Platte Tiere

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Eine Pliege, eine platte Verwandte der Fliege, in ihrer üblichen Stellung

Die Platten Tiere (Tabula animalis) sind eine Ordnung der Tiere (Viechalia). Mit etwa 380 Arten stellen sie rund 54 % aller Spezies und sind somit die bei weitem artenreichste Ordnung dieser Gruppe. Sie sind nahezu weltweit verbreitet und haben eine Vielzahl von verschiedenen Lebensräumen besiedelt. Die meisten Platten Tiere sind als Kulturfolger verbreitet, sehr selten als Heimtiere. Viele Arten sind hingegen kaum erforscht und haben ein sehr eingeschränktes Verbreitungsgebiet.

Allgemeine Merkmale

Zentrales Merkmal aller Platten Tiere ist ihre Flachheit, wobei die mit Fell bewehrten Tiere meist etwas dicker gebaut sind. Üblich sind Dicken von ca. 5 cm, es wurden jedoch auch schon einzelne Exemplare mit weniger als einem Zentimeter Dicke entdeckt. Nicht alle Platten Tiere sind durchgehend platt: Experten teilen diese in Plattkopfler, Plattbäuchler und Plattfüssler ein. Die Grenzen sind hier jedoch fließend zu sehen, meist herrschen hier Zwischenformen vor.

Viele Platte Tiere sind nachtaktiv, selten wurden sie am Tage aktiv beobachtet. Sie scheinen in ihrer Bewegung stark eingeschränkt zu sein, bei den meisten Tieren konnte auch bei mehrmonatigen Beobachtungsrunden keine relevante Bewegung festgestellt werden.

Platte Tiere haben meist ein dichtes Fell aus Woll- und Deckhaaren, die Fellfärbung ist meist unauffällig gehalten. Für viele Arten gemeinsam ist jedoch ein schönes, sehr prägnantes schwarzes Muster. Im Sommer wird meist ein Michelin Primacy 3 205/55 R26 91W, Michelin CrossClimate (235/65 R27 108W XL SUV) oder auch Uniroyal RainSport 3 235/45 R17 97Y XL getragen. Sobald der Winter ansteht, ändert sich die Fellzeichung markant, hier ändert sich dann die Musterung zu Hankook i*cept RS (W442) oder in Continental WinterContact TS 860 155/65R14 75T. Wie bei vielen Tieren gemäßigter und polarer Breiten üblich, passen sie den Bedingungen der Jahreszeiten entsprechend die Struktur ihres Fells an, um sich vor Kälte zu schützen.

Viele Tiere tragen ihre Organe auch außerhalb des schützenden Pelzes. Hierdurch versuchen sie, Beutetiere anzulocken. Meist geht dieses nach hinten los, da sie hierdurch ihre Organe Stück für Stück verlieren (Fachbegriff "Organverleih"). Leider bekommen sie die Organe selten wieder zurück. Und wenn, dann in einem grauenvollen Zustand.

Zitat [2]:

„Das Gefühl der Gelassenheit, ja sogar Friedfertigkeit, das von einem komplett platt gewalzten Tier mitgeteilt wird“, beschreibt der Forscher seine 
Erlebnisse beim Bestimmen der Straßenfauna, „liefert einen oft bestürzenden, vielleicht bedeutungsvollen Kontrast zur spärlich kontrollierten Gewalt der Straße, durch die es erzeugt wurde.“

Verbreitung

Zunahme der Platten Tier in Deutschland 2006-2016 [1]
Eine Platze in ihrem natürlichem Lebensraum. Besonders gut zu sehen ist hier, wie die Platze ihre Organe verteilt, um Beutetiere anzulocken.

Die Platten Tiere sind Kulturfolger, d.h. sie sind häufig in der Nähe menschlicher Behausungen zu finden. Meist folgen sie den Menschen entlang der Straßen, favorisiert sind hierbei die Autobahnen. Dadurch stellten sie sicher, dass sie sich schnell in Deutschland und auch Europa sehr schnell ausbreiten konnten. Platte Tieren konnten in historischen Zeiten nur sehr selten nachgewiesen werden. Nur vereinzelt haben sich Überreste aus dem Altertum entlang der Römerstraßen erhalten. Seit Beginn der Motorisierung breiteten sich die Platten Tiere ebenso rasant aus, so dass sie nicht nur an Autobahnen, sondern auch Landstraßen, Kreisstraßen und Feldwegen vorkommen. Hier versuchen sie, sich entweder am Straßenrand eine Existenz aufzubauen, oder sie suchen mitten auf der Straße ihr Glück. In Deutschland sind die Platten Tiere nicht vom Aussterben bedroht, der Zuwachs liegt bei ca. einem Tier alle 2,5 Minuten. [3] Schätzungen über die Häufigkeit platt gefahrener Tiere in den USA reichen von 0,267 bis 2,55 Stück pro Autobahnkilometer. [4]

Reservate

Um Platten Tieren einen Lebensraum im dichtbesiedelten Deutschland zu ermöglichen, wurden Reservate an ihren bevorzugtem Lebensraum eingerichtet. Die meisten Tiere sind jedoch nicht an die (nicht eingezäunten) Reservate gebunden. Wer Platte Tiere beobachten möchte, sollte sich an diesen Zeichen orientieren, und mit einem Fernglas aus die Lauer legen. Am besten etwas abseits der Straße und nicht darauf, da man sonst mit der Zeit kaum von Platten Tieren unterscheidbar wird. Wer sich auf Reptilien spezialisieren möchte, sollte die Monate September und Oktober zu Studien nutzen, wenn die Nächte kalt und die Straßen warm sind.

Markierung von Reservaten für Platte Tiere in Deutschland

Fortbewegung

Fortbewegen tun sich die Viecher kaum noch. Auch längere Beobachtungsreihen ergaben kaum weitere Bewegungen als ein paar Zentimeter. Nur in Ausnahmefällen wurden über Nacht Bewegungen von einer Straßenseite auf die andere dokumentiert. Ein Rätsel der Natur ist hierbei, wie sich die Tiere zur Fortpflanzung zusammenfinden. Die Natur in ihrer unendlichen Weisheit arbeitet wahrscheinlich noch daran.

Kommunikation

Die meisten Platte Tiere sind generell sehr still, wohl um ihre Feinde nicht auf sich aufmerksam zu machen. Die übliche Kommunikation wird, wie so häufig im Tierreich, über den Riechsinn vollzogen. Wenn man es genau nimmt, stinken die Viecher, je länger sie daliegen, immer erbärmlicher. Vielleicht ist dies ein Grund, dass die Platten Tiere nicht zu den Rudeltieren gehören.

Fortpflanzung

Ein Plschnecke auf dem Weg zur ihrer Hochzeit

Die Erforschung von Platten Tieren steht, trotz ihrer Allgegenwärtigkeit, noch in den Kinderschuhen. Bisher gibt es an keiner Universität einen Lehrstuhl hierfür, man ist also auf die Erkenntnisse von Hobbyforschern und schnellen BMW und Mercedes Fahrern angewiesen.

Es wird vermutet, dass die Fortpflanzung von Platten Tieren in Verbindung steht mit Automobilen. Meist nimmt ein Plattes Tier zuerst Witterung eines passenden Automobiles auf. Es folgt dieser Witterung, entlang der Straßen, und versucht, sich mit dem Automobil zu paaren. Dies kann jedoch nur bei entsprechend hohen Geschwindigkeiten geschehen, so dass der Paarungsversuch häufig erfolglos bleibt. Je nach Gattung der Platten Tiere gibt es unterschiedliche, sehr individuelle Verhaltensweisen und Paarungsrituale dieser Tiere. Pigel beispielsweise versuchen, dem nahendem Automobil mithilfe seiner Stacheln nahezukommen. Hierzu rollt er sich kurz vor der Paarung als Kugel zusammen, so dass die Stacheln in festen Kontakt mit dem Automobil kommen können. Es ist jedoch noch vollkommen unverstanden, wie diese Tiere sich genetisch mit Automobilen vertragen, und wie die Evolution in diesem Bereich so schnell vorankommen konnte.

Evolution

Rezepte

Bekannte Platte Tiere

  • der Pligel
  • die Plögel, wie z.B.
  • das Pleh schaut Dich die letzen Minuten vor dem Zusammenstoß wie dumm an, und hofft, dass das Auto, welches entgegenkommt, doch nur ein Artgenosse ist, mit dem es sich paaren kann. Oder zumindest über die besten Gräser des Waldes unterhalten könnte. Leider ist es, wie die meisten Platten Tiere, strohdoof, und in solchen Situationen geistig vollkommen überfordert. Tierschützer planen schon seit langem, den Tieren in einer 15jährigen Ausbildung die Gefahren und Verhaltensweisen im Strassenverkehr, gerade in Waldnähe, zu vermitteln. Praktisch alle Plehe scheitern an der Ausbildung, da sie selten älter als 5 Jahre werden. Dieses Manko soll dadurch verbessert werden, dass die medizinische Versorgung der Tiere verbessert und dadurch die Lebensspanne verlängert wird. Ziel dieses 25jährigen Masterplans ist, dass alle Platten Plehe erst im greisen Alter, aber hoch gebildet, über die Strasse gehen dürfen. Dann brauchen sie jedoch über zwei Stunden, auf die andere Straßenseite zu kommen, so dass sie sich schnell in die anderen Platten Tiere mit einreihen dürfte.
  • der Pluchs ist ein Wildtier aus dem Wald, der versucht, möglichst listig und intelligent und doch dann vollkommen überrascht sich ganz platt überfahren zu lassen
  • der Plund
  • die Pläuse und Platten
  • die Platze ist ein sehr geschickter Jäger. Ihr gesamter Körperbau ist darauf ausgerichtet (nach vorne gerichtete Augen, flexible Ohren). Ihre Jagdmethode wird als Schleich- oder Lauerjäger charakterisiert und ähnelt der ihrer wild lebenden Verwandten: Anschleichen an die Beute und Ansprung aus kürzester Entfernung. Leider sind sie auch nicht allzu intelligent und vergessen auch mal, kurz nach links und rechts zu schauen, bevor sie über die Straße spurten. Deshalb kommen Hausplatzen eher in der Nähe menschlicher Siedlungen in der Nähe der Zufahrtstraßen vor.
  • der Plirsch: Plirsche sind Rudeltiere, die sich auch gerne in Waldnähe im Rudel überfahren lassen.
  • die Pfrosche wandern gerne im Frühjahr von Tümpel zu Tümpel, und breiten sich dann auf Landstraßen aus. Sie sind selten allein.
  • das Plindschwein
  • Plschnecken
  • die Plinsekten. Die Plinsekten sind relativ kleine Platte Tiere, deren bevorzugter Lebensraum durchsichtige Scheiben sind. Leider sind sie massiv vom Aussterben bedroht, es wurde ein Rückgang der Population von über 80% seit den 1980er Jahren festgestellt [5]
  • Plürmer
  • die Pläfer sind nicht zu vergessen
  • Noch nicht genau einer Platten Tierart zugeordnet
    • Der Plandschuh: Obwohl auch er, wie die meisten Platten Tiere, aus Leder und Fell besteht, und weitere Merkmale dieser aufweist (flaches Erscheinungsbild und wenig bis kein Puls), konnte ein Plandschuh noch nicht kategorisiert werden. Er tritt gehäuft im Winter auf.

Literatur

Roger M. Knutson: Flattened Fauna: A Geld guide to common animals of roads, streets, and highways. Ten Speed Press, Berkeley, California 94707, P.O. Box 7123, 1993; ISBN (USA) [6]

Disclaimer

Für diesen Beitrag wurden keine Tiere gequält, getötet oder ihrer Art unentsprechend behandelt. Außer denen, die es wirklich verdient hatten.