Ruhestörung

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Bei der Ruhestörung (vom französischen 'roue de stœurounne') handelt es sich um die Störung beispielsweise einer wohlgelaunten Zusammenkunft nichts böses ahnender Menschen mit möglicherweise einem leichten Schwips durch einer rücksichtslose Person, die stattdessen Ruhe haben möchte. In der Regel lässt sich die Störerperson nicht oder nur schwer von seiner böswilligen Absicht abbringen und versursacht so eine Hassspirale. Die Ruhestörung kann somit auch als Dreh- und Angelpunkt einer jeden Nachbarschaftlichen Beziehung betrachtet werden.

Geschichte

Die erste bekannte Ruhestörung war die der Mumie von Tutenundblas-un, einem altägyptischen Herrscher, der, aufgescheucht durch Archäologen und Grabräuber in seinem Grab, nicht recht schlafen konnte. Er löste das Problem unbürokratisch und auf sehr persönliche Art durch einen Fluch. Im 19. Jahrhundert etablierte sich in freiheitlich gesinnten Kreisen des Preussischen Kaiserreichs die Binsenweisheit "Ruhe ist der erste Bürgerfluch."

Gesetzeslage

Die Ruhestörung ist in der Rechtswissenschaft auch als Umkehrungs-Paradoxon bekannt, weil durch sie das demokratische Prinzip auf den Kopf gestellt und ins Konträre gekehrt wird. So kann nur bei diesem Fall das eigennützige Ruhebedürfnis eines Einzelnen über den sozialen Austausch oder die künstlerische Entfaltung einer Gruppe von Menschen gestellt werden. Es hat sich tatsächlich erwiesen, dass je grösser die Mehrheit der nicht ruhebedürftigen ist, die Beispielsweise ein friedliches nächtliches Speed-Metal-Konzert in der eigenen Mietwohnung veranstaltet, der einzelne Nachbar bessere Chancen hat, gesetzlich seinen egoistischen Einzelwunsch durchzusetzen.

Kultur

Je näher die geographische Lage am Äquator, desto unwahrscheinlicher wird eine Ruhestörung. Das liegt daran, dass der Nachbar meist gleich auf die Abrissparty mit eingeladen wird, wo er zu gegebener Stunde bereits alle Anwesendern grossspurig zu seiner eigenen Party am nächsten Tag einlädt. Die so entstehende Eskalation wird vom Philosophen Ricky Martin als "Livin' la vida loca" bezeichnet. Für viele Menschen ist die Ruhestörung die einzige Art der Kommunikation mit der unmittelbaren Nachbarschaft, vor allem weil es Nachts so einsam ist und sonst nichts zu tun gibt. Der Einsatz der Polizei verhindert leider häufig allzu häufig weitere menschliche Annäherung. Dennoch wird die Ruhestörung gern auch gerade von aufgeschlossenen jungen Leuten als Merkmal einer besonderen nachbarschaftlichen Nähe und Lockerheit im Umgang gesehen.