Rick Wakeman

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Meatloaf hat sich mit der Zeit auch gehen lassen

Rick Wakeman ist ein englischer Drehorgel- und Akkordionspieler, der sehr technisch versiert ist und sich gelegentlich auch einen Konzertflügel umhängt.

Herkunft

Rick Wakeman, eigentlich Richard der Wachmann. 1948 in England geborener Sohn eines Zinnsoldatengießers, dessen musikalisches Talent auffiel, da er mit seinem Löffelchen im 17/8-Takt auch die Tischkante trommelte. Wurde nachfolgend an eine Klavier gekettet und musste 19 Stunden pro Tag Tonleitern und Arpeggios üben. Verband diese Übungseinheiten wegen ansonsten fehlendem körperlichen Ausgleich mit Turnübungen, erlernte so 'hinter dem Kopf', 'hinter dem Rücken' und 'unter dem Boden' zu spielen. Einzigartig ist die Technik, bei der zwei 13 Meter auseinander stehende Keyboards simultan für eine Bassstimme und Akkorduntermalung bedient und parallel auf seiner Hammond-Orgel mit Nase und Ohren ein Solo in 16-tel bei 144 Schlägen/Minute intoniert.

Die frühen Jahre

Nach diesen eher oberflächlichen Vorbereitungen auf ein Musikerleben gelangte der völlig weltfremde und desorientierte junge Mann während der Suche nach einem Konservatorium für musikalische Früherziehung in die Session von Cat Stevens, bei der ein unbesetztes Piano stand. Spielte mal eben "Morning has broken" (deutsche Version "Am Morgen habe ich gebrochen" von Ernst Mosch und seiner Dampfkapelle) ein und begann so mal eben eine Weltkarriere. Nachdem er aus unsäglichen Rock- und Beat-Bands schon nach der ersten Probe mal eben rausgeworfen wurde, da er einfach mal eben alles alleine machte, den Sound komplett übernahm bzw. durch seinen eigenen ersetzte, gelangte er mehr durch Zufall an die Progressive-Band "Yes" (eigentlicher Name "No, no, no" - sei die Standardantwort von Konzertveranstaltern in den ersten drei Bandjahren gewesen) und stieg dort ein. Nachdem er das mittlerweile drei Sattelschlepper füllende Equipment von 43 Roadies mal eben hat aufbauen lassen, startete die Probenarbeit und er übernahm wie gewohnt die Hauptrolle bzgl. Sound, Klang, Soloparts ... was aber keinen der anderen störte, weil die sich eh nur für ihr Instrument interessierten. (siehe auch Band) Nach mehreren insgesamt erfolgreichen Alben, u.a. dem 4-fach-Album "Tale der topografischen Organe" mit nur einem Stück auf allen vier Scheiben empfand er die Arbeit in der Band als nicht ausreichend progressiv und insgesamt einengend bzgl. einer freien künstlerischen Entfaltung.

Eigene Wege

Ein armer alter Mann, süchtig nach Klavieren...

Er begann mit Soloprojekten wie "Die 36 Weiber von Hein Blöd", "König Arthur und Prinz Eisenherz - wie es wirklich war" und "Criminal record". Letztere ist eine Aufarbeitung der Mittellosen, Wohnungslosen Zeit zu Beginn seiner Karriere, als er noch kein festes Engagement besaß. Begeisterte sein Publikum durch bombastische Bühnenshows, bodenlange Gewänder, die er aus Glasperlen von vietnamesischen Spezialfirmen hat zusammenklöppeln lassen und seinen üblichen gymnastischen Übungen während der Bedienung seines Equipments, welche entgegen üblen Nachreden der englischen Boulevard-Presse niemals zu irreversiblen Schäden an Muskeln, Sehnen und Knochen geführt haben. Zur Verbesserung seines Bühnen-outfits ersteigerte er die Perücke von Elizabeth Taylor und zeigte sich in Folge nur noch mit ihr behauptet in der Öffentlichkeit, ließ sie zusätzlich bei Bühneneinsätzen toupieren und erreichte so ein Haarpracht mit Volumina bis 3,5 m³. Vom Perfektionismus getrieben engagierte er für seine "Reise zur Mittelpunkt der Welt"-Tour (damit war übrigens sein jeweiliger Auftrittsort gemeint, die Eintrittskarte war auf der Rückseite mit einer detailierten Karte und Anfahrtbeschreibung zum Konzertort bedruckt) als Begleit-Orchester die Wiener und Berliner Philharmoniker, die Fischer-Chöre und das St.Anna Soul-Quartett Illinois. Als letzteres wegen einer kurzfristig angesetzten Messfeier absagte, erlitt Richard eine "minor heart attack" und wurde ins Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise wurde dabei das erstbeste Hospital angefahren, welches zufälligerweise keine Psychiatrie besaß. Danach wurde er etwas ruhiger.

Rückzug in Tonstudio

In Folge richtet er sich ein Tonstudio auf New Fundland ein, wo er eine Walfang- und Verarbeitungsfabrik günstig erwerben konnte, die nach Umbau zum Tonstudio gerade mal eben ausreichend Platz für sein Equipment bot. In den Folgejahren begann er sich für Entspannung, Meditation, New Age und tibetanische Leinenstickerei zu interessieren und produzierte mal eben an die 398 CD's mit entsprechendem Gesäusel. War stark an der Einführung des Kuschelrocks interessiert, wurde hierbei aber mal eben von Vatter Abraham überholt.

Besonderes Verhältnis zu den "Ja"-Sagern

Bemerkenswert bleibt die hohe Affinität zur Gruppe "Yes" , die er insgesamt 39-mal verließ und in die er 92-mal wieder eintrat. Anscheinend wirkt sich hier aus, dass "Yes" die ersten waren, die ihm etwas zu Essen und Trinken aufs Keyboard stellten. So hatte er das erste Comeback mit "Yes" bereits 1977 für das Album "Going for the one" (eigentlicher Titel: "Going for miles to buy the one Camel-filter"). Um neue Wege zu gehen ließ er für das Titelstück und "Awaken" die beiden Geschosse über dem Tonstudio einreisen, um die Orgel des Altenburger Doms aufbauen zu können. Die Platte war zwar gut, ihr Verkauf deckte aber gerade mal die Produktionskosten, so dass Richard die Band erneut verließ, zwar könne er sich künstlerisch entfalten und auch progressiv arbeiten, doch sehe er mit ihr auf Dauer kein Auskommen.

Diskographie (Auswahl)

diverse Alben mit Yes


Soloprojekte

The 36 wives of Hein the Blöd - 1973

  • musikalische Porträts besagter Damen, die angesichts ihres Gatten alle den Freitod gewählt haben, bis auf die letzte, die hat ihn ermordet

Journey to the centre of the earth - 1974

  • das Original-Cover enthält Anfahrtskizzen und Stadtpläne aller Konzerthallen, wog 13 Kilogramm und wird unter Liebhabern als Buchstütze gehandelt

King Arthur und Prinz Eisenherz - 1975

  • musikalische Umsetzung der Comics, das Cover war bedruckt mit:...who so pulls out this record of this cover is a true born King of Rock'n Roll...

Lisztomania - 1975

  • Hommage an Richard Clayderman, das große Vorbild Rick Wakemans. Spielt darauf drei Steinway & Son - Konzertflügel gleichzeitig

Criminal records - 1977

  • Aufarbeitung seiner Zeit als Straßenjunge, als Gastmusiker wirken mit: Al Capone, Django, Billy the kid und Bonny & Clyde

The burning (Soundrack) - 1981

  • die Platte ist unspielbar, da sie dem Title entsprechend aus Sägemehl gepresst wurde, im Cover werden Streichhölzer mitgeliefert

Cost of living - 1983

  • Sammlung von Klageliedern von Obdachlosen, Mittellosen, Naturkatastrophenopfern und Bundesbank-Vorstandsmitgliedern

Silent nights - 1985

The family album - 1987

  • der Klangspaß für die ganze Familie

The world and the gospel - 1988

  • kleine musikalische Weltreise eines Gospelchors, u.a. Interpretation von Schwarzbraun ist die Haselnuss, Old brown shoe, Black night, Stargast: Blacky Fuchsberger

Black knights at the court of Ferdinand IV - 1989

  • Live-Aufnahme eines Gospel-konzertes an Ferdinands Hof, mit dem Schwulen-Gospel-Chor St.Anna

Sea airs - 1989

  • Umsetzung von Chanties für Mini-Moog und große Kirchenorgel

Night airs - 1990

  • Nachtgesänge tibetanischer Leinenstickerinnen

The classical connection - 1991

  • zweite indizierte Platte. Bis heute trotz massiver Anstrengungen der Justiz keine genauen Informationen, welche klassischen Drogen da verschoben werden

Country airs - 1992

  • Gesänge von Erntearbeitern auf kolumbianischen Coca-Plantagen

Romance of the victorian age - 1995

  • Klangliche Stimmungsbilder auf der Viktorianischen Zeit, das gesamte Werk besteht aus einem Grundakkord, der Septime und einer Bassnote

Tapestries - 1996

  • das Cover wurde aufgerollt geliefert und enthielt u.a. eine kleine Tüte Tapetenkleister und einen Pinsel

Vignettes - 1996

  • besonders in Österreich und der Schweiz erreichte dieses Album hohe Verkaufszahlen. Wurde in Frankreich unter dem geänderten Titel Vinaigrette aufgelegt,floppte dort aber

Return to the centre of the earth - 1999

  • anlässlich des 25th Anniversary komplett identisches Werk, diesmal ohne Karten und Anfahrtskizzen

Chronisches of man - 2000

  • musikalische Aufarbeitung der der bei Wakeman langsam eintretenden "Männerleiden", insbesondere der Prostatavergrößerung, Haarausfall und chronischer Gebrauch seiner Kreditkarte durch Frau, Sohn, Tochter, Schoßhund, chinesischem Koch und Mätresse

Morgens hab' ich broken - 2000

  • Sammlung kleiner Klavierstücke aus Kindertagen chronologisch geordnet bis zur Cat Stevens-Session

Treasure chest 1-999 - 2002

  • Sammelsurium von zum Verbrennen zurückgelegter Aufnahmen der Klavierunterrichtungen von tibetanischen Klosterschülerinnnen

Wakeman & cousins - 2002

  • der Familienmensch Wakeman sorgt mit diesem Werk für das finanzielle Auskommen weiterer Familiemitgliedern. Seine 43 Cousins tauchen nur auf dem Cover auf und sind ansonsten als Roadies bei ihm beschäftigt

The wizard and the forest of ice creams - 2002

  • wurde von Wakeman im bodenlangen Magierkostüm eingespielt, musikalische Hommage an 44 verschiedene Sorten Eiscreme

Rick Wakenman at Lincoln Cathedral - 2005

  • Mitschnitt der Priesterweihe Richards des Wachsamen