Schlumpfine

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Peyo legt Hand an und erschafft, nahezu gottesgleich, ein teuflisch verdorbenes, schwarzhaariges Wesen, die Schlumpfine, Version 1.

Schlumpfine ist ein Fabelwesen aus der Feder von Pierre Culliford (Peyo).

Ursprung

Mit Schlumpfine wurde ein Fremdkörper in die asexuelle Schlumpfwelt eingebracht, welcher das bisherige literarische Konzept des Comic-Künstlers außer Kraft setzt. Ursprünglich war die Schlumpfwelt auf ein 100köpfiges, blaues Volk von Winzlingen ausgelegt. Diese waren lediglich im soziologischen Sinne männlich. Ihre eng anliegenden weißen Hosen ließen weder Platz für Phantasie, noch für ein Gemächt. Peyo erdachte eine Gesellschaftsfiktion, die frei von den üblichen gender-spezifischen Zwängen, Vorbild für das aufstrebende Europa sein sollte. Bewusst wurde das Schlumpfvolk eingeschlechtlich porträtiert, Peyo wählte lediglich aus zeichenökonomischen Zwängen "Mann-ähnliche" Geschöpfe. Aufgrund von Vorgängen, die in Peyos Privatsphäre angesiedelt sind, wurde diese Fabelwelt durch einen Zauberer (Gargamel) ergänzt, der zum Schaden der Schlümpfe eine Schlumpfine erschuf. Dieser Homunculus, geschaffen aus Möhren, Katzendarm, Fingerhut, geraspelte Zehnägel und der Septemberausgabe des Playboys 1997, hatte einzig und allein das Ziel, das Schlumpfvolk durch innere Zersetzung zu vernichten. Die so geschaffene Schlumpfine war hübsch, schwarzhaarig und verdorben.

Schlumpfine in blond.

Weiterentwicklung

Es kam wie es kommen musste: Die Schlümpfe, die ja ihren einzigen Schlumpf hinten tragen, wurden von diesem Wesen in den Bann gezogen wurden. Eine höchste Irritation trat bei den kleinen Bläulingen ein, da sie zwar entsprechend hormonell gesteuert waren (ohne Testosteron wäre ja auch nicht der Bartwuchs von Papa Schlumpf möglich), es ihnen aber an einem geeigneten Werkzeug mangelt. Sie wussten also weder, warum die Schlumpfine sie anzog wie der Mond die Flut, noch was sie mit ihr überhaupt anstellen sollten. Gargamels Plan war scheinbar aufgegangen. Der kluge Schlumpfpatriarch Papa Schlumpf ersann aber eine Gegenstrategie und dogmatisierte die Schlumpfine, weckte die Urängste seines kleinen Volkes in dem er in seinen sonntäglichen Hasspredigten das böse Dunkle thematisierte, das kleine blaue Männchen zu verschlingen droht. Da Schlümpfe tradidionell Angst im Dunklen haben, weil sie aufgrund ihrer geringen Größe gern von allen dunklen Löchern, Spalten und Ritzen verschluckt werden (Wer kennt es nicht: Kaum ist man eingeschlafen mit offenem Munde, schon hat man einen Schlumpf verschluckt. Oder man liegt nackend am FKK-Strand... äh, nun...lassen wird das.); hielten sich die Schlümpfe von Schlumpfine fern. Papa Schlumpf's Freude darüber war aber nicht so uneigennützig, wie man denken könnte.
Denn es ist logisch: Je mehr man jemanden verteufelt, um so weniger kann man sich dann selbst mit ihm abgeben! Die Idee war dann doch nicht so gut, Papa Schlumpf. Aber der Chef der Schlümpfe wäre nicht Chef, wenn er keine Lösung für dieses Problem finden würde. Und diese Lösung kommt von L'Oréal: Préférence Les Blondissimes Platinum. Seit dem ist die Schlumpfine Blond und Papa Schlumpf präsentiert sie als geläuterte Schlumpfine. Weil sie aber nach wie vor ein rattenscharfes Wesen ist, wurde der zweite Teil der Problemlösung mit Hilfe von Mattel in Form von 99 Barbiepuppen (für das Fußvolk) umgesetzt.

Hintergründe

Man mag sich fragen, warum Peyo mit Gargamel und der Schlumpfine einen so unsinnigen Einfall umsetzte. Die Antwort liegt im radikalen Feminismus der 70er Jahre begründet. Das patriarchale Weltenkonzept von Peyo war den Emanzen ein Dorn im Auge und so übten sie unter Leitung von Alice Schwarzer auf die Arbeitgeber von Peyo so lange Druck aus, bis dieser den unsinnigen Vorschlägen der Weibsbilder nach kam und Gargamel, den Erschaffer der Schlumpfine, in seine Comics einschlumpfte.

Siehe auch