Scheune

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Und die Moral von der Geschicht: Scheunen von Blech brennen wirklich nicht
Die Scheune ist eine Gebäudeattrappe zur Ablenkung und Einschüchterung des Feindes bei Luftangriffen. Erfunden wurde die Scheune gegen Ende des zweiten Weltkriegs, als Deutschland mit Bombenangriffen überzogen wurde. Aus der Luft betrachtet ist die Scheune einem Kasernengebäude nicht unähnlich. Die deutsche Verteidigung hoffte, dass zum einen hauptsächlich die Attrappen bombardiert würden und zum zweiten sollte die gleichmäßige Verteilung der scheinbaren Kasernengebäude den Feind im Unklaren über die tatsächliche Truppenstärke lassen.

Scheunen wurden meist aus Holz oder Blech gebaut, seltener gemauert.

Nach dem Krieg

Die Landbevölkerung bemerkte schnell den praktischen Nutzen der herumstehenden Hohlkörper. Wie alle Hohlkörper auf dem Land wurden diese erst mal mit Stroh gefüllt. Bleibt etwas Luft über den Strohlagern, eignen sich diese gut für heimliche BauernSchäferstündchen (etwa 200 Sekunden) unter nahen Verwandten. Inzwischen wird neben Stroh auch allerlei anderer unnützer Kram in die Scheunen gepackt. Die Versuche, Wasser in Scheunen einzulagern, scheiterten aufgrund unzureichender Dichtkunst der Landeier kläglich.

In jüngerer Zeit finden in einigen Scheunen regelmäßig Scheunenpartys statt, wozu alkoholisierte Hohlköpfe eingelagert werden, deren Widerhall kilometerweit zu hören ist. Holzscheunen werden auch gerne als weithin sichtbare Leuchtfeuer verwendet. Blechscheunen brennen nicht so gut, gegebenenfalls aber der Inhalt umso besser.

Um die Dichtkunst ist es auf dem Land nicht gut bestellt

Die Landbevölkerung glaubt, dass es Scheunen schon immer gab und sie schon immer diesen Zwecken dienten. Zur allgemeinen Erheiterung des Bauernvolks wissen Städter gar nicht, was Scheunen sind und stellten folgende Theorien auf:

  • Die Scheunen sind Wohnraum für jenen Teil der Bauernfamilie, der vom Generationen übergreifenden Inzest zu stark beschädigt wurde und vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden soll.
  • In der Scheune finden nicht weiter definierte religiöse Rituale statt.
  • Die Scheune dient dazu, bei schlechter Finanzlage angezündet zu werden, um die Versicherungsprämie zu kassieren.
  • Die Scheune erfüllt alleine den Zweck, ein Mysterium darzustellen und hat eigentlich keinen Sinn.
  • In der Scheune befindet sich ein direkter Zugang zur Unterwelt.
  • Große Energiekonzerne haben die Scheunen gebaut, um darunter versteckte AKWs vor den Grünen geheim zu halten.
  • Die Scheune existiert gar nicht; sie ist eine Einbildung, die aufgrund des Stallgeruchs vom Gehirn als Notmaßnahme gegen den sofortigen psychischen Verfall generiert wird.

Scheunenforschung

Da der ursprüngliche Zweck der Scheune nahezu vergessen ist (nur Stupidedia weiß es besser!), beschäftigen sich Experten aus allen Fachbereichen der Wissenschaft mit dem Lüften des Geheimnisses des Scheuneninhalts. Doch dieses Unterfangen erweist sich immer wieder aufs Neue als äußerst kompliziert und gefährlich. Viele Forscherteams erlitten Stürze von Dachbalken, erfroren bei Nachtwachen vor den Scheunentoren oder kamen bei Scheunenbränden ums Leben. Lediglich einem Forscherteam der Stasi gelang es im Jahre 1989, auf einem aus bis heute ungeklärter Ursache frisch verwaisten Hof im Östen Brandenburgs in eine Scheune einzudringen. Ihr Bericht war jedoch in einer solch schlimmen Mischung aus Beamtendeutsch und Ostdeutsch verfasst, dass das Entziffern jedem normalen Menschen bis heute unmöglich bleibt. Neuere Versuche des Einschleusens von Spionen mittels der RTL-Sendung Bauer sucht Frau scheiterten am IQ der Spioninnen.