1 x 1 Silberauszeichnung von Burschenmann I.

Peugeot 106

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Der Peugeot 106 ist ein Kraftfahrzeug des parisischen Automobilherstellers Peugeot. Der Name des Fahrzeuges rührt vom Hubraum her, aufgrund der Namenspolitik Peugeots musste jedoch eine 0 eingefügt werden. Folglich besitzt der 106 einen Hubraum von 1,6 Litern. Entwickelt wurde das Fahrzeug für das Videospiel Need for Speed: Underground 2, um den in der europäischen Version wegfallenden Acura RSX zu ersetzen.

Technik

Das KFZ besitzt eine fremdtragende Karosserie ohne Aufhängepunkte mit Vollverrostungsanode und genieteten Schweißnähten, die geschraubt sind. Die hintere Radaufhängung in Dreiradausführung erfolgt mittels Ellenbogengelenken, die an rechtsdämpfenden Sprungblattellipsenfedern quergeführt werden. Die vordere Radaufhängung wird mit Drehschemeln realisiert. Verzögert wird der 106 mit 16-eckigen Bremsbelägen, deren Ecken bei stärkerem Bremsen durch Kontaktaussetzer eine ABS-Wirkung erzielen sollen. Der Motor ist keine Eigenentwicklung Peugeots, sondern wurde aus dem Mercedes Benz W136 übernommen und leicht modifiziert. So wurde der Hub durch eine Schwermetallkurbelwelle von ursprünglich 82 mm auf 80 mm reduziert, so ergibt sich bei einer Bohrung von 80 mm und vier Zylindern ein Hubraum von 1608 cm3. Der Holzvergaser wurde überarbeitet um den Vorschriften der Euro-8-Norm zu genügen: Nur noch erneuerbare Energien dürfen zum Antrieb verwendet werden. Der Motor entwickelt eine Leistung von 16.000 Watt bei 3200 min-1. Als Treibstoff dienen französische Baguettes, die im Holzvergaser aufgrund dessen Modifikation verwertet werden können. Im Schnitt verbraucht der Peugeot 106 rund 14,7 Baguettes/100km. Seine Höchstgeschwindigkeit ist bei 106km/h erreicht.

Das Karrosseriedesign wurde von Waltraud Maria die Silvia entworfen und von Peugeot verworfen, um anschließend umwerfend zu sein. Das Fahrzeug wurde zwar im Windkanal erprobt, besitzt aber aufgrund umfassender optischer Tuningmaßnahmen aus NFS: U2 nur einen Luftwiderstandsbeiwert von 1,06. Schuld daran sind übertriebene Dachspoiler und Unterbodenschürzen. Lange plante das Land Mecklenburg-Vorpommern aufgrund der Unterbodenschürzen eine Zulassung auf der Insel Priel zu verweigern, da die Betriebssicherheit des Fahrzeuges vom TÜV-Ost-West angezweifelt wurde. Unterbodenschürzen tragen beim Fahren am Strand zu viel Sand ab, so der Sprecher des Verkehrsministeriums der Insel Priel. Der Sand sei aber zwingend notwendig, um dem Strandhafer Nährboden zu geben. Aus Strandhafer wird Spezialmehl gewonnen, eine wichtige Zutat bei den als Treibstoff dienenden französischen Baguettes.

Verbreitung und Vertrieb

Mit Erscheinen des Spiels NFS: U2 wurde der Verkauf gestartet, in den Jahren 2004 und 2005 waren die Verkaufszahlen zufriedenstellend. Ab 2006 wurden jedoch die Preise für Baguettes drastisch angehoben, sodass ein Frittenfettantrieb wirtschaftlicher als ein Baguettantrieb wurde. Hierfür eignete sich der Mercedes Benz OM 617, der aber aufgrund seiner Größe nicht in den Peugeot 106 eingebaut werden konnte. Der Absatz brach zusammen und der 106 wurde vom Nachfolger 107 abgelöst. Heutzutage findet man den Peugeot 106 vor allem auf Schrottplätzen in Baguettistan, zerlegt in Einzelteile. Trotzdem ist der 106 aufgrund seiner Hässlichkeit kein begehrtes Sammlerobjekt.