn man sich Leute zum Vorbild wählt die sich in ihrer Omnipotenz sogar in Stiere und Schwäne verwandeln und die Weiber einfach nehmen (für die literarische Gattung der Vergewaltigungsphantasien war diese Epoche jedoch mehr als stilbildend).

Sonderfall Homosexualität

Wenn man alle Sexualgesetze beachten wollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.“ - Johann Wolfgang von Goethe

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Eine rigide Moral fordert naturgemäß auch immer abweichendes regressives Verhalten heraus, was oft zu seelischen Erkrankungen führt. Man kann über Schwule & Lesben sagen was man will (wenn man darf), doch wie sie sich seit tausenden von Jahren gegen jede Vereinnahmung wehren, nötigt auch Normalen oft Respekt ab. Homosexualität ist aber kein poppiger Mit mach-Sex für Alle und Jeden. Die Schicksale der Betroffenen bestehen meist aus hässlicher Vereinzelung.

Während der Mensch im Grunde ein offenes und spaßbegabtes Wesen ist, für das der Sex mit beiderlei Geschlecht kein moralisches Verwerfnis darstellt, schafft es der Homosexuelle nicht, aus seinem erotischen Missvermögen heraus, sich zu öffnen. Von daher mussten sie sich zwangsläufig schon immer aus der menschlichen Gesellschaft ausgrenzen. Die innere Zerreißprobe wird nicht selten mit infantiler Selbstdarstellung, Brustvergrößerungen, aufgesetzten Sprachstörungen und der Weigerung, sich die Beine zu rasieren, kompensiert.
Homosexualität ist, trotz gegenteiliger Meinungen, nicht Per se unmoralisch aber behandelbar. Rechtlich gesehen galt das Lesbierinnentum nie als so abweichend wie die gemeine Schwulität - kann man doch bei zwei [vermeintlich] kopulierenden Frauen, auf den ersten Blick nicht zwischen Sexualpraktik und gegenseitiger Körperpflege unterscheiden.


Monotheistische Monogamie

Das alte Sex-Testament

Schon die semitischen Stämme hatten gewisse Vorstellung von der Reinheit der Frau, sowie deren periodischem Ausbleiben. Durch die geologischen Verhältnisse des Lebensraums konnte man die Spuren der Frauen innerhalb des Stammesgebietes sehr leicht verfolgen. Das brachte die Männer, die lieber nicht wissen wollten wo sich ihre Frauen so herum trieben, regelmäßig an den Rand des Wahnsinns.
In einer heute unvorstellbaren literarischen Kraftanstrengung, schuf sich der Mensch die Vorstellung vom Schlaraffenland in dem man die ganze Zeit rohes Fleisch essen und konsequenzlosen Sex haben konnte und das nach kürzester Zeit von der Frau ideell dem Erdboden gleich gemacht wurde. In ihrer Gier, die der Tatsache geschuldet war, dass die Frau eigentlich immer wollte, während der Mann nach zweimaliger Verrichtung schon wieder an die Aufladestation angeschlossen werden musste, lies sie sich mit dunklen Kräften ein, hatte angeblich weiterhin Sexualverkehr mit Tieren und brachte kurzerhand das ewig Böse in die Welt.
Nach dem Jemand die Menschen dann noch mit Steinen beworfen hatte, in die dieser zuvor ein Paar Provo-Sprüche und krude Befehle geritzt hatte, bekam das sexuelle Wesen Mensch den Masochismus beigebracht. Vorbei waren die Zeiten anerkennend-pantheistischer Penis-Bewunderung. Auch der alt-testamentarische Konsens im Arbeitsrecht, dass die Mägde der Ehefrau, auch außerhalb der vertraglich geregelten Tätigkeit überall mit anpacken mussten, gehörte der Vergangenheit an. Statt dessen wurde man schon gesteinigt, wenn man sich nur mal eben nach jemand anderem umdrehte.
Ein günstiger Punkt der Frau alles in die Schuhe zu schieben.

Das neue Sex-Testament

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Mittlerweile war die Sexualität des Menschen vollends männlich dominiert. Die Sexualmoral die sich über die nächsten zweitausend Jahre halten sollte, war in Grunde genommen nur eine Reduktion des Pantheismus. Im Rahmen der menschlichen Möglichkeiten schrumpfte der Kreis der beherrschbaren Sexualpartner allerdings krass zusammen, so dass es gesellschaftlicher Standard wurde, feste Sexualpartner anzulegen - die Geburt der modernen Familie. Der Glaube an den Gottvater war noch ungebrochen und die Frau verkam zur reinen Gebärmutter. Somit war sicher gestellt das sich nach ein Paar Jahren Niemand mehr an das schlaffe Ding ran wagen würde.

Zuflucht fanden die Frauen nur noch in dem Lebensbeispiel der bis heute verehrten Feministin Maria von Nazareth. Sie war die erste die den Spieß umdrehte und sich ihre Rechte einfach nahm, anstatt darauf zu zu warten das sie von den Männern begattet wurde. Kinder? Na klar, schließlich war man nicht umsonst Frau aber sauber bleiben, hieß die Devise. Damals eine allgemein verbreitete Einstellung. Die unbescholtene Frauenrechtlerin ging aber noch einen Schritt weiter und verweigerte den im Vorfeld unersetzlichen Sexualkontakt. Schlimmer noch, sie wurde sogar trotzdem schwanger.
Noch heute wird die beliebte Marienverehrung hauptsächlich von Männern begangen, denn insgeheim zieht der Mann ja eine Sexualpartnerin vor, der man nicht immer sagen muss was sie machen soll und die sich auch gerne mal zehn Bier rein schüttet und jedem Anmachtyp, stressfrei für den Mann, in die Eier tritt. So etwas aufsässiges jedoch im eigenen Haus zu beherbergen, ist unter Männern meist heute noch verpönt.

Für das richtige Verständnis der Materie ist es immanent wichtig aus heutiger Sicht, auch einmal einen vorurteilsfreien Blick, auf die Frau als solche zu werfen. →


Sex im Qur'an

Den Muslimen wird, auch gerade in ihrer Sexualmoral, immer wieder vorgeworfen das sie in der Interpretation ihres heiligen Buches sehr archaisch sind und wohl auch bleiben wollen. Weniger Bekannt ist das auch der Qur'an ein neues Testament hat, dass sich sehr wohl dem modernen Lebensgefühl junger Muslime auseinandersetzt.

Der Edle & der Unedle Qur'an

Im Edlen Qur'an nimmt der Sex eine sehr wichtige Rolle ein, nämlich gar keine - das liegt wahrscheinlich daran das Sex normal ist. Es wird versucht durch allerlei kryptische Gebote und Verbote, Sex unmöglich zu machen scheint es. Menschen, besonders Frauen werden unkenntlich gemacht, oder ihnen wird, wenn zufällig ein Paar Passanten des Weges kommen, schnell ein Lappen über geworfen damit man sie nicht sieht. Es wäre eine Ehrverletzung, die mit dem Tode des Passanten gesühnt werden würde. Vielleicht sind die Frauen (und auch immer öfter vermummte Männer) auch nicht so gut aussehend und sie schämen sich.
Das Bildverbot im Qur'an wird im Westen immer wieder scharf kritisiert, weil man so, schlecht eine qur'antreue GQ oder Happy Weekend heraus geben kann. Der Edle Qur'an kann zu wirklich allen Alltagsfragen eine menschliche Antwort von Gott geben.
Der Unedele Qur'an befasst sich dagegen mit den lockenden Alltagsanforderung in der muslimischen Diaspora, besonders in Europa. Auch im UQ gibt es nützliche Gebote die darüber aufklären, das es Harram ist, von einem Penis und/oder Hodensack Kokain zu ziehen oder wie man die Hosen in die Socken steckt. Ansonsten herrscht absolute Geheimhaltung, es ist Ehrensache das man nicht mit der eigenen Frau schläft um sie nicht zu beschmutzen und sich damit selbst zu entehren. Auch Teewurstbrot in der Schule ist Harram, die jüngere Schwester ist potentiell Harram, das Bruce Willis-Poster an der Wand ist plötzlich auch irgendwie Harram... Auch unter Europäern wird der Qur'an immer beliebter, in Deutschland sprechen schon ein Großteil der unter Achtzehnjährigen Nichtmuslime Qur'anisch.

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Der Spielverderber

Auch wenn der Mensch völlig besessen ist vom Sexualtrieb - paradoxerweise entspringen nahezu alle Kulturleistungen der Menschheit (ausgenommen vielleicht das Reihenhaus und das Automobil) aus dem Trieb keinen Sex haben zu müssen. Die oft bemühte Sprache hingegen spielt als Kulturstifter eine eher untergeordnete Rolle und dient höchstens der Erörterung sexual-moralischer Fragen, auf der Metaebene. Dies kann [fast] Jeder mehrmals die Woche an sich selbst überprüfen.
Dies bildet im Großen und Ganzen den Kern der Psychoanalyse: Ein österreichischer Lüstling, machte einmal, in einem Kaffeehaus einen schlüpfrigen Witz, für Gelehrte mit klassischer Bildung, den man leider ernst nahm. Seit dem fickt sich der moderne Mensch im Gebeinhaus der triebhaften Lüste die Schädel wund, nur um doch immer wieder bei sich selbst anzukommen, oder bei dem Vater, der, während man zu Gange ist - hinter einem steht und sich höhnisch über das offensichtliche Unvermögen des Nachkommen verbreitet und dem man dafür am liebsten, richtig eine scheuern würde. Was man nicht darf. Könnte man aber doch nur mal so richtig die Sau raus lassen, würden sich die meisten Alltagsprobleme einfach in Luft auflösen. Meist bleibt es aber leider beim Lippenbekenntnis. Das ist im wesentlichen auch schon alles.

Sonderfall Buddhismus

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Auch wenn westliche Menschen immer wieder mal mit dem Buddhismus liebäugeln wenn ihnen wieder einmal einfällt das sie komplett amoralisch sind, ist in sexueller Hinsicht vom Buddhismus strengstens abzuraten. Sicherlich gibt es ja das ungeheuer erregende Tantra. Es geht hier allerdings nicht um eine meist falsch verstandene phänomenale Triebabfuhr, sondern eher um die Aufschiebung derselben. Buddhisten ist es eigentlich unmöglich überhaupt Sex zu haben, da alles was man zu gutem Sex braucht, verboten ist:

  • Buddhisten dürfen keiner anderen Lebensform schaden.
  • Buddhisten müssen freundlich sein.
  • Er/Sie darf keine Drogen nehmen.
  • Er/Sie darf nicht lügen und soll sogar ehrlich sein.
  • Buddhisten müssen reinlich sein.

Buddhismus ist komplett un-sexy und stört durch „kein Sex“ die Entwicklung des sexuellen Individuums - hin zum omnipotenten dauerhaft erregten Erfolgsmenschen und ist von daher als Sexualmoral amoralisch und inzwischen so nervig, dass seine Anhänger auch keine Lust mehr haben dem Gasbeton-Buddha aus dem Baumarkt den Bauch zu massieren.


Aufriss der Kritischen Marxistisch-Feministischen [Sex]Theorie

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In durchsexualisierten Gesellschaften bildet sich mit der zunehmenden Popularität des Sexus auch ein Heer von Unzufriedenen, die, aufgrund allgemeiner Überfüllung, nicht „zum Zuge“ kommen. Da Männer, auf Grund der langen Ladezeiten (s. O.) von Natur aus seltener zum Zuge kommen und auch nicht gerade so begehrt sind, musste der Zugang zu den Produktionsmitteln sozialisiert werden, was nun wiederum die Frauen in Mitleidenschaft zu ziehen drohte. Waren die Predigten von antibürgerlich freier Liebe, der 69er-Kommunarden noch intellektuelle Manipulation, die rein dazu diente die Frauen ideologisch zum Beischlaf zu zwingen - bildete sich als Gegenstruktur der feministische Marxismus. Hier verstand man sich als sexualisiertes Wesen das nur dazu diente den Ausbeuter weiter in seiner Hybris zu bestätigen.
In der Mitte der Siebziger bedienten sich die Frauen ohne Vorwarnung (da eher zufällig) poststrukturalistischer Sexualkunde, nach der man ja alles So aber auch So sehen kann. Während die meisten Feministinnen eigentlich schon Bock hatte - reagierte der radikal/extremistische Flügel der feministischen Bewegung auf die Besitzansprüche mit krasser sexueller Gewalt: Sie verzichteten kurzerhand komplett auf Sex. Selbst Lesben diffamierte man als Sex-Konterrevolutionär Innen, da ein potenzieller Threesome, die Sexfaschisten gerade noch mehr aufstachelte. Die Männer bezogen alles auf sich, bzw. ihre fehlende Sexpower, rollten sich in Embryonalstellung zusammen und fingen furchtbar an zu weinen.
Nach dem es in den 90er Jahren, aufgrund der Ecstasy-Welle und den damit verbundenen Durchblutungsstörungen, Mann und Frau endlich gelang einfach Mal unbelastet nackt miteinander zu sein, erfand man Gender als moralisches Konstrukt. Nach alldem ist unbelasteter Sex völlig unmöglich, denn jede/r die/der sich für ein Geschlecht entschieden hat ist voll out und fertig

Daran und daran das Männer zur Sexualmoral mehr beigetragen haben als irgendwer sonst, sieht man aber trotzdem wieder Mal, dass Männer die Benachteiligten des Sexuallebens sind. Das mag an ihrer mangelnden Empathie liegen - vielleicht ist die Welt aber auch einfach nur ein ungerechter Ort voller Bitches n'Fags.

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Die schlecht rasierten Experten von Wikipedia haben auch einen lustigen Artikel Artikel zu dem Thema.