Senftöpfchen

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Hier wird's eklig...

Leute, die nicht viel abkönnen sollten hier nicht weiterlesen, sondern eher hier.

Vielleicht auch erst mal was Süßes?
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Ein heimlich im Münchner Rotlichtmileu aufgenommenes Senftöpfchen bei seiner Lieblingsbeschäftigung.

Mit Senftöpfchen bezeichnet man ein Behältnis, welches dem Einführen von Würstchen zwecks Lustgewinn dient … durch den unnachahmlichen Senfgeschmack natürlich.

Herstellung

Die Herstellung eines Senftöpfchens ist ungeheuer aufwändig und dauert je nach persönlicher Vorliebe wenige Jahre bis ungefähr zwei Jahrzehnte. In der Regel erstellen Männer ihre Senftöpfchen nicht selbst, sondern tauschen diese untereinander aus, wobei meist erfahrenere Männer aus Geschlechtersolidarität ihre neuen Senftöpfchen den Jungspunden zur Verfügung stellen, um ihrerseits neue Senftöpfchen von anderen zu begattenergattern.

Aufbau und Eigenschaften

Der Aufbau eines Senftöpfchens ist trotz einiger Unkenntnis in der Bevölkerung sehr einfach und geradezu genial:

Ein schlauchähnliches Gebilde, dessen Boden bisher selten erforscht worden ist und daher nur ungenau beschrieben werden kann, ist - ähnlich einem Zaubertopf im Märchen – immer gefüllt mit scharfem oder auch mildem Senf. Das Material stellt ein Konglomerat aus Muskeln und Fett dar, welches auf der Innenseite mit Senf der Marke „Tunica mucosa“ verkleidet ist, und durch eine faszinierende Kombination von Festigkeit und Flexibilität auffällt.

Am beeindruckendsten ist jedoch der Umstand, dass einige Dinge dort für immer (zu einem Zeitpunkt X) verschwinden, während andere unvermutet von dort (zu einem Zeitpunkt X + 9 Monate) auftauchen.

Funktionsweise

Die Herstellung des Senfs geschieht selbsttätig im Töpfchen. Der Benutzer muss zur Erhaltung dieser Selbstregulierungskräfte je nach Modell vor der Nutzung ein bisschen Schokolade oder auch alkoholische Getränke am obersten zur Verfügung stehenden Eingang des Senftöpfchens eingeben. Anschließend führt der Benutzer sein Würstchen in das Töpfchen ein, welches sich in Größe und Umfang so genau dem Würstchen anpasst, dass dieses durch den an der Innenwand befindlichen Senf automatisch mit demselben bestrichen wird und nun zum weiteren Verzehr bereit ist.

Nutzung

Die Nutzung des Senftöpfchens geschieht auf vielfältige Weise, wobei die Verwendung dieses Begriffs meist beschränkt ist auf Modelle, die der Allgemeinheit uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Senftöpfchen, die häufig oder sogar grundsätzlich verschlossen sind, werden oft als frigide bezeichnet, was sich in diesem Fall auf die Lagerung im Kühl- oder Gefrierschrank bezieht und auf die sich daraus ergebende zähe Konsistenz des Senfs.

Sonderfall 1: Erstmalige Benutzung

Bei der erstmaligen Benutzung ist zu unterscheiden in

a) Mann nutzt ein Senftöpfchen zum ersten Mal und

b) das Senftöpfchen wird zum ersten Mal genutzt.

Im ersten Fall sind die Nutzungskosten meist etwas höher als bei allen Folgenutzungen, allerdings ist der Genuss in den Augen vieler Männer zwar der intensivste, aber auch zeitlich kürzeste. Die Nutzungsdauer des Töpfchens nimmt im Laufe der Zeit zu, bis sie wieder Null zustrebt.

Im zweiten Fall gilt, dass die Erstbenutzung bei Männern ungeheuer beliebt ist, obwohl das Vergnügen dabei oftmals eher einseitig beim Mann liegt. Erst eine regelmäßige Benutzung der Senftöpfchen führt normalerweise zu einem beidseitigen Spaßfaktor, der die Senftöpfchen-Einführübung zu einem allgemein beliebten Hobby werden lässt.

Sonderfall 2: Verdorbener Senf

Leider ist nichts im Leben perfekt, so auch das Senftöpfchen nicht. In periodischen Abständen kommt es zu einem Phänomen, bei dem der Senf sein „best before“-Datum überschreitet und für viele Männer als ungenießbar empfunden wird, obwohl dies nach objektiven Kriterien gar nicht der Fall ist. Dabei verfärbt sich der Senf leicht bis stark rötlich und wird in solchen Mengen produziert, dass er überläuft und bei Unachtsamkeit seine Umgebung verunreinigt. Um eine lang dauernde Abstinenz von Senf zu vermeiden, benutzen einige Männer daher mehr als ein Senftöpfchen oder benetzen das Würstchen mit Flüssigkeiten aus Eigenproduktion oder auch mit Pflegeölen aus dem Supermarkt.

Siehe auch