Regenschirmphänomen

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Der kleine Lockenkopf macht's vor: Auch bei Sonnenschein den Schirm mitnehmen. Man weiß nie, ob man ihn nicht doch mal gebrauchen kann.

Das Regenschirmphänomen, auch Regitis genannt, ist ein oft vorkommendes Phänomen bei grimmigen Besserwissern. Dabei beschreibt man das Phänomen, wenn es trotz der Prophezeiung "Es wird nicht regnen!" doch regnet und man keinen Regenschirm parat hat. Diese unerwartete Erkenntnis kommt traurigerweise immer wieder vor, sodass man nicht nur pitschenass wird, sondern als Vorbeugung nur die Kapuze überziehen kann, die dann jedoch die wenigsten zur Verfügung haben (Finanzkrise und so).

Entdeckung

Das Regenschirmphänomen wurde bereits früh entdeckt. Kurz nachdem der Regenschirm erfunden wurde, konzentrierten sich die Menschen auf ihre Augen und schätzten, ob es sonnig wird oder ob es regnet. Meist mit Erfolg. Doch mit dem Klimawandel wurde Petrus frecher und kannte alle Tricks. Die Leute wurden nasser, weigerten sich aber immer öfter, den Regenschirm dabei zu haben. Deshalb wurden Spaziergänge mehr und mehr vermieden und der Regenschirm vielfach gleich weggeschmissen.

Eigene Einschätzung

Der Besserwisser beschließt, hinauszugehen, gute Idee. Jedoch findet er, dass er sich den Wetterbericht im Fernsehen oder der Zeitung gar nicht anschauen muss. Klugscheißerisch verlässt er sich einzig auf den Blick aus dem Fenster. Noch ist alles sonnig und er denkt, dass es auch so bleibt. Den Regenschirm nimmt er auf keinen Fall mit.

Der Schein trügt

Oder nur bei schönem Wetter rausgehen, dann kann der Schirm in den Müll.

Der genannte Typ geht optimistisch und selbstsicher durch die Stadt. Während die Sonne kraftvoll vom Himmel scheint und keine Spur vom grauen Albtraum zu erkennen ist, macht der Besserwisser eine Pause bei der Imbissbude. Noch ist alles normal, doch der Schein trügt. Verdammt!

Geschehen

Plötzlich sieht der Besserwisser graue Wolken. Das ist nur Nieseln, denkt er. Doch danach breitet sich ein großflächiger Sturm aus und der Typ greift in seine Tasche. Dumm, dass er keinen Regenschirm dabei hat. So wird er pitschenass und muss zum nächsten Dach flüchten. Trotzdem bleibt er seiner Meinung treu und gibt den Wetteransagern die Schuld. Der Wetterbericht (den er ja eigentlich gar nicht nicht gesehen hat) war natürlich falsch.

Nachwirken

Völlig durchnässt erreicht der Besserwisser sein Ziel. Die Klamotten triefen und die Frisur ähnelt einem benutzten Reinigungsutensil. Bei wiederholtem Erscheinen im Job in derart derangiertem Zustand gibt es ein Gespräch mit dem Chef und sogar eine Entlassung. Deshalb ist dieses Phänomen gefährlich. Und das alles nur wegen des Fernsehens.

Maßnahmen

Man sollte vor dem Rausgehen folgende Maßnahmen treffen:

  • Immer schön brav das Wetter oder die Bild anschauen.
  • Falls es laut denen regnet: REGENSCHIRM MITNEHMEN!

Falls man bereits draußen ist und es regnet, sollte man dies beachten:

  • Unterm Dach bleiben, falls möglich.
  • Immer eine blöde Ausrede für den Chef dabei haben.