Pornscar

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Der Pornscar ist eine Auszeichnung für gute Filme, in denen mindestens einmal annähernd eine nackte Brust oder ein nacktes Geschlechtsorgan gezeigt wird. In Ermangelung eines derartigen Filmes kann es auch ausreichen, dass in dem nominierten Film einmal ein Wort wie Penis oder Orgasmus vorkommt. Er wird jährlich irgendwo in Thailand vergeben.

Geschichte

Die 68er

1968 beschlossen ein paar Hippies, die Oscar-Verleihung zu boykottieren, da damals kein einziger Film, in dem nur annähernd nackte Haut gezeigt worden war, in die Nominierungsliste aufgenommen worden war. Sie schrieben einen Brief an den damaligen Leiter der Verleihung, Benedikt XVI, einen extra Filmpreis für pornographisch angehauchte Streifen zu gründen, stießen aber nur auf Ablehnung. In dem Ablehnungsbrief heißt es:

" ... wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass es eine Forderung wie die Ihre in der Geschichte der Oscar-Verleihung noch nie gegeben hat und auch nie geben wird. Busen, Penisse, Vaginas und Geschlechtsverkehr gehören in das Ehebett, nicht auf Kinogroßleinwände. Die Menschheit sollte nicht wie Affen ihrem Trieb nachgeben, vielmehr sollten sie sich mit geistlichen und kulturellen Begebenheiten wie Religion, Mathematik oder Latein beschäftigen ... "


Daraufhin beschlossen die Anführer der Pornofilmpreis-Bewegung auf die Straße zu gehen, um gegen den Beschluss aus Hollywood zu protestieren. Die Massendemonstration mit ungefähr einer Million nackter Demonstranten wurde von Uschi Obermaier und Rainer Langhans organisiert und im August 1968 in Berlin unter dem Motto "Freie Liebe für alle Pornofreunde" abgehalten. Laut Gerüchten war dies der Anfang der späteren Love Parade.

Nach diesem Großereignis trafen die Hippies die Entscheidung, noch einmal einen Versuch, einen derartigen Filmpreis einzuführen, zu wagen. Sie schickten Benedikt XVI einen Bittbrief um eine persönliche Audienz in seiner Strandvilla in Kalifornien, wurden aber ein weiteres Mal zurückgewiesen. Aus dem Tagebuch eines damaligen Mittstreiters lässt sich entnehmen:

"...wir waren am Ende. Alle unsere Bemühungen sollten sich als nutzlos erweisen. Ich weiß nicht, was an freier Liebe und freiem Filmgenuss so schlimm sein soll. Jeder mag Sex und Liebe, warum sollte sie verwerflich sein. Wenn nicht bald ein Umschwung kommen sollte, bin ich am Ende. ..."

Dieser kurze, gefühlvolle Text erschien Anfang 2006 im Internetportal Myspace, er wurde 1.000.000 mal angeklickt und erreichte so die magische Grenze zum Plattenvertrag. Er wurde in einem Psytrance-Song von Natalia Avelon und Ville Valo vertont und auch zum Titelsong eines bekannten Filmes über die Pornofilmpreis-Bewegung mit dem Titel "Das Wilde Leben" gewählt.

Die 70er

In den 70ern versank die Pornofilmpreis-Bewegung, da die Menschheit sich mit anderen Dingen wie Karottenhosen oder Discotheken beschäftigte. Lediglich die RAF versuchte 1977 kurzzeitig, durch Entführungen einen solchen Filmpreis einzuführen.

Die 80er

Nachdem Madonna und andere Prominente mit nackter Haut in Musikvideos schockten, beschlossen die Alt-Hippies, noch einmal einen Versuch zu starten, einen Oscar für derartige Filme ins Leben zu rufen. Sie mobilisierten einige junge, naive Schauspielerinnen wie Kim Basinger, um einen Demonstrationsfilm zu drehen. In diesem Video mit dem Titel Oscar 1980: Eighties Go Wild ist eine unbekannte junge Blondine bei einer blowjobähnlichen Handlung zu sehen, nur dass die Schöne statt einem Genital eine goldene Oscar-Statue mit dem Mund bearbeitet. Böse Zungen behaupten, es würde sich hierbei um Dieter Bohlen handeln, dieses Gerücht wurde jedoch dementiert.

Uschi Obermaier und Rainer Langhans ließen das Video an Benedikt XVI schicken, der wiederum einen Brief zurückschrieb, in dem es heißt:

"... Ich bin nicht bereit, in nur irgendeiner Weise nachzugeben. Dieses Video ist in jeder Hinsicht geschmackslos. Ihre Chancen sinken, meine Lieben, Ihre Chancen sinken ..."

Daraufhin zogen sich die beiden Alt-Hippies zurück und widmeten sich anderen Beschäftigungen. Uschi Obermaier trat dem Dr. Sommer-Team der Zeitschrift Bravo bei und Rainer Langhans ging zur Bundeswehr, um sich mit dem Vietnam-Krieg zu beschäftigen.

Ab 2000

2000 wurde püntlich zum 01.01.2000 ein neues Gesetz verabschiedet, das es möglich machte, einen derartigen Filmpreis zu gründen. Da Uschi Obermaier und Rainer Langhans längst Anderes zu tun hatten, erfuhr die Pornofilmpreis-Bewegung einen Wandel. Leitfiguren wurden jetzt Gina Wild, Kim Kardashian und Robbie Williams. Diese beschlossen, Benedikt XVI einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen. So erreichte jenen am 14.02.2000, passenderweise am Valentinstag, folgende Notiz:

... hirmid möchde ich sie einlahden zur krassän verleiung von erster pornofilmpreis zu kommän, finded in theilant stad. ier vip tiget liekt bai. ..."

(Die Rechtschreibfehler sind beabsichtigt, da dieser Brief von Robbie Williams vor seinem Sprachunterricht verfasst wurde)

Außerdem versuchte die Pornofilmpreis-Bewegung, über Youtube-Videos Anhänger zu gewinnen, um die Verleihung leicht organisieren zu können. Viele Prominente wie Paris Hilton, Britney Spears, Colin Farrell, Nicole Richie, Pussycat Dolls und Sido, sowie sämtliche Pornorapper sagten zu.

Nun sollte ein Name für die Statue gewählt wären, die aus Protest gegen den Oscar-Kult mit einer überragenden Mehrheit von 97 von 98 Stimmen (lediglich Dieter Bohlen enthielt sich, weil er vergessen hatte, die Hand zu heben) Pornscar genannt wurde. Das Wort "Pornscar" setzt sich aus den Wörtern Porno und Oscar zusammen und wurde 2008 in den Duden aufgenommen. Es erhielt außerdem 2000 den Preis als kreativste Wortneuschöpfung des Jahres.

Am 06.06.2000 fand schließlich in Phuket die 1. Pornscar-Verleihung statt. Dieses Datum wurde bewusst gewählt, um die Liebe zum Sex auszudrücken. Die Pornscar-Verleihung war gut besucht, viele Pornosternchen waren anwesend und auch eine große Zahl Prominenter wie Hugh Hefner, Angelina Jolie und David Beckham.

Den Preis 2000 gewann der Amerikanische Film "American Beauty" mit Mena Suvari. Damals gab es erst eine Kategorie.

Kategorien

Ab 2005 wurde der Pornscar in verschiedenen Kategorien vergeben, wie z.B. für den prallsten Busen, den größten Penis, die leidenschaftlichste Sexszene oder auch den Film, in dem das Wort "Ficken" am häufigsten vorkommt. Damit wollen die Organisatoren des Pornscars vielen Leuten eine derartige Statue ermöglichen.

Preisträger

Filme

  • 2000: American Beauty
  • 2001: Mädchen Mädchen 1
  • 2002: Nackt
  • 2003: Cleopatra
  • 2004: Beautiful
  • 2005: Sin City
  • 2006: Mr & Mrs Smith
  • 2007: Schwere Jungs (dort gab es Bedenken, weil die Geschlechtsorgane von Übergewichtigen nicht als ästhetisch galten)

Favorit für 2008: Keinohrhasen

Busen:

  • 2005: Katie Price
  • 2006: Lil' Kim
  • 2007: Tori Spelling
  • 2008: Britney Spears
  • 2009: Britney Spears
  • 2010: Britney Spears
  • 2011: Britney Spears

Jury

Die Jury des Pornscars wechselt jedes Jahr und besteht aus Leuten, die sich um den Pornscar bemüht haben. Sie besteht immer aus einer Frau und einem Mann.

  • 2000: Uschi Obermaier & Rainer Langhans
  • 2001: Kim Basinger & P. Diddy
  • 2002: Sharon Stone & John Travolta
  • 2003: Gina Wild & Robbie Williams
  • 2004: Kim Kardashian & Colin Farrell
  • 2005: Pamela Anderson & Dieter Bohlen
  • 2006: Paris Hilton & Hugh Hefner
  • 2007: Britney Spears & Snoop Dogg

Für 2008 im Gespräch:

  • weiblich: Angelina Jolie, Victoria Beckham, Tori Spelling
  • männlich: David Beckham, Rick Salomon, Eminem

Gestalt des Pornscars

Der Pornscar verfügt über eine Ähnlichkeit mit dem Oscar, nur dass er über überdimensionale Brüste und einen stattlichen Penis verfügt.