Pussy Riot (politisch nicht ganz so korrekt)

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Pussy Riot mit von Mami gehäkelten Strumpfmasken und- nicht zu vergessen - einer Gitarre!

Pussy Riot (deutsch etwa Mösenmeuterei) sind eine sogennante Punkband, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Russland, ja wenn nicht die ganze Welt zu revolutionieren, indem sie sich selbst auf ihre Geschlechtsteile reduziert.

Musik

Pussy Riot (oder einfach PR, das passt besser) ist wahrscheinlich die bekannteste Band weltweit, von der niemand ein Lied kennt. Sie sind laut Wikipedia « ein loser Zusammenschluss von eher 10 Frauen im Alter von Mitte 20 ». Mehr braucht es nicht zu sagen. Wenn eine Band aus russischen Frauen besteht, dann ist die Musik nebensächlich. Das zeigt schon der Erfolg von t.a.t.u.

Dementsprechend uninteressant ist auch der Name der Mitglieder. Mitgliederinnen, natürlich, wir sind ja Feministen ! Aber egal, diese russischen Frauennamen kann sich eh keiner merken. Wichtig ist allerdings der schöne, feste Busen, den sogar der Spiegel honoriert. Vielleicht sogar die knallbunten Outfits, gegen die sogar die Teletubbies blass aussehen. Achja, diesen Busen und dieses Outfit muss man natürlich zur Schau bringen, und dadurch wurde die Band bekannt. Sie veranstalteten in Moskau auf dem roten Platz ein kleines Remake von Über den Dächern von Nizza. Nur gibt es ein paar kleine Unterschiede zwischen Nizza und Moskau. Erstens ist es in Moskau kälter, und zweitens ist in Russland ein gewisser Vladimir Putin an der Macht. Und damit war die kleine Dachperformance plötzlich motherfucking revolutionär.

Revolution

Denn dieser Putin ist böse. Nicht nur so ein bisschen, sondern richtig. Und deswegen ist es auch eine Riesenüberraschung, dass dieser Mann auch Probleme damit hat, wenn eine Gruppe Frauen die Gottesmutter anfleht, ihn doch bitte von seinem Thron aus seinem Amt zu befördern. Entweder die Frauen vertrauten wirklich extrem auf die Gottesmutter, oder aber sie fürchten die Rache des Imperiums wirklich nicht. Egal, alles war angerichtet, das Battle Pussys vs. Putin konnte beginnen.

Und es ging zu Ende, bevor es überhaupt begonnen hatte. Denn Putin war stärker. Er ließ sie kurzerhand festnehmen, und beschuldigte sie notgedrungen des Rowdytums und der Blasphemie, weil der Straftatbestand der Präsidentenprovokation noch nicht ins Strafgesetzbuch aufgenommen worden war. Also wurden Pussy Riot ins Gefängnis gesteckt, wo sie zwar mehrmals versuchten, eine Prison Riot anzuzetteln, aber damit letzlich erfolglos blieben. Putin ist einfach zu stark.

Medien

Als nun endlich bekannt wurde, wie Powerputin mit den Protestpussys umsprang, da wurden die Medien hellhörig. Wenn man blonde Journalistinnen erschießt, dann gibt das ein schönes Titelbild, und fette Presse. Aber wenn man fünf Sängerinnen einsperrt, dann gibt das einen handfesten Skandal. So was kann man nicht machen. Dann vergisst man schnell, dass man von russischem Erdgas abhängig ist, und pocht auf einmal auf Menschenrechte, Meinungsfreiheit und das Recht, auf wildfremden Dächern Konzerte zu geben. Da wird Pussy Riot schnell als weibliche Version von Mahatma Gandhi gehandelt und als hätten die Meckermösen mal locker Lenin in den Schatten gestellt. Übersetzt wird der Name natürlich nicht. So ein böses Wort kann man den Kindern ja nicht zumuten.

Pussy Riot haben das natürlich so geplannt. Sie haben den Trend der Zeit erkannt. Früher brauchte man Charisma, oder zumindest militärstrategisches Geschick, um Revolution zu machen. Und ein politisches Programm. Das bringt immer einen gewissen Nachteil : Es erfordert bei dem zu revolutionierenden Volk Aktivität oberhalb des Unterleibs. Wer heutzutage Revolution machen will, der braucht mindestens mal Facebook oder Twitter, noch besser : Brüste. Und einen Namen, den man auch im Ausland versteht. Pussy Riot zieht besser als Bolschewiki.

Niemand will bärtige Dissidenten mit womöglich schiefer Nase und Bauchansatz auf dem Cover haben oder auf dem T-Shirt tragen. Man kann einen ehemaligen Schachweltmeister einsperren, das bekommt eine Videotextseite im ZDF-Text unter « Ausland », aber wenn man ein paar Frauen in schrillen Outfits einsperrt, dann kommt man nicht ohne Titelthema im Spiegel, im Stern und im Focus davon. Das hindert Powerputin zwar nicht an seiner Despotie, aber bringt Pussy Riot wenigstens ein paar Likes mehr bei Facebook. Viva la Revolución !

Fanblock

Wo immer Pussy Riot auftritt, ist der Gruppe ihr Fanblock auf den Fersen. Es sind junge Girlies, die gern lachen, und das tun sie laut über die Qualität der dargebotenen Songs. Dabei haun sie sich gegenseitig auf die Muschi und rufen laut "Pussy Slap". Dadurch haben sie dem Namen der Band endlich einen Sinn gegeben.