Scheißtag

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Scheißtag erwischt wa?!

Scheißtage kennt und hasst jeder.
Das Schlimmste an ihnen ist, dass man sie meistens dann hat, wenn man mit der Freundin weggehehen will, Verwandte besucht, bei Freunden eingeladen ist, ein Vorstellungsgespräch hat oder irgend etwas anderes ansteht bei dem man eigentlich besonders freundlich sein sollte.

Eigenschaften

Scheiß Tage fangen nicht zwangsläufig mit einem Scheißmorgen an, oft sehen sie am Anfang sogar gut aus und entwickeln sich erst kurz vor Mittag zu Scheißtagen.
Der typische Scheißtag jedoch beginnt schon während des Aufstehens. Ein klares Zeichen dafür, dass man an einem Scheißtag aufgewacht ist, ist ein unangenehmer, gut wahrzunehmender Geschmack im Mund, der dem Geruch von Katzenscheiße ähnlich ist, aber auch einen Hauch von nassem Aschenbecher in der Mittagssonne hat und selbst mit 18 maligem Zähneputzen nicht wegzukriegen ist.
Scheißtage fangen meistens schon sehr früh an, enthalten jedoch eine halbstündige Pause (Terrorpause genannt), welche man direkt nach dem aufstehen auf der Badematte antritt und unter entsetzlichen Rückenschmerzen und mit einem sehr schmerzhaften Stoß des Kopfes gegen die Unterseite des Waschbeckens wieder beendet.
Nun beginnt der Tag sich in 5 so genannte "Qualphasen" zu gliedern, welche dafür Sorge tragen, dass einem niemals langweilig wird, oder dass man vielleicht sogar Spaß haben könnte.

Beispiel für den Verlauf eines Scheißtages

  • 06:00 Uhr: Aus dem Bett quälen.
  • 06:30 Uhr: Wieder aus dem Hundekörbchen aufstehen und Kurs aufs Bad nehmen.
  • 06:35 Uhr: Ins Waschbecken kacken, weil das Klo schon fast lebt.
  • 06:40 Uhr: Den Schlafanzug mit einem stabilen Werkzeug vom Körper pellen.
  • 07:15 Uhr: Die Klamotten von Vorgestern anziehen.
  • 07:20 Uhr: Die Kacke im Waschbecken mit dem Deoroller verwechseln.
  • 07:22 Uhr: Den Autoschlüssel suchen.
  • 08:50 Uhr: Den Autoschlüssel unter dem Bier finden und erst mal saufen.
  • 09:15 Uhr: Sich über das eigene Handgelenk kotzen, weil man auf die Uhr gucken will.
  • 09:30 Uhr: Merken, dass man schon seit 8:00 Uhr auf der Arbeit sein sollte.
  • 09:35 Uhr: Die Zweizimmerwohnung verlassen und zur Arbeit fahren.
  • 10:50 Uhr: Auf der Arbeit ankommen.
  • 11:00 Uhr: Gefeuert werden.
  • 11:30 Uhr: Sich beim Chef für die Beleidigungen und den Tritt in die Eier entschuldigen.
  • 11:35 Uhr: Freundlicherweise vom Sicherheitsdienst zum Auto gebracht werden.
  • 12:05 Uhr: Sich von der Prügel des Sicherheitsdiensts erholen und nach Hause fahren.
  • 13:25 Uhr: Zuhause ankommen.
  • 13:30 Uhr: Schlafanzug anziehen.
  • 13:40 Uhr: Hundehaufen auf dem Teppich finden.
  • 13:42 Uhr: Hundehaufen aus dem Fenster auf Kinder werfen.
  • 13:45 Uhr: Aufs Sofa kotzen.
  • 13:50 Uhr: Sich wundern warum das Sofa schmutzig ist.
  • 14:00 Uhr: Auf dem Sofa ein Nickerchen machen.
  • 15:00 Uhr: Kacken und urinieren.
  • 15:30 Uhr: Aufstehen.
  • 16:00 Uhr: Mit dem Kopf über dem Klo hängen und neben das Klo auf die Badematte kotzen.
  • 16:10 Uhr: Sich bei dem Hund über die Sauerei im Bad beschweren.
  • 16:20 Uhr: Bei dem Versuch sich die Zähne zu putzen in der Kotze ausrutschen und sich am Waschbecken den Kiefer brechen.
  • 17:00 Uhr: Aus der Kotze aufstehen.
  • 17:05 Uhr: Bademantel anziehen und eine Pizza bestellen, weil man Angst vor den, in der Küche lebenden Amphibien hat.
  • 17:15 Uhr: Fernseher einschalten und Talkshows gucken.
  • 17:30 Uhr: Vom Pizzajungen verprügelt werden weil man nicht zahlen kann.
  • 18:00 Uhr: Blutend im Treppenhaus aufwachen.
  • 18:01 Uhr: Merken dass man Durst hat.
  • 18:10 Uhr: Beim Nachbarn einbrechen.
  • 18:15 Uhr: Sich von dem Schlag des Nachbarn mit einer Bierflasche erholen.
  • 18:16 Uhr: Die, durch den Schlag entstandene Bierlache vom Boden lecken.
  • 18:20 Uhr: Nach Hause schwanken.
  • 18:25 Uhr: Merken dass man noch Glasssplitter in der Zunge hat.
  • 18:30 Uhr: Mal dringend aufs Klo müssen.
  • 18:32 Uhr: Feststellen, dass das Bad eklig ist.
  • 18:35 Uhr: In den Flur pinkeln.
  • 18:40 Uhr: Auf dem Sofa liegend fernsehen.
  • 19:30 Uhr: Stinkend, Arbeitslos, halb tot geprügelt und vom eigenen Hund vergewaltigt werden, aber zufrieden einschlafen.

Analyse

Das Beispiel macht wohl klar wie ernst das Thema ist, Scheißtage sollten auf keinen Fall unterschätzt oder gar als Unsinn abgetan werden, sie sind ein ernsthaftes Problem unserer Gesellschaft.
Bei dem Beispiel, fällt auf wie oft das Subjekt kotzen muss und wie oft es in Berührung mit scheiße kommt, dies ist ein Ausdruck der härte des Problems, der Tag ist “zum kotzen?, aber nicht nur das, er ist auch “zum scheißen?!!!
Sicher sticht auch ins Auge, wie viele Schmerzen ertragen werden und dass das Subjekt trotzdem zufrieden einschläft, ich sehe dies als den entscheidenden Moment an, das Subjekt ist froh, dass die Qualen ein Ende haben!

Resümee

Ob man nun gefeuert, verprügelt oder von dem Lebenspartner verlassen wird, alles hat ein Ende auch ein Scheißtag. Denn das einzige wodurch der Scheißtag beendet wird ist die Nacht, dumm nur wenn auf ihn eine Scheißnacht folgt,
dann hilft nur noch Suizid.


Siehe auch

  • Montag oder auch Dienstag....

Weiterführende Links

ein Scheißtag bei Wikipedia