Schlammcatchen

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Der Begriff Schlammcatchen beschreibt ein verbreitetes Ritual unter weibischem Volk, in welchem eine Gruppe von Individuen versucht, einer gruppeneigenen (im Ausnahmefall auch einer gruppenfremden) Person durch die Herbeiführung eines Zustandes körperlicher Unbeweglichkeit ihre kollektive Missgunst über vorangegangene Ereignisse oder Aussagen mitzuteilen.

Vorgehensweise

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Dem Akt der Schlammcatchen-Durchführung geht dabei zeitlich nicht zwingend ein direktes Fehlverhalten der Zielperson voraus. Häufig führt die Summe mehrere kleiner Fehlverhalten bzw. Aussagen einer Person (über einen längeren Zeitraum betrachtet) zur spontanen Durchführung des Rituals.

Folgender Ablauf konnte beobachtet werden: ein Gruppenmitglied initiiert das Ritual durch einen möglichst lauten Schrei "Schlammcatchen", reißt die angestrebte Zielperson zu Boden und wirft sich (ohne Verletzungsabsicht) mit dem Bauch auf sie. Weitere Gruppenmitglieder nehmen am Ritual teil, in dem sie sich ebenfalls auf die bereits am Boden liegenden Personen stürzen.

Je größer der Unmut der teilnehmenden Personen der Zielperson gegenüber ist, desto mehr Personen stürzen sich auf die einleitende Schlammcatcherin, um den Druck, auf die ganz unten am Boden liegende Person zu erhöhen. Bei gut durchgeführtem Schlammcatchen konnten Personenzahlen von bis zu 20 Teilnehmerinnen (auf Grund höhentechnischer Erklimmungsprobleme des Berges dann jedoch zum Teil schon nebeneinander liegende) beobachtet werden. Das Ritual endet in der Regel nach wenigen Minuten ohne Verletzungen der Teilnehmer/ Zielperson. Ein Schlammcatchen verlangt nach Beendigung keiner weiteren verbalen Kommunikation. Die Zielperson wurde durch den Ritus angehalten sich über ihr Fehlverhalten Gedanken zu machen.

Örtliche Verbreitung

Erfunden wurde dieses Ritual im Moor Ende der 90iger Jahre. Abwandlungsformen des Rituals finden heute jedoch in Vorstädten und Sandkästen statt eben dort, wo gestandene Frauen aufeinandertreffen.

Gefahrenhinweise / Tips

Gehen die teilnehmenden Damen mit der nötigen Sorgfalt / Rücksichtnahme auf andere Teilnehmer ans Werk, ist das generelle Verletzungsrisiko als sehr gering einzustufen. Die Zielperson (erste Person am Boden, die am Ende dem höchsten Druck durch die Last über ihr ausgesetzt ist) sollte nach Möglichkeit versuchen, von einer Rücken- oder Bauchlage in eine Seitwärtslage mit angewinkelten Füßen zu gelangen, um dem Druck bestmöglich standhalten zu können. Gerüchte über bereits aufgetretene Rippenprellungen oder Quetschungen scheinen aus medizinischer Sicht zwar durchaus möglich, stellten sich jedoch in keinem der bisherigen Feldversuche tatsächlich ein.