Salat-Fister

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Eine der merkwürdigsten Strömungen des Islams sind die sogenannten Salat-Fister. Während der klassische Islam auf der Einzigartigkeit Gottes fußt und Mohammed als seinen wichtigsten Propheten nennt, hat sich hier gefühlt über viele Jahrtausende eine Richtung erhalten, die sich neben der strengsten Einhaltung der islamischen Vorschriften doch auch eine gewissermaßen paganistische Gesinnung erhalten hat: der Moslem ist der Gärtner in Gottes Garten und damit nicht nur für die Blumen, sondern auch für das Unkraut zuständig! Um die Optimierung ihres Glaubens durch diesen „Do it yourself“-Gedanken im elitären Anspruch zu manifestieren, bezeichnen sie sich in der gesteigerten grammatikalischen Form gern als "islamistisch".
Prominente Salat-Fister in Deutschland sind u.A. Pierre Vogel und Ibrahim Abou-Nagie.

Geschichte

Schon im ersten mohammedanischen Jahrhundert ist eine Häresie im positivsten Sinne des Wortes bekundet. Die großväterliche und großmütterliche Linie der Familie Mohammeds hatte sich wohl auseinandergelebt (Scheidung?); die einen in Mekka und die anderen in Medina. Über die für damalige Verhältnisse weiten Strecken litt auch die Qualität der Nachrichtenübermittlung, sodass die Suren in anderen Gegenden zum Teil auch anders verstanden, weil unter Analphabeten zum Teil auch anders übermittelt wurden.

Typisches Beispiel:
Geschrieben steht: „Und (erschaffen hat Er) Pferde und Maultiere und Esel, dass ihr auf ihnen reiten möchtet und als Schmuck. Und Er wird erschaffen, was ihr (noch) nicht kennt.“
wurde in einigen Regionen Anatoliens zu:
„Pferde, Maultiere und Esel sind Euer Schmuck. Ihr könnt auch auf ihnen reiten.“
Und in der Gegend um Kabul wurde es so verstanden:
„Und geschmückt hat er die Erde mit Eseln, größer als ihr und größer als die, die ihr sonst noch kennt.“

Dies jedoch wurde im Laufe der Zeit immer weiter untereinander vermengt und gemixt und bei angenehm abgekühlten Temperaturen im Schatten von spitzbogigen Arkaden und Teehäusern beim unvermeidlichen Tee schlürfend konsumiert. Dies verhinderte nicht, dass eine Gruppe reaktionärer Mahner und Koranversteher sich auf den Plan gerufen fühlte und den Verfall des wahren Glaubens beklagte. Für sie ergab sich kein immer vorwärtsgewandter, den Koran dynamisch deutender Islam „auf dem Rücken der Pferde“ oder Eseln, vielmehr liege das Heil nur in einem auf Erhalt der religiösen Fundamente bedachten, eines „geerdeten“ Glaubens, der das Wort Gottes genauso versteht, wie es auch aus dem Munde Mohammeds gesprochen wurde. Genauer: man versteht ihn als Schrift gewordenes Wort Gottes, wie es ursprünglich zum Zeitpunkt der Sprachaufnahme Mohammeds im Augenblick seiner religiösen Vision noch vor dem Ausklingen der Stimme geklungen hat: Live eben.

Begrifflichkeiten

Doch selbst der Islamismus konnte sich nicht einer Spaltung erwehren. So gibt es unter den Salat-Fistern unter anderem

  • “ Yeehaws“ - arab./englisch konnotiert (eigentlich Ausruf der Freude): „Kraft durch Freude im Krieg spenden“)
  • “What a bit“s – arab./engl. konnotiert: “Was für eine Kleinigkeit” – strenge Denkrichtung, die die Bedeutungslosigkeit des Einzelnen in der Gemeinschaft proklamiert. Auch die Fehlerhaftigkeit des Menschen wird gepredigt und eine regelmäßige Kasteiung mit Gerten, Scherben, Stacheldraht oder Tellerminen empfohlen.

Glauben

Das ultrastrenge Befolgen des Korans und der Hadiths als seine weltliche Ausschmückung und Betriebsanleitung ist das oberste Gebot jedes Mitglieds. Dies hat seinen Grund in der unwidersprochenen Selbstverständlichkeit, dass der Glauben das nötige Rüstzeug für die erfolgreiche Lösung aller religiösen, gesellschaftlichen und sozialen, finanziellen und - politischen Probleme in unserer Welt darstellt. Logischerweise muss jeder Staat demnach ein Gottesstaat sein.

Auf dem Weg dorthin hat man alle Suren auswendig zu lernen und wird regelmäßig vom Imam abgefragt. Dabei sind zum einen Fangfragen, aber auch besonders schwierige Fragen beliebt, so etwa: „Wie hieß Mohammed mit Nachnamen?“ oder „Ziehe die Wurzel aus der Zahl aller Suren für alle natürlichen x-Werte, welches Konvergenzverhalten beobachtest Du?“ Dem „Gestellten“ wird bei Versagen öffentlich das auf dem Kopf getragene Tischdeckchen abgenommen, darf zwei Wochen nicht mehr an den feierlichen Veranstaltungen teilnehmen, was aber mit bestätigten Bekehrungserfolgen gegengerechnet werden kann.

Rituale

Das wichtigste, auch namensgebende Ritual ist das Salat-Fisten. Dieser schier profane Vorgang, bei dem die Faust in einen frisch gewaschenen Salatkopf gesteckt wird, symbolisiert einerseits die Bestrafung der Natur bei Katastrophen, wie Erdbeben, Wirbelstürmen oder Mückenplagen (nach dem alttestamentarischen „Auge um Auge“ und „Zahn um Zahn“) und andererseits auch durch die schließlich im Salatkopf versteckte Faust als „Faust in der Tasche“ vorhandene Bereitwilligkeit, zunächst Leiden zu ertragen, wenn es nicht anders geht und generell die Verbundenheit zum Vater Natur zu zeigen, mit dem Willen, auch für ihn, für Gott, für alles zu kämpfen. Durch die Ausübung dieser Religion, insbesondere des Salatritus, mussten die oft ohnehin schon wüstenhaften Gegenden durch den Wasseranspruch der Salatpflanzen eine weitere Austrocknung erleiden. So wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte ein deutlich gesunkener Grundwasserspiegel festgestellt und seitens der Behörden auf die Möglichkeit symbolischer Fisting-Akte verwiesen. Die orthodoxen Vertreter der Salat-Fister lehnen dies jedoch grundsätzlich ab.

Bei dem letzten Abschnitt handelt es sich um eine sogenannte Halbwahrheit: natürlich essen die Salat-Fister auch Salat, aber sie fisten ihn nicht, das wäre zu einfach gewesen!

Nein, das namensgebende Ritual ist das kämpferische Hochrecken der gewaschenen Faust während des Gebetes (arab. eben "Salat"). Nach geheimer Absprache wird der Ritus im Zuge des Erreichens der Trance bei gewissen Begriffen vollzogen, um die herum in der Predigt eine metapherhafte Bedeutsamkeit konstruiert wird. Beobachter konnten dabei einen im Grunde stets wiederkehrenden Reigen mit folgenden Stimulanzien feststellen:

um schließlich den Zorn in Glückseligkeit aufzulösen:

Unbestätigte Gerüchte von Ungläubigen

Beim archaischen, etwas missverständlichen „Vorhautgericht“, werden die Schnittkanten nach einer Beschneidung auf ein langes Leben oder zu erwartende besondere Vorkommnisse untersucht. Des Weiteren kann auch nach Jahren eingefrorenes Material für einen geplanten biometrischen Mitgliedsausweis verwendet werden.

Eine weitere Eigenart dieser religiösen Richtung ist das Rückwärtsschreiten im Falle des Zustandes der Unklarheit, mit sich selbst, den Glaubensbrüdern, der Familien, den Freunden, den Haustieren, den Arbeitgebern oder der Frau/den Frauen. In Gegenden großer salat-fistender Bevölkerungsanteile hat es sich schon für Dokumentarfilmer gelohnt, den gesamten Film rückwärts aufzunehmen, wie z. B. bei „Abd al-Aziz bin Abdullah Al asch-Schaich – Lieber Hand ab als Scharia weg (mit kölschen Untertiteln)“

Öffentlichkeitsarbeit

Die Salat-Fister leben in einer sehr starken Glaubensgemeinschaft, aus der sie die benötigte geistliche, aber auch körperliche Kraft für ihre Position in einer (zunächst) multireligiösen und –kulturellen Gesellschaft schöpfen können. Da offizielle Beträume als Fitnessräume des Glaubens wie etwa Moscheen normalerweise wegen zeitlicher Überschneidungen mit offiziellen Gottesdiensten der Heimatgemeinden nicht zur Verfügung stehen, muss regelmäßig auf schlichtere Örtlichkeiten oder Versammlungen unter freiem Himmel ausgewichen werden. So können auch improvisiert verkehrsberuhigte Straßen mit unverständlichen Anrufungen, Auslobungen und Zusammenrottungen von Anhängern belebt werden, die dem Beschwören der Einigkeit dienen.

Etwaige zufällig anwesende Andersgläubige werden verschmitzt gern und immer wieder als „Ungläubige!!“ - mit unterschiedlichem Pathos besetzt – bezeichnet. Bei der öffentlichen Aussprache aber wird statuiert, dass man das gar nicht so meine, obgleich einzig und allein natürlich nur der Islam das Heil bringe. So findet bei den Salat-Fistern offiziell jede Religion ihren Platz und den sogar bei unterschiedlichen Temperaturen nach dem Ableben.

Konsequent werden so auch Gottesurteile in besonderen, sich in freier Natur spontan ergebenden Situationen gesucht. Auf der Straße nimmt man gern den Stein des Anstoßes selbst in die eigene Hand, um ihn direkt in das Maul des Leibhaftigen, wahlweise in die Zahnpalisaden von besorgten Mitgläubigen oder ins Esszimmer eines Gegendemonstranten zu werfen, um das Gottesurteil in die eigene Hand bzw. vorwegzunehmen. Man geht nur den Wegweisern entlang. Geht es nämlich um das Seelenheil, kann Toleranz nur ein temporäres diplomatisches Mittel zur Nichtversetzung lt. polizeilichem Führungszeugnis bis zur Bekehrung des Andersgläubigen sein. Man ist geprägt vom islamischen Missionsgedanken. Man ist zwar gern bereit, auch andere kurz vorgetragene Meinungen zu hören, die idealerweise ausgeräumt sind, wenn das Gegenüber die Hände wieder herunternimmt. Wenn der Heilige Krieg nicht auf die symbolische Auseinandersetzung mit fremden Fensterscheiben begrenzt wird und der Disput mit Angehörigen anderer Religionen nicht auf der Wache endet, wird er gern im gemeinsamen Bildersturm auf Zweite oder Dritte beschlossen. Wer allerdings auf der Straße liegenbleibt, gilt als von Gott gerichtet: Hätte Gott es gewollt, wäre er den Steinen ausgewichen oder heute Morgen später aufgestanden!

Erscheinungsbild, modische Tendenzen

Erkennungszeichen der Männer sind enganliegende, wetterfeste, schlichte und trotzdem schicke Stoffe, deren Schnitt nicht nur den täglichen Anforderungen der Glaubenspraxis im Bücken oder Knien gerecht wird, Prêt-à-porter schlechthin! In den lieferbaren Modefarben sultanblau oder mausgrau findet die Kleidung durch einen dynamischen Schnitt auch bei ausschweifenden Armbewegungen einen sicheren Halt und im unteren Bereich einen unauffälligen Schritt für den modebewussten Herrn.

Die gepflegte spartanische Note wird beim langsamen andächtigen Blick nach oben – sinnbildlich für den Gläubigen oder Unentschlossenen - durch eine anmutige Doppelreihe mutiger Akzente belebt. Diese Wirkung weißer oder schwarzer Perlmutt-Knöpfe wird auf Brusthöhe schließlich durch einen wirren Bartwuchs zerstreut und durch ein keckes zylinderförmiges Hütchen auf dem Kopf gekrönt. Gern wird aber darauf verzichtet, um Strick-Accessoires - vornehmlich mit Spitzen-Applikationen zum Rand hin - von der Frau, Mutter oder Großmutter zu präsentieren, um die Verbundenheit mit der Familie zu symbolisieren. Abgeschlossen wird der Auftritt durch das Tragen von kultigen Rindsleder-Slippern mit kurzem Absatz, leichtem Profil und dünner Sohle, die nach vorne hin spitz zulaufen und als eine Hommage an typische Westernstiefel zu verstehen sind, um eine Pilgerfahrt gemäß der fünften Säule im islamischen Glauben zu symbolisieren. Gott ist bekanntlich überall und der Unglaube auch. Über die Frauen können leider keine zuverlässigen Aussagen gemacht werden, da sie sich komplett der Öffentlichkeit entziehen.

Das Ziel

Einziges Ziel eines jeden Strenggläubigen, ist das Paradies, dass in der Regel aber nur vage formuliert wird, weil man Gottes Zorn bei falschen Versprechungen fürchtet. In diese Richtung gehen auch die Schilderungen bekannter Prediger, wie Pierre Vogel:

„Oh, das ist so toll, ich kann es gar nicht beschreiben. Es ist schöner als das Schönste, was ihr euch vorstellen könnt! Was soll ich sagen? Unglaublich!!"
oder auch - zur Glaubensstärkung - über die Hölle
„In der Hölle wird man schlimme Qualen erleiden, die schlimmer als alle Qualen sind, die ihr euch überhaupt vorstellen könnt!“