Schlacht von Marathon

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Mittlerweile ist etwas Gras über die Sache gewachsen... Bitch please, hier haben die Athener das Wohl Europas für alle Ewigkeit verteidigt...

Die Schlacht von Marathon ist die Wiege der europäischen Kultur. Dieser Todeskampf einer heldenhaften Armee aus Athen hat für alle Ewigkeiten die Werte eines vereinten und demokratischen Europas, der Freiheit und der Knabenliebe gegen barbarische, grausame, ja schlicht böse Barbaren verteidigt. Vollkommen allein gelassen von den gottgläubigen Spartanern kämpften 10000 heldenhafte Hopliten gegen ein Heer, das so gigantisch, so groß und so stark war, dass es die Athener tatsächlich ohne die Hilfe der Spartaner schlagen konnten.

Vorgeschichte

Wir befinden uns im Jahre 500 v. Chr. Ganz Kleinasien ist von den Persern besetzt... Ganz Kleinasien? Nein! Einige von unbeugsamen Griechen bevölkerte Städte hören nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die persischen Satrapen...

Die Perser (im Folgenden die Bösen genannt) hatten in langen Jahren grausamen Kampfes, blutiger Feldzüge und hinterlistiger Morde mehr Völker unterjocht als es McDonalds je tun wird. Ob die freien, edelmütigen Skyten, die hochentwickelten Ägypter oder die hoffnungslos zerstrittenen freiheitsliebenden Griechenstädte in Kleinasien, alle standen sie unter der Knute des bösen Großkönigs und seinen ihm unterwürfigen Satrapen.

Doch die Griechenstädte, vor allem Milet, begehrten auf. Sie probten den Aufstand, merkten aber schnell, dass das ohne Hilfe vom griechischen Festland relativ schnell in die Hose gehen würde. Aber die kleinbürgerlichen, egoistischen Mächte Korinth und Sparta lehnten es ab, dem edelmütigen Anliegen der kleinasiatischen Hellenen beizustehen. Nur eine winzige Stadt, die fast so heißt wie ein Land in Afrika, und das große, sanftmütige Athen erklärte sich zur Hilfe bereit. Es schickte 20 Schiffe vorbei.

Themistokles, der Marathon Man!

Damit schlägt man aber kein Reich, das alle Asiaten außer die Schlitzäugigen beherrschte, und erwartungsgemäß wurde der ionische Aufstand grausam niedergemetzelt, griechische Frauen und Männer versklavt und ihre Städte dem Erdboden gleichgemacht.

Die Schlacht

Bis jetzt war der Plot ganz gut, doch es sollte noch weiter gehen. Es reichte dem Bösenkönig nicht, in Kleinasien sein Unwesen zu treiben, jetzt schwor er dem philanthropischen (man muss hier ja wohl mal ein griechisches Lehnwort benutzen!) Athen Rache. Eretria natürlich auch, aber das ist unwichtig, die konnten sich nämlich nicht wehren und wurden einfach wegradiert, ihre Frauen und Männer versklavt und ihre Stadt dem Erdboden gleichgemacht. Jaja.

Nein, jetzt Stand Athen auf dem Plan. Mit der Hilfe des feigen, tyrannischen Verräters Hippias und einem gewaltigen „This is Persiaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!“ befahl der Bösenkönig Dareios den Marsch auf die Hauptstadt der zivilisierten Welt. Natürlich hatte er vorher ein paar Gesandte (legatos emisit, jaja) zu den Athenern geschickt, die Athen freundlich um Kapitulation bitten, aber natürlich würde sich Athen, Stadt der Kultur und der Menschlichkeit, nicht kampflos dem grausamen Joch des bösen Großkönigs Untertan machen. Ein Kampf Gut gegen Böse, Zivilisation gegen Barbarei, Mann gegen Mann bahnte sich an.

Das Unheil nahm seinen Lauf, denn der böse Großkönig vereinte unter seinem Befehl ein Heer aus der gesamten asiatischen Welt. Doch das reichte ihm nicht. Er besaß dazu noch die größte Flotte, die es damals gab, angetrieben von grausam unterdrückten fremden Ruderern, die nur darauf wartete, an die Halbinsel Attika anzuschiffen.

Aber obwohl er so ein großes Heer hatte, und obwohl er so eine starke Flotte besaß, musste der Dareios trotzdem eine List anwenden, weil er sonst die freimütigen, kampfstarken Athener nicht hätte besiegen können. Er ließ seine Truppen bei Marathon, an der Ostseite der Halbinsel Attika, an Land gehen. Dort wartete er, bis die Truppen der Athener, ein eilig zusammengeschustertes Heer aus Handwerkern und Bauern, aber frohen Mutes und edel gesinnt, seine Truppen stellen würden. Und das taten die Athener dann auch. Unter Führung ihrer heldenhaften Führers Miltiades und Themistokles (ein Raunen, ein Raunen bitte, für die Zwei!) marschierten die Hobbysoldaten auf das böse Heer zu. Und in der Ebene von Marathon kam es zur Schlacht.

Der Hoplit, ein menschlischer Triceratops für die gute Seite!

Auf einmal verdunkelte sich der Himmel. Kein Lichtstrahl durchdrang mehr den Teppich aus Pfeilen, die auf die attischen Hopliten niederprasselnden, abgefeuert von Tausenden, ja Zehntausenden persischer Bogenschützen. Dann aber griffen die Athener an und stürzten sich mit altgriechischem Kampfgeschrei auf den übermächtigen Feind. Leiber krachten aufeinander, tausende, abertausende an Hopliten kämpften hier um Leben und Tod, nicht nur um ihr Leben, sondern auch um das Überleben der griechischen Kultur und Lebensweise. Sie kämpften, das Schwert in der Hand und die Götter im Rücken, und schließlich drängten sie die persische Reiterei zurück, sie töteten die Feinde und letztendlich blieben sie heldenhaft als Sieger in dieser Ebene zurück.

Nunja, die Niederlage bei der Schlacht von Marathon störte Dareios ungefähr so viel wie ein Mückenstich am linken Bein. Er hatte ein paar Männer und sogar ein Paar Schiffe verloren, aber dem Großteil des bösen Heeres war der Rückzug gelungen. Sie waren auf ihren Schiffen und segelten gerade auf Athen zu, das, bar jeglicher Verteidigung, seinen Einwohnern keinerlei Schutz bieten konnte.

Nun lag es an den heldenhaften Siegern von Marathon, die gerade 1 bis 30 Promille (darüber streitet die Forschung noch), des bösen Heeres vernichtet hatten, in ihre Stadt zurückzukehren und sie dort vor den erneut anstürmenden Persern Bösen zu verteidigen... Doch das ist eine andere Geschichte.

Rezeption

Das Ereignis ist so wichtig, so epochal, dass sich Tausende von Althistorikern auf das Thema stürzten und sich immer noch bemühen, seine epochale Wichtigkeit in Wort zu fassen. Aber das interessiert keinen Menschen, und so sei nur erwähnt, dass es von J.R.R. Tolkien ein nicht veröffentlichtes Manuskript unter dem Titel Der kleine Hoplit gibt und das Zack Snyder wohl bald einen Film 10000 herausbringen wird, der die Heldentaten der brustpanzerfrei kämpfenden Hopliten filmisch würdigen wird.

Trivia