Seepferdchen

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Das Seepferdchen (lat. Lake equos) ist eine relativ seltene Pferderasse aus Norwegen. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal von britischen Meeresbiologen entdeckt. Was die Engländer in den Gewässern Norwegens zu suchen hatten, ist bisher ungeklärt. Seit Ende des 20. Jahrhunderts werden sie vermehrt auch als Haustiere gehalten.

Herkunft

Ein Seepferdchen in natürlicher Umgebung
Die Heimat der Seepferdchen sind die eisigen Fjorde Norwegens. Sie leben meist den in den Teilen, die nicht so oft von Menschen aufgesucht werden, da sie von Natur aus doch eher scheu sind. Dies ist möglicherweise ein Grund dafür, warum sie erst so spät entdeckt wurden.

Bisher wurde viel an der Rasse geforscht und diverse Genproben untersucht. Es konnte keine direkte Verwandtschaft zu einer anderen Tierart dieser Erde festgestellt werden.
Die Idee, das Seepferdchen könne in gewisser Weise mit dem Ungeheuer von Loch Ness (genannt Nessie) verwandt sein, wurde aufgrund mangelnder Beweise wieder verworfen. Der Aufsteller dieser Theorie bleibt aus Sicherheitsgründen anonym. Fakt ist nur, dass die Seepferdchen existieren und sich auch bereits in Finnland und Schweden angesiedelt haben.

Lebensweise

Das Seepferdchen lebt während seiner ganzen Lebenszeit von circa 35 Jahren unter Wasser. Mithilfe von Kiemen filtert es den Sauerstoff aus dem Wasser. Es bewegt sich sowohl am Grund des Gewässers mithilfe seiner Hufe fort, als auch schwimmend in höheren Lagen. Dazu paddelt es mit den Beinen und steuert mit dem Schwanz. An Land können sie nur ungefähr 5 Minuten überleben. Aufgrund seiner Größe hat das Seepferdchen in seinem Lebensraum keine natürlichen Feinde außer den Menschen. In den letzten Jahren haben Wilderer es zunehmend auf das blaugrüne Fell der Tiere abgesehen, welches dann als Wandteppich teuer in China, Japan, Indien und Ägypten verkauft wird. Zwar ist die Wilderei verboten worden, aber einige Idioten halten sich einfach nicht an Gesetze.
Der Tagesablauf eines Lake eqous ist recht simpel und langweilig. Es ist tagaktiv und schläft nachts ungefähr 5 Stunden. Nachdem es erwacht ist, tut es eigentlich nur zwei Dinge: Fressen und Schwimmen. Die ständige Bewegung im Wasser ist der Grund dafür, dass sie nicht übergewichtig werden und drahtig sind.
Ein Seepferdchen ernährt sich täglich von Seetang, Seegras, Algen und gelegentlich auch von kleinen Fischen. Sie sind also keineswegs harmlose Vegetarier, wie man auf den ersten Blick glauben könnte, sondern besitzen ein Allesfressergebiss. Die Menge des Futters ist von der Größe des Seepferdchens abhängig.

Aussehen (Exterieur)

Ein Seepferdchen erreicht ein Stockmaß von circa 1,20 Meter bis 1,65 Meter. Von einer Größe von 1,20 Meter bis 1,30 Meter wird ein Tier oft auch als Seeshetty bezeichnet; zwischen 1,55 Meter und 1,65 Meter spricht man von einem Seepferd. Ihre Augen sind meist von einem dunklen, aber leuchtendem Gelb. Sie haben kurzes, blaugrünes bis grünes Fell und meist anthrazitfarbene bis schwarze Hufe. Manche Tiere haben Birdcatcher (kleine weiße Punkte) im Fell. Andere Abzeichen treten nicht auf. Bart und Fesselbehang gibt es nicht. Anstatt einer Mähne haben Seepferdchen eine Art Kamm und statt einem Schweif einen Schwanz, der dem eines Dinosauriers nicht unähnlich sieht. Eine Verwandtschaft zu diesen Urtieren besteht dennoch keinstensfalls. Zwei Schlitze oben am Kopf stellen die Ohren dar. Die Nüstern sind ebenfalls zu zwei Schlitzen ausgebildet, welche allerdings nur geringfügig zum Atmen unter Wasser gebraucht werden. Den meisten Sauerstoff filtern ihre Kiemen, welche sich am Hals des Seepferdchens befinden.

Charakter (Interieur)

ein einfacher Teich reicht den Seepferdchen schon völlig

Seepferdchen sind von Natur aus gemütlich und gelassen. Sie lassen sich nicht allzu schnell aus der Ruhe bringen. Immerhin besteht ihr Tagesablauf auch fast nur daraus, im Wasser zu dümpeln und ab und zu ein Blättchen Seetang zu vertilgen. Da sie gleichzeitig aber auch sehr scheu sind, bekommt man sie nur sehr selten, meist gar nicht zu Gesicht. Bei Gefahr fliehen sie, denn sie sind Fluchttiere. Wenn eine Konfrontation mit der Bedrohung nicht zu umgehen ist, sollte man dennoch lieber ihren Hufen ausweichen. Obwohl sie so ruhig sind, brauchen sie dennoch ständig Bewegung. Sind sie eingesperrt, können sie recht ungemütlich werden.

Haltung

Eine Haltung an Land in einem herkömmlichen Paddock bzw. Stall ist zwar möglich, aber relativ aufwändig, da das Seepferd an Land ein mit Wasser gefülltes Glas um Kopf und Hals tragen muss. Es muss darauf geachtet werden, dass kein Wasser hinauslaufen kann. Das Wasser in diesem Glas muss mindestens zweimal täglich erneuert werden, damit die Sauerstoffzufuhr gewährleistet ist. Deshalb empfiehlt es sich, einen Pool oder einen großen Teich im Garten anzulegen. Ein Pool mit Standartmaßen bietet allerdings nur Platz für ein Seepferdchen bzw. ein Seeshetty. Wer also mehr als ein Tier halten möchte, dem sei empfohlen, einen Pool mit doppelten Ausmaßen zu bauen oder aber gleich ein Schwimmbad zu kaufen oder zu mieten. Da vielen Leuten dies aber zu teuer erschien, gab es in der Vergangenheit schon mehrere Fälle, bei denen Seepferdchen illegal in einem See gehalten wurden. Dagegen hat die Regierung ein striktes Verbot ausgesprochen. Grund dafür sei, dass der See Eigentum des Landes bzw. des Landkreises sei und außerdem Besucher, Touristen und Badegäste gestört werden könnten. Aus demselben Grund wurde auch eine Haltung im Meer abgelehnt. Davon ist sowieso abzuraten, da das Seepferdchen sich zu weit vom Besitzer entfernen und dadurch ausreißen kann.
Wie oben bereits genannt ist die Rasse relativ bewegungsfreudig. Werden sie in einem ausreichend großen Becken gehalten, reichen zwei, drei Ausritte in der Woche. Bei einem kleineren Becken sind 4 oder 5 Ausritte wöchentlich nötig. Seepferdchen, die unterbeschäftigt sind, werden schwer zu bändigen. Es gab bereits mehrere Fälle, in denen die Wände eines Pool zerstört wurden. Aufgrund dessen wurden bereits etliche Tiere verkauft oder einfach in der freien Wildbahn ausgesetzt. Seepferdchen, die in menschlicher Obhut aufgewachsen sind, sterben laut Statistik zu ungefähr 80%, wenn sie plötzlich auf sich allein gestellt sind. Den Kauf eines Seepferdchens sollte man also vorher gut überdenken. Wer mit einem Seepferdchen überfordert ist, sollte sich besser ein Schaf oder eine Kuh zulegen.

Pflege und Fütterung

Man sollte natürlich darauf aufpassen, das einem das Futter nicht gestohlen wird

Die Pflege eines Seepferdchens ist recht einfach. Kenntnisse über die Pflege und Haltung normaler Pferderassen sollten aber dennoch vorhanden sein. Praktischerweise wechseln Seepferdchen nicht wie andere Pferde ihr Fell, d.h. sie bekommen kein Winterfell. So bleibt einem das Entfernen von Haaren und Fellbüscheln erspart. Dennoch sollten sie regelmäßig geputzt werden, wozu selbstverständlich auch das Hufeauskratzen gehört. Wird der Kamm, der anstatt der Mähne auf dem Hals sitzt (auch am Schwanz) rissig, kann er mit Salbe oder Öl eingerieben werden. Praktischerweise spart man Tierarztkosten, da Seepferdchen nicht anfällig sind für Krankheiten.
Bei der Fütterung sollte man beachten, dass diese Rasse aufgrund ihrer Herkunft anderes Futter benötigt als normale Pferde. Ein Eimer Algen und Seetang pro Tag sind optimal. Ab und zu sind auch kleine Fische wie zum Beispiel Guppys oder Neonfische angebracht. Dies reicht allerdings einmal in der Woche.