Scherge

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Schergen (Adjektiv: schergengen) sind kleine, immer von ihren Aufpassern, bekannt als Diktatoren, malträtierten Wesen. Ihre einzige Lebensaufgabe ist, der sie nur allzu selten nachkommen, Artikel zu schreiben und auszubessern. Schergen sind in der Regel faul und dumm, und müssen deswegen regelmäßig von ihren Diktatoren mit der Peitsche bearbeitet werden. Diesen sind sie jedoch, für den ausgelösten Ansporn, sehr dankbar.

Die Arten von Schergen

Schergen zeichnen sich durch gewisse Kriterien aus, und sind im Allgemeinen in folgende Gruppen zu teilen:

Die HartzVI-Schergen

sind die unbeliebtesten Schergen, sowohl unter ihresgleichen, als auch bei den Göttern, den Diktatoren. Sie haben zumeist einen sehr schlechten, um nicht zu sagen grauenhaften Humor, der sich auf Fäkalien und sexistischen Äußerungen spezialisiert hat. Ihr Vokabular umfasst zwischen einem und zwei Dutzend Wörtern, von denen mindestens drei Umschreibungen von Kot sind. Dementsprechend kurz und niveaulos sind auch ihre Einträge in dieser Bibel des Spaßes. Hervorgerufen durch absolut fehlende Bildung leiden sie auch unter schwerster Legasthenie, und vor ihren Schöpfern haben sie kaum Respekt.

Die Wiki-Schergen

Mit Vorsicht zu genießen sind auch diese Diener der Diktatoren. Zweifelsohne fleißiger und gebildeter, sind diese Schergen in der Regel zwar zivilisiert, aber einfach unlustig. Allerdings sind sie nicht ganz müllreif, denn einige ihrer Ideen haben durchaus einen gewissen intellektuellen Humor. Zudem machen sie die wenigsten Rechtschreibfehler und die fundiertesten Aussagen.

Die Witz-Schergen

Schon eher nützlich sind diese, äußerst gern gesehenen Gesellen, die, meist mit Papier und Stift (wahlweise auch Handy) und einem Dauergrinsen bewaffnet durch die Gegend stapfen, und dabei auffallen wie bunte Hunde. Oft lachen sie über eine witzige Idee, die ihnen spontan durch den Kopf geht, und das auf offener Straße, und kassieren dafür oftmals nur verständnisslose Blicke. Sie sind die kreativsten der Schergen, und reagieren auch mit Verständnis, wenn die Diktatoren sie einmal wegen Misserfolgs züchtigen müssen. Ihre Einträge führen oft zur allgemeinen Heiterkeit und sie haben gute Chancen zur raschen Beförderung.

Die Schleim-schergen

Sind hoffnungslose Groupies der Diktatoren. Natürlich ist es ehrenhaft, sich vor solch wackeren Gesellen zu verneigen, und sei es bis in deren A…llerwertesten, allerdings verhindert dies bei diesen Geschöpfen oft die Ideenflut. Zweifelsohne entstammen einige der lustigsten Artikeln der Feder der Schleim-Schergen, allerdings sind sie meistens so devot, dass sie noch nicht einmal eigene Ideen einbringen, sondern nur jene der Diktatoren präzisieren, und dann doch meist nur Rügen ernten. Nichts desto trotz sind die schreibfesten Schleimer hier gern gesehen.

Die Philosophen-Schergen

Die absolute Elite. Rechtschreibsicher und Gesellschaftskritisch hocken sie oft ihn ihren sehr schicken schwarzen Pullover stundenlang vor dem Computer und überlegen sich neue satirische Kritiken über Gott und die Welt. Hierbei wird kein gutes Haar an den Universen im Allgemeinen, und wirklich allem, im Speziellen gelassen. Auch Selbstironie wird von diesen Intellektuellen aufs Schärfste betrieben. Die Satiren dieser Knaben sind der Anlass zu Lach- und Grübelorgien, und sie haben beste Aussichten zur Perfektion.

Schergen und ihr Aussehen

Natürlich hängt auch das Aussehen der Schergen von ihrer jeweiligen Klasse ab. Allerdings gibt es einige Makel, die sie sich teilen (ausgenommen vielleicht Hartz VI-Schergen, die allerdings sämtliche Häßlichkeiten in sich vereinen, weshalb es wahrscheinlich doch zutrifft.)

  • Schergen haben oftmals unreine Haut wegen der Vernachlässigung ihrer Hygiene durch stundenlanges Sitzen vor Bildschirmen, um von ihren Herren und Meistern wenigstens einmal gelobt zu werden
  • Durch das viele Sitzen vorm PC und das wenige in-die-Sonne-gehen ist ihre Hautfarbe in der Regel von blass über gespenstisch zu durchsichtig weiß.
  • Aus demselben Grund ist auch das Brillentragen sehr weit bei ihnen verbreitet. (Abstand vom Bildschirm!)
  • Enorme Lachfalten haben sich in die Gesichter der Schergen gefurcht, die durch das ewige Stupidedia lesen hervorgerufen wurden. (Ausnahme: Schöne, junge Frauen. Diese können es sich nicht erlauben Falten zu haben, und lachen mit einer speziellen Technik.)

Die Beziehung zu Gott.. ahem, Diktatoren

Die Beziehung zwischen den Schergen und ihren Diktatoren ist eine etwas unausgeglichene Geben-Nehmen-Beziehung.

Geben

Devot finden sich die Schergen mit ihrer Unterlegenheit gegenüber den Diktatoren ab, und versuchen etwas von deren Glanz zu erhaschen. Will ein Diktator einen sauberen Fußboden, sind sicher mehrere Schergen zur Stelle, um diesen zu säubern, allerdings sind die Wünsche der Erhabenen meist auf Artikel festgelegt. Zur Schande vieler, und aller anderen Schergen, muss gestanden werden, dass so manch ein Diktator, trotz oftmaligen Aufrufens sich die Hände selbst, am Mist der Rechtsschreibfehler, den inhaltlichen Mäkeln und der Unlustigkeiten mancher Artikel schmutzig machen muss.

Nehmen

Im Gegensatz zu den paar Millionen Zeilen, die die Schergen den Göttern opfern, sind die geistigen Erkenntnisse und die Ausgeburten der grenzenlosen Fantasie, die die Diktatoren zum besten gegeben ungleich viel. Sie beschenken uns mit einer perfekt gegliederten, fast werbungsfreien Seite, gigantische, wunderschöne Artikel, einfach unbeschreiblicher Bilder und Ideen, die monströser nicht sein konnten (Es seien nur die Spiegelwelten erwähnt!!!) Die Schergen würdigen dieses natürlich auch, und tun alles in ihrer Macht stehende, um diese wunderbare Symbiose nicht zu zerstören.