Schwangerenbauchbemalung

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Die Schwangerenbauchbemalung (N.f.) ist eine gemeinnützige Tätigkeit, die vornehmlich in Form von Ich-AGs (sprich: "ich??? - ah geh!") und Nicht-AGs ausgeführt wird. Ehrenamtliche SchwangerenbauchbemalerInnen übertünchen dabei den Ranzen von trächtigen MenschInnen in mehr oder minder unauffälligen Farben.

Beleibte Motive

Diese Schwangere hätte auf dieser Riesenfläche einiges mehr herausholen können, trotzdem ist es schon ein Juwel der Körperkunst

Besonders beliebt sind dabei folgende Motive (Jahreszahlen nach Focus-Ranking-Liste der Schwangerenbauchbemalungsmeisterinnung Nordhessen II)

  • (2004): Blühende Landschaften;
  • (2005): Sonne, die im Meer untergeht;
  • (2006): Land, das den Bach runtergeht;
  • (2007): OhBabybabyballaballa (Schriftzug, Arial 93, Fett, Kursiv).

Neuerdings wird es wieder modern, sich hinzulegen und den Vater des Kindes damit zu beauftragen, einen Eimer roter Farbe auf den Bauch der Mutter zu kippen. Offiziell soll dann durch die Tritte des werdenden Kindes ein Bild entstehen.

Fördergelder

Die Schwangerenbauchbemalung wird durch die Bundesinitiative "Mehr Frauen in den Kreißsaal" (Absatz 234Ia Satz 23.1 des Paragraphen XY zugenäht der Agenda 20 Zehen, alternativ auch als Eva-Prinzip bekannt) mit öffentlichen Mitteln unterstützt, wobei vielen Schwabaumas (offizielle Abkürzung der Meistertitelträger dieser Disziplin, nicht zu verwechseln mit schwäbischen Baumärkten, die immer wieder über hartnäckige Anfragen gebärwilliger Enddreißiger klagen!) immer noch schleierhaft ist, welche Rolle die öffentliche Hand hier spielt. Tatsache ist, dass nahezu 97 Prozent des Solidaritätszuschlags inzwischen in diese Förderquelle fließen.

Statistik

Einen kurzen Einbruch erlitt die Beliebtheit der Schwangerenbauchbemalung im kühlen Sommer des Jahres 2003, in der einige der Ausstellungsstücke eher unansehnliche Frostbeulen entbanden. Die Entdeckung dieser Marktlücke wird gemeinhin Dr. med. Derma Topp zugerechnet, die im Jahre 1957 erstmals die Schwangerschaftsstreifen ihrer Zellulitis-Patientinnen in heiter stimmenden Tönen einfärbte, wodurch sie die Selbstmordrate unter Schwangeren um signifikante 11,9 Prozent senken konnte.

Langzeitstudien, durch die unter Umständen Auswirkungen auf die Damen in anderen Umständen umständlich belegt werden könnten, fehlen bislang. Dies könnte mit der schwerlich wegzudiskutierenden Tatsache zusammenhängen, dass bemalte Bäuche NACH der Schwangerschaft deutlich unattraktiver wirken als während der Stretch-Phase. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass das Bundesamt für Strahlenschutz und Reaktorsicherheit auch in diesem Jahr wieder zu einer Langzeitstudientestreihe aufgerufen hat, der sicher gerne Folge geleistet werden wird.