Schullandheim

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Das Schullandheim ist eine bösartige Einrichtung, die dazu dient, das Abschneiden in der PISA-Studie noch weiter herab zu senken und ahnungslose Lehrer in Frührente zu schicken.

Der Aufenthaltsort

Ein Schullandheim liegt in der Regel in einer der zwanzig langweiligsten Regionen der Welt, wie z.B. in die niedersächsische Provinz Hallig Hooge, oder Niederbayern. Egal, Hauptsache möglichst viele Museen und keinerlei Amüsiermöglichkeiten in der Nähe.

Die Jugendherberge eines Schullandheims war bis vor einigen Jahren auch noch eine Jugendvollzugsanstalt, die Pleite gemacht hat und deshalb den Namen geändert hat. Von den Prinzipien und der Einrichtung her aber blieb sie gleich und versucht, die Kinder mit ihrem fatal schmeckenden Essen einzuschüchtern. Die Herberge wird umrahmt von 16 Museen und einem Bauernhof in der nächsten Entfernung, bis zur nächsten Stadt sind es mindestens 50 Kilometer, so dass es für die Kinder unmöglich ist, sich von Fastfood und Chips zu ernähren, und sie also auf das Spülmittelfressen aus der Herberge angewiesen sind.

Die Protagonisten

Das Jungen-Must have für ein Schullandheim

Die Schüler

Für die Schüler ist ein Schullandheimaufenthalt eine Mischung aus Langeweile und Orgie, je nach Tagesprogramm. Reden sie jedoch später darüber, bleibt nur die Orgie übrig. Dass das Schullandheim in die beste Pubertätszeit fällt, macht alle sowieso schon schlimmen Tatsachen noch extremer. (Orgien finden jedoch nicht nur in Schullandheimen statt, sondern meistens auch bei gewöhnlichen Partys, nach gemeinsamen Abendessen oder Arbeitstagen.)

Jungen

Für die Jungen dient das Schullandheim zur perfekten Auslebung der ersten sexuellen Fantasien. In einem Jungenzimmer finden abends dann öfters Wettbewerbe im Kekse-Wichsen und Dr.Sommer-Seite-vollmasturbieren statt. Des weiteren werfen die Jungen gerne mal einen oder mehrere Blicke in die Mädchendusche was für manche in einer schmerzhaften Dauererektion endet, die oft nur durch einen Blick in die Lehrerdusche zu beheben ist.

Mädchen

Die Mädchen verbringen ihre Schullandheim-Zeit im Gegensatz zu den Jungen lieber mit Dauerkichern und Hysterie-Anfällen egal zu welchem Thema. Fragten sie sich im Vorfeld noch, weshalb sie Ihre Schuhe in ein Schuhlandheim schicken sollten, stehen sie sich nun lediglich mit bekannten Problemchen wie "Welche Schuhe hab Ich noch gleich zu hause vergessen?" konfrontiert. Lehrer: "Früher hatten die Leute auf Hallig Hooge sehr viele Probleme, aufgrund von..." Mädchen: "ahihihihihihuuuuhihi"
Ihrerseits wenden sie ihre Balzmethoden jedoch sehr viel offensichtlicher und direkter an, z.B. Einladung an einen Jungen zum Strip-Poker ohne Klamotten, denn auch für Mädchen gilt: Ein Schullandheim-Aufenthalt ohne mindestens sieben Beziehungen ist ein verlorenes Schullandheim.

Der Lehrer

Der Lehrer ist die ärmste Sau während eines Schullandheimaufenthaltes. Schon während der Busfahrt hat es der Lehrer schwer, Anzeigen des Beifahrers eines in der Nähe fahrenden Autos wegen vulgärer Beleidigung zu verhindern. In der Herberge hat er außerdem dafür zu sorgen, dass sich neun Monate später nicht 15 Jungen wegen eines anstehenden Vaterschaftstests vom Unterricht abmelden müssen. Auf Ausflügen muss der Lehrer durchschnittlich acht Reanimierungsversuche und ein gutes Dutzend Routenänderungen vornehmen, wobei ihm dabei durchschnittlich 0,3 Personen zuhören. 2002 stellte die GEW fest, dass Schullandheime neben Klassenzimmern im 7. Stock der größte Schuldfaktor am akuten Lehrermangel sind.

Ein typischer Tag im Schullandheim

Paul total fertig
  • 6 Uhr: Aufstehen angesagt! Während die Mädchen schon seit mindestens drei Stunden wach sind um auch wirklich perfekt gestylt die Jungs flachlegen zu können, versuchen diese verzweifelt die Wichsflecken in ihren Betten mit Shampoo auszuwaschen.
  • 10 Uhr: Nach dem Frühstück soll ins westsächsische Heimatmuseum aufgebrochen werden, was aber erst eine Stunde später gelingt, da Tina noch eine vom Frühstück hängengebliebene Haferflocke mit Sorgfalt entfernen und dann ihr Make-up nochmal ganz neu auflegen muss, und Paul das gestrige Abendessen nur noch neben die Kloschüssel kotzen kann.
  • 13 Uhr: Im Museum angekommen verdrücken sich Sarah und Lukas sofort auf die Museumstoilette, angeblich weil Sarah soooooooo schlecht von Paul's Anblick geworden ist, als sie wissen wollte, was dieser so auf dem Klo treibt. Die anderen Schüler versuchen sich während des Rundgangs mit einem internen Tetris-Wettbewerb über Handy-Internet die Zeit zu vertreiben.
  • 17 Uhr: Nachdem der Lehrer eine kleine Abkürzung vorgeschlagen hat "Weil da in der Nähe so ein schöner Wald ist", kommt die Klasse völlig entnervt mit mindestens zwei Stunden Verspätung wieder in der Herberge an, wo auch schon das Abendessen wartet: Broccoli mit einer Spargel-Brombeersoße. Es entstehen schnell diverse Wettbewerbe im Speiseraum: Eine Gruppe macht aus dem Essen eine Mutprobe ("Wetten du schaffst keine fünf Milliliter von der Soße") während die andere die große Schlacht von Huckerswalde mit Broccolistückchen als Kanonenkugeln und dem Kopf des Klassenstrebers als Burg nachspielen.
  • 20 Uhr: Die Klasse kommt nach einer Dusch-Spann-Grapsch-Ohrfeigen-Session zur Tagesbesprechung zusammen. Der Lehrer kritisiert so ziemlich alles am Tagesablauf, ein aus seiner Sicht ein fataler Fehler, denn solang es noch einen weiteren Tag gibt, sollte man nicht jetzt schon alles schlecht machen, wobei sowieso kein Mensch zuhört. Dann das Tagesprogramm für den nächsten Tag. Auch diesen Programmpunkt kann sich der Lehrer sparen, da er spätestens beim Frühstück wieder alles umwirft. Endlich ist dann alles vorbei, denkt man vielleicht aus Laiensicht, aber in Wirklichkeit fängt erst jetzt alles an.
  • 21 Uhr: Die meisten sind schon über 15 Stunden auf den Beinen, aber die eine Stunde Zeit, die ihnen noch vor der Nachtruhe bleibt, wird auch nochmal kräftig genutzt. Die ganze Klasse ist im ständigen Wechsel zwischen den Zimmern, keiner blickt mehr durch, wer denn ursprünglich wo war. Eine Zeit vergeht, dann kommt die Flötengruppe vom Musikverein Krefeld von einen Stock tiefer und bittet um verminderte Lautstärke. Keine Reaktion.
  • Ca. um 21:50 fangen dann die Verabschiedungen an, denn am Ende muss jeder Schüler jeden Klassenkameraden mindestens acht mal umarmt, abgeknutscht und das ewige HDGDSDGKAHGLHISGHNDFKGHEGHAIADKFLGXYFSL hinterhergerufen haben. Dann verschwindet man auf seine Zimmer, wartet bis der Lehrer einmal vorbeigeschaut hat und geht dann fürs Schlafen wieder in ein Zimmer des anderen Geschlechts, die Jungen fangen mit Masturbieren an, dann verkündet Kevin lautstark, dass er heute ganz sicher durchmachen würde und nickt zwanzig Minuten später als erster ein.