Piste

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Der Begriff Piste ist ein verkrüppeltes Überbleibsel der Vergangenheitsform [pis(s)te] von "pissen". Tatsächlich steht das heutige Substantiv eng mit dem Wurzelwort in Verbindung.

Historie

Da die europäischen Bergvölker schon sehr früh erkannten, dass sich Urin hervorragend eignet, um Schnee einzufärben (meist Gelbtöne, jedoch abhängig von der zuvor aufgenommenen Nahrung), machte man sich dies ab dem 15. Jahrhundert zunutze, um die Bereiche zu kennzeichnen, in denen das Ski- und Schlittenfahren gestattet war. Die seinerzeit übliche Frage nach dem Skifahren, "Kommst du gerade von der Fläche, deren Umrandung ich pisste?", wurde im Laufe der Jahrhunderte aufgrund der zunehmenden Redefaulheit der Bergbewohner zu "Kommst du gerade von der Piste?".

Auch der Begriff des Pistenrowdys stammt aus jener Zeit. Da einzelne Ski- und Schlittenfahrer mit den gesteckten bzw. gepissten Grenzen der befahrbaren Fläche nicht einverstanden waren, fuhren sie einfach wild durch die Botanik, wobei sie jedoch permanent urinierten, um später behaupten zu können, sie seien lediglich an einer bereits vorhandenen Begrenzung entlang gefahren.

Dies machte die Einsetzung einer Pistenwache nötig. Mithilfe der feinen, auf Urin spezialisierten Spürnasen von mitgeführten Bernhardinern konnte diese nun zweifelsfrei feststellen, von wem eine angebliche Grenze tatsächlich stammt. Diese spezielle Fähigkeit von Bernhardinern macht sie übrigens noch heute zu unverzichtbaren Lawinensuchhunden, da sich von Schnee verschüttete Menschen gewöhnlich gleich in die Hosen machen.