Porcupine Tree

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Steven Wilson posiert vor etwas, das nicht existiert
Porcupine Tree (von engl. Porcupine = Stachelschwein, Tree = Baum) ist eine von vielen Drogenhalluzinationen des britischen Illusionisten Steven Wilson, von der viele Menschen immer noch glauben, dass sie als Musikgruppe existiert und jährlich irgendwelche Progressive Rock-Alben veröffentlicht. Dabei ist inzwischen längst erwiesen, dass Stachelschweine nicht auf Bäumen wachsen, sondern wie Kartoffeln aus der Erde. Folglich kann es so etwas wie "Porcupine Tree" nicht geben. Die Polizei ermittelt bereits wegen Betrugs.

Der ganze Betrug

Wie einfach es ist, Delerium Records einen Bären aufzubinden (1987-1991)

Den Eltern mag man verzeihen, dass sie das "Verbrecherpotenzial" in Klein-Wilson nie erkannten; im Kindesalter ist es schließlich auch normal, dass man mit imaginären Freunden spielt. Klein-Wilson erfand gleich eine ganze Band samt Discographie und allem drum und dran. Die ersten beiden Alben nannte er "Tarquin's Seaweed Farm" (Steven mochte so gerne Seetang auf seinem Frühstücksbrot) und "The Nostalgia Factory" (weil Steven, als er dann in der Schule saß, immer nostalgisch von einem durch Muttern zubereiteten Seetangbrötchen träumte).

Zufällig war der Boss des neuen Plattenlabels Delerium gerade im Drogendelirium, als Klein-Wilsons Zusammengepantschtes auf seinen Schreibtisch flatterte. So kam es, dass er die Vorstellung von einem Stachelschweinbaum mit Seetangtentakeln als Wurzeln, der nostalgisch in der Sonne steht und "Always look on the bright side of life" jault, unheimlich lustig fand. Das Stück "Linton Samuel Dawson", auf dem Klein-Wilson quäkt wie ein Schlumpf, den es in die Guinea Pig-Reihe verschlagen hat, wurde auf einen Sampler gepackt. Porcupine Tree war jetzt der Real Deal, denn Jedermann mag gefolterte Schlümpfe.

Die Geisteskrankheit materialisiert sich (1992-1995)

Jetzt wurde Stevielein größenwahnsinnig. Wenn er schon den Boss eines Plattenlabels verschaukeln kann, dachte sich der smarte Brite, kann er den Pöbel auch um den Finger wickeln. Klein-Wilson wollte endlich auf die Bühne - als Band! In seinem Bestreben, der größte Rockstar der Welt zu werden, dann US-Präsident und schließlich Skeletor, Herrscher von Castle Greyskull, verschanzte er sich Tag und Nacht in seinem Zimmer, so dass seine Eltern schon glaubten, er hätte endlich die Masturbation entdeckt, und bastelte sich mannsgroße Bandkomparsen aus Pappe. Er malte ihnen Gesichter, nannte sie Chris, Richard und Colin (bei Colin gelang ihm ein außergewöhnlich zufriedenes Kiffergrinsen - ein wahres Kunstwerk, was auf eine Zweitbegabung als Maler schließen lässt) und positionierte sie, so wie er es von seinem Lieblingsfilm Kevin - allein zu Haus gelernt hatte, vor dem Fenster seines Zimmers, um vorzugaukeln, dass er Freunde hatte, mit denen er musiziert. Bei Gigs war er immer schon als Erster vor Ort, um die Pappkameraden schnell auf der Bühne festzukleben und das Playback-Band startbereit zu machen. Es funktionierte - weil wir inzwischen in den Neunziger Jahren angelangt waren und die Konzertbesucher zur Scheißegal-Generation gehörten. Der Scheißegal-Generation war Klein-Wilsons Musik scheißegal... das bedeutete Erfolg auf voller Linie!

Die Schwierigkeit, auf den Punkt zu kommen (1996-1998)

Nach den ausladenden Psychotrips der Alben "Geseier 34" (1992), "Hoch die Treppe runter" (1993) und "Ey Alda, net die Wolken bewegen sich, sondern die Berge" (1995) zogen Kritiker oft und gerne den Vergleich "einer Mischung aus den Pink Elefanten von "Dumbo" und Sigmund Floyd". Steven war not very amused über die ständigen Vergleiche und beschloss, die Struktur seiner Songs zu ändern. Das Resultat war "Segelfrei" (1996), das Album über einen Fallschirmspringer, der seinen Fallschirm vergessen hatte. Steven über die Konzeption:
Mit "Segelfrei" wollten wir endlich mal von den psychedelischen Ellipsen weg und volle Kanne straight forward auf den Punkt kommen. Der Fallschirmspringer ohne Fallschirm schien uns dafür die geeignete Metapher zu sein.

Mit dem neuen Stil vergraulte man viele alte Fans, gewann aber einige Römer dazu (nur ein kleines, gallisches Dorf leistete unerbittlichen Widerstand gegen die britischen Besatzer...). Die Folge war das Doppel-Live-Album "Coma Divine", benannt nach dem komatösen Zustand des hackedichten italienischen Publikums, das während des dreitägigen Gigs im Collosseum von Rom nur am Saufen war. Auf der CD-Spur ist ein permanentes Lallen zu hören, das die Songs durchaus aufwertet.

Die Britpop-Jahre (1999-2001)

Sind nicht der Rede wert, denn Britpop zählt bekanntlich nicht zur Musik.

Steven wird ein böser Rocker (2002-2006)

Nach den Britpop-Werken "Mama, ich hatte einen ziemlich doofen Traum" und "Mama, wohnt in meiner Lampe eine Sonne?" war Klein-Wilson endlich erwachsen geworden und wollte böse rocken. Da kamen ihm die schwedischen Wildschweine von Opeth gerade recht. Stachelschwein und Wildschwein befruchteten sich gegenseitig und unter lautem Grunzen nach Tim Taylor-Art ward das Album "Inkontinenzia" (2003) geboren. Inkontinenzia gilt unter Fans als Meisterwerk, weil

  • Da wird fett mit E-Gitarre gedröhnt
  • Da wird Linkin Park ganz schön blass
  • Das hat erwiesenermaßen sogar Steven Seagal zum Weinen gebracht

Als dann auch noch "Batman" (2005) erschien und der krasse Hit "Lazarett" Mark Medlock von DSSD in den Singlecharts entthronte, war es um die Welt geschehen; Klein-Wilson, der auszog, um Skeletor, Herrscher von Castle Greyscull zu werden, hatte es immerhin zum Rockstar geschafft. Doch das war der Anfang vom Ende...

Die Enttarnung (2007-Heute)

Als 2007 das Album "Fear of a Blank Paris Hilton Brain" veröffentlicht wurde, schaute sich ein Musikjournalist mal das Booklet ganz genau an und merkte, dass Stevens Bandkollegen ganz schön hölzern wirkten. Eine Laboranalyse erbrachte das Ergebnis, dass es sich um Pappfiguren handelte. Am Grünen Tisch des DFB wurde der kompletten Diskografie der Status musikalischer Errungenschaft aberkannt. Porcupine Tree wurde für nichtig erklärt und Steven Wilson in einem Jahrhundertprozess zu 20 Jahren Haft verurteilt. US-Wissenschaftler fanden dann im April 2008 heraus, dass Stachelschweine tatsächlich nicht auf Bäumen wachsen und bestätigten somit die Nichtexistenz eines "Porcupine Tree".

Theorien der Fans

Für viele Fans war die Enttarnung Steven Wilsons als Betrüger ein Schock, der sich nicht mit ihrem Weltbild vereinbaren ließ. So kursieren seit einiger Zeit die wildesten Theorien. Einige davon lauten wie folgt:

  • Die Verurteilung Steven Wilsons ist eine Verschwörung des Rappers 50 Cent, der versucht, alle guten Musiker der Welt zu dissen oder aus dem Weg zu räumen, damit nur noch Scheiße veröffentlicht wird und seine eigene Musik im Querschnitt fast noch mittelmäßig wegkommt. Das erklärt auch, weshalb Daniel Küblböck nach wie vor Platten veröffentlichen darf.
  • Steven Wilson ist Gott. Er hat nicht nur seine Bandkollegen erfunden, sondern auch uns. Wir sind alle eine Projektion seines Geistes und Atheisten sind jene, die nicht daran glauben, dass Stachelschweine auf Bäumen wachsen.
  • Der Terminus "Stachelschweinbaum" fällt unter die künstlerische Freiheit und darf ganz einfach nicht wörtlich genommen werden.
  • "Stachelschwein" ist in Hemel/Hempstead, Steven Wilsons Heimatort, ein regionaler Dialekt für "Stachelbeere" und die Sträucher sind dort so groß, dass sie mitunter auch als Bäume durchgehen; in Wirklichkeit benannte Klein-Wilson seine Band also einst nach Stachelbeersträuchern
  • Pappmenschen sind genauso gute Menschen wie Fleischmenschen und wer behauptet, Pappmenschen sind keine Menschen, der ist ein Rassist.

Diskografie (Auszug)

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Die selbsternannten Experten von Wikipedia haben ebenfalls einen Artikel zu diesem Thema.
  1. On the Sunday of Life (1991) [beinhaltet "Teaquin's Seaweed Farm" und "The Nostalgia Factory"]
  2. Geseier 34 (1992) [EP]
  3. Hoch die Treppe runter (1993)
  4. So unendlich viele Stufen... ich kann net mehr (1994) [EP]
  5. Ey Alda, net die Wolken bewegen sich, sondern die Berge (1995)
  6. Segelfrei (1996)
  7. Göttliches Koma (1997) [Live]
  8. Metanoia (1998) [Improvisation]
  9. Mama, ich hatte einen ziemlich doofen Traum (1999)
  10. Mama, wohnt in meiner Lampe eine Sonne? (2001)
  11. Mama, hier hab ich noch Resteverwertung (2001) [B-Sides]
  12. Sterne krepieren - meine Jahre im Delirium (2002) [Best Of]
  13. Inkontinenzia (2003)
  14. Wasszazazwa - äh Polen (2004) [Live]
  15. Batman (2005)
  16. Fear of a Blank Paris Hilton Brain (2007)
  17. Nilkrokodil (2007) [EP]

Quellen

Hat alles Mr. T erzählt. Ganz alleine der.

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