Rechtsanwaltsfachangestellter

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Oha, der Artikel muss überarbeitet werden!Eingestellt am 12.03.2011

Dieser Artikel ist unlustig, inkohärent, platt wie ein Pfannkuchen oder noch nicht fertig. Vielleicht auch alles davon oder gar nichts, auf jeden Fall muss hier noch was gemacht werden.

Siehst du auch so? Klasse! Wie wäre es denn, wenn du dich darum kümmerst? Verbessere ihn, bau mehr Humor ein, schreib ihn zu Ende, mach einen guten Artikel draus! Ja, werter Unbekannter, genau du!

Mehr zu den Mängeln und vielleicht sogar Verbesserungsvorschläge findest du möglicherweise auf der Diskussionsseite des Artikels.

Dieser Kasten darf nur von Funktionären und Diktatoren entfernt werden.

Rechtsanwaltsfachangestellte

Rechtsanwaltsfachangestellte (kurz RAF), vor der Miese-Berufe-Schönrede-Reform 1935 auch als Anwaltsgehilfen bekannt, nennt man menschliche Wesen, die in Anwaltskanzleien anwesend sind, ohne Anwälte, Mandanten, Gegner, Kaffeemaschinen oder Steuerfahnder zu sein.

Ausbildung

Die Ausbeutung dauert bis zur Erlangung des Titels „RAF“ drei Jahre, geht jedoch danach nahtlos weiter. Das Ausbildungsgehalt liegt zwischen 3,50 Euro (Sachsen) und 120 Euro (Hamburg) im Monat.

Die theoretische Ausbildung in der Berufsschule orientiert sich am topaktuellen „Leythfaden zur Vermittelung der Fertigkeiten in den Kanzelleyen“ (1885) und umfasst u. a. Maschinenschreiben, Stenografie, Abrechnen nach dem Rechtsanwaltsvergnügungsgesetz (RVG) und Rechtsleere.

Die praktische Ausbildung in einer internationalen Wirtschaftskanzlei ist wie folgt gegliedert:

  • erstes Lehrjahr: Aktenablage
  • zweites Lehrjahr: Ausfertigung von Mahnbescheidsanträgen
  • drittes Lehrjahr: Durchstellen von Telefonaten

In einer Feld-Wald-und-Wiesenkanzlei verläuft die praktische Ausbildung folgendermaßen:

  • erstes Lehrjahr: Erlangung sämtlicher Kenntnisse eines RAF
  • zweites und drittes Lehrjahr: Vertiefung und Intensivierung dieser Kenntnisse

Aufgabengebiete

Ein RAF muss alles können, wozu den Anwälten die Zeit oder Lust fehlt.

Anspruchsvolle Aufgaben

  • Ermittlungsakten kopieren
  • Akten anlegen und ablegen
  • Ausfertigen von Mahnbescheidsanträgen
  • Durchstellen von Telefonanrufen
  • Zubereitung koffeinhaltiger Heißgetränke

Anspruchslose Aufgaben

  • Verfassen von Schriftsätzen
  • Recherche von Urteilen, Paragrafen und Lösungen komplexer Herausforderungen des täglichen Lebens (z. B. Schuhebinden)
  • (eiskaltes) Abrechnen nach dem Rechtsanwaltsvergnügungsgesetz (RVG)
  • Formulierung von Klagen, Anträgen, Strafanzeigen etc.
  • Zwangsvollstreckung inklusive Hirnpfändung

Arbeitsbedingungen

Die meisten RAFs stammen aus Bodenhaltung oder Käfighaltung riesiger Bürokeller. Um ihnen artgerechte Lebensbedingungen zu gewährleisten, sollten beim Kauf die (teureren) RAFs aus Freilandhaltung oder aus einer Bio-Kanzlei bevorzugt werden.

Üblicherweise liegt die wöchentliche Arbeitszeit bei gut 170 Stunden, während Überstunden für gewöhnlich nicht vergütet werden.

Aufstiegsmöglichkeiten sind die Tätigkeit als Bürovorsteher, d. h. Organisator des Sekretariats, oder Büroversteher (gleiche Tätigkeit, nur schlechter bezahlt).

Abstiegsmöglichkeiten sind die Tätigkeit als Sachbearbeiter einer Versicherung oder als gemeine Sekretärin.