Robert Johnson

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Robert Johnson wurde irgendwann um die Jahrhundertwende (19./20. Jh.) geboren. Das genaue Datum ist unbekannt, weil es zu der Zeit keinen interessierte, schließlich war er ja schwarz. Er starb im Alter von 27 Jahren, weil er mit dem Teufel einen Vertrag abgeschlossen hatte.

Hoffnungslose Anfänge

Mit diesem Hut, den er im Wald gefunden hatte, erinnerte Johnsons Erscheinung stark an Al Capone - schnell waren drei Opfer gefunden

Es war vor langer, langer Zeit. In einer Zeit, als man noch kein Hip-Hop, kein Metal, kein Techno, kein House, ja noch nicht einmal Neil Sedaka, Rock, Funk oder Pop hörte. Damals war man bereits ein moderner aufgeschlossener Mensch, wenn man Blues hörte. Wir reden hier über die „Golden Twenties“. Da gab es mal einen Bluesmusiker, der hieß Robert Johnson. Wie seine Musik im Endeffekt war, ist irrelevant, denn es geht hier mehr um seine geniale Marketing-Strategie. Im Alter von 19 Jahren durfte er seine drei Idole manchmal kostenlos bei Auftritten beobachten, wurde von diesen aber immer aufgrund seiner eigenen Talentlosigkeit ausgelacht.

Erste Erfolge

Also ging dieser in einen einsamen Wald, wo er ein Jahr im Kreis rumrannte und ca 800 Liter Absinth konsumierte. Danach beschloss er, seine Seele dem Teufel zu verkaufen, um besser Gitarre spielen zu können. (diesem Trend folgten übrigens auch viele andere, siehe Slayer) Robert ging danach zu seinen ehemaligen Idolen und knockte sie alle drei mittels eines Blues-Gitarren-Solos ins Nirvana.

Die Leute waren begeistert: er nahm 1936 eine Platte auf, die sich sogar ein Paar hundert mal verkaufte, für die Zeit war das für einen Musiker seines Standes relativ gut. Da er allerdings wusste, dass er lediglich gut Gitarre spielen konnte, aber der Teufel ihm keine Kreativität verliehen hatte und er diese auch nicht vorher besaß, wusste er auch, dass sein Erfolg zum Scheitern verurteilt war.

Tod und Aufstieg in die Charts

Dann kam ihm die Idee – Er machte den Teufel nochmal ein Angebot; er wollte seine Seele zurück und im Alter von 27 Jahren den Löffel abgeben. Im Austausch dazu sollte der Teufel 40% der Einnahmen erhalten, die alle zukünftigen kommerziellen Projekte einspielen. Nach anfänglichen Bedenken willigte dieser ein. Rob zupfte noch ein paar Jährchen an seiner Gitarre rum und verkaufte nur noch insgesamt um die 60 Tonträger - bis er dann endlich, eines Tages, an einer Geschlechtskrankheit starb, die er sich bei der Sodomie mit den Tieren während seines „Meditationsjahres“ im Wald zugeszogen hat.

Hier der geniale Vertrag in aller Ausführlichkeit

Und seine Strategie ging perfekt auf: Kaum war er verschieden, fingen Massen von Leuten an seine Platte (genauer genommen seine zwei Platten, denn mehr hat er nicht veröffentlicht) zu kaufen. Sie erinnerten sich wohl an den zum Todeszeitpunkt noch jungen Rob, der doch so gut Blues-Gitarre spielen konnte und entwickelten eine Art heuchlerisches Mitleid, was viele dazu antrieb, auch Freunden von diesen „genialen“ Künstler zu erzählen. Sein Tod trug auch wesentlich zur Legendenbildung bei; die Leute fingen lautstark Zeug rumzulabern, wie etwa „Aber was wohl für ein musikalisches Genie er wohl geworden wäre, wenn er weitergelebt hätte.“

Rezension

Anderer Meinung sind Spezialisten in Sachen Musikgeschichte - Zitat: „Robert Johnson war eine äußerst unbedeutende Gestalt, und nur sehr wenig von dem, was in den Jahrzehnten nach seinem Tod geschah, wäre anders verlaufen, wenn er nie auch nur eine Note gespielt hätte.“

Trotz dessen gelten seine Songs heute als bedeutendes Liedgut. Rob hat damit zum ersten Mal das Hypokratische Verhaltensprinzip des Menschen für kommerzielle Zwecke in der Musikindustrie benutzt. Somit hat er das 2Pac-Phänomen begründet.




Zitate

  • "Robert Johnson? Wer is'n das?" (irgend ein Redneck vor Johnsons Tod)
  • "Robert Johnson, klaaaa! Der Arme, das Genie, der tragische Held, der unglaubliche..." (Derselbe nach Johnsons Tod)
  • "Robert Johnson war für den Blues ungefähr so bedeutend wie Kunstdünger für einen Mechaniker." (Musikkritiker)
  • "Robert Johnson, Mann, klar, Mann, der war voll krass, Mann." (moderner bekiffter Neo-Hippie will kultiviert wirken, weil er zufälligerweise einen x-beliebigen Blues-Musiker der 20er kennt)
  • R:"Give me my soul back"
    S:"You never had any."
    R:"no I don't mean my voice, I mean like my spirit and stuff..."
    S:"oh, yea, r8..." (Satan "S" im Gespräch mit Rob "R")
  • "We're selling this shit faster than fucking Mozart" (Satan nach der ersten Erfolgswelle)