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Petersdom

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Der Petersdom ist eigentlich nur eine Kirche. Peterchens Kirche. Da das aber nicht so epochal klingt, ist dem Deutschen Witz genug verliehen, sie Dom zu nennen.

Grundstein

Wer sich bei diesem Anblick nicht zu einem Gott aufschwingen möchte, der wird wenigstens Papst

Konstantin der Große hat sich um 324 nach Christus ein Herz genommen und hat in mühsamer Schweißarbeit eine Grabeskirche über dem entsetzlichen Anblick, des langsam verwesenden Apostel Simon Petrus errichten. Weil man aber bei selbigem einen Fehler bei der Kreuzigung gemacht hatte, in dem man ihn kopfüber aufhing, musste Konstantin Kreativität beweisen und ihn in eine Mauer einbauen lassen, anstatt ihn, wie üblich, horizontal zu betten.
Trotz aller sie im heiligsten und hellsten Licht der Kirchen darstellenden Umstände, ist es den Gründern, Päpsten und Fürsprechern nicht geglückt, den Petersdom als wichtigste Bastion der römisch-katholischen Kirche auszuweisen. Der kolossale Bau muss sich in seiner Bedeutung hinter der Lateranbasilika einreihen, die es glücklich geschafft hat, den Ruhm als Kathedrale von Rom einzuheimsen, den der Petersdom verdient hätte.

Fläche

Der Petersdom umfasst dabei eine Fläche von 15.000 Quadratmetern, und das im Zentrum des Vatikanstaats. Das ist natürlich so immens, dass für weitere andere Gebäude innerhalb des Staates, kaum noch Platz geblieben ist. Platz aber selbst wäre dringend benötig gewesen, den Konstantin fuschte ein weiteres Mal am Bau. Um seinem gerade geschaffenem Grab eine Mystik und Ehre zuteil werden zu lassen, ließ er alle anderen, Petrus umgebenden Gräber, verschieben und nur dem ersten Papst der Geschichte selbst, den kolossalen Bau zukommen. Protest konnte er von toten Lobbyisten glücklicher Weise nicht erwarten und spätestens seit dem Papst Urban VIII. die Kathedrale geweiht hat, sollten kein vermeintlich Untoter mehr auch nur irgendetwas vor Ort zu suchen gehabt haben.

Besonderheiten

Das Anbringen der Kuppel war eine technische Herausforderung.
Der Begriff, die größte Kuppel der Welt, findet sich in vielen römischen Bauten wieder. So hat auch der Petersdom die größte Kuppel aus Ziegelsteinen, die genau über Petrus Grab steht, schwebt, sich wölbt oder wie auch immer. Unter ihr und über Petrus liegt eine Vierung. Weil das aber nicht das gleiche wie eine Vierteilung im mittelalterlichen Sinne ist, ist es auch nicht spannend, das weiter zu erörtern.

Michelangelos Pietà gehört darüber hinaus ganz sicherlich auch zu den Kunstwerken, die Erwähnung finden müssen. Es ist die Darstellung die jedem den Weg zum Glauben madig macht. Eine sich vor Schmerzen zerreißende Mutter Gottes, hält ihren vom Kreuz gerissenen Sohn an ihre Brust. Alles wirkt blutig entsetzlich, fast echt, und ohne jegliche Freude.

Unter den Papstgrabmälern gibt es eine gewisse Uniformität. In ihnen liegen Päpste, allesamt ziemlich tot und oben drüber ist ein dicker Stein gelegt, der den Zuckungen entgegen zuwirken sucht, die den geweihten Vätern hin und wieder geschehen, wenn der heilige Geist wieder einmal unkontrolliert durch den Raum wirbelt.

Die Glocken der Peterskirche stellen eine eigene Wissenschaft für sich dar. Nur selten werden alle sechs Geläute gleichzeitig geschellt und wenn so ein schönes Ereignis schon einmal eintritt, ist zumeist ein weiterer Papst horizontal gelegt worden.

Angeblich wurde von Jesus Bruder Peter Christus, unter dem Petersdom eine Zeitmaschine verborgen.

Trivia

  • Der Petersdom fasst 5.000 Menschen und dennoch ist immer nur ein lebender Papst vor Ort
  • Der Petersdom liebt am Tiber, damit die Menschenfischer auch Angeln gehen können
  • Früher galt es noch als schicklich den Petersdom mit Armeen besetzt zu halten. Heute wird darum gebeten, im Innenraum zu schweigen
  • Der Petersdom heißt deshalb nicht Papst Peterdom, weil der Begriff Papst noch gar nicht zu seinen Gründungszeiten geprägt war
  • Der Petersdom wird in Peterchens Mondfahrt nicht erwähnt
  • Der Legende nach hat der Bruder von Jesus Christus, Peter Christus, unter dem Petersdom eine Zeitmaschine vergraben