Paarhufer

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Der Paarhufer ist ein geselliges Lebewesen. Der Paarhufer hat seinen Namen durch einen Übersetzungsfehler des großen Naturforschers Sing di An, welcher das Leben des gemeinen Paarrufers zum ersten Mal in den Jahren 1960 bis 1969 dokumentieren konnte. Dabei wurde der arme Kerl jedoch von den Paarhufern entdeckt und in Folge dessen zu Tode geleckt. Die Paarhufer selbst sind äußerst friedliebend. Einzelne Exemplare können bis zu 150 Punkte auf der Lumpi-Skala, der allgemein anerkannten Anzeige für Nicht-Dummheiten, bringen. In Gruppen reduziert sich dieses Merkmal leider schnell auf einen Wert von -1, wodurch es sich erklärt, dass eine Herde von Paarhufern meist als Stampede bezeichnet wird. Die Gruppendynamik ist äußerst seltsam, werden doch einzelne Paarhufer nicht durch Kämpfe, sondern durch Wahlen zum König gekrönt.

Merkmale des Paarhufers

Die männlichen Paarhufer sehen meist äußert ungepflegt auch. Man erkennt an den Bäuchen, dass diese Lebewesen für die Mast gedacht sind. Neben der reichhaltigen Zufuhr von flüssigem Brot (aka Bier) brauchen die Männchen dieser Spezies mindestens ein halbes Schwein pro Tag, um die regelmäßige Produktion von Eiweiß in den unteren Bauchdrüsen aufrecht zu erhalten. Während der Nahrungsaufnahme kann man auch immer wieder die herrlichen Grunz-Geräusche vernehmen, welche den Paarhufer außerhalb der Paarungszeit noch unattraktiver machen.

Im Gegensatz zu den Männchen sind die Weibchen von Natur aus hübsch. Zwar gibt es auch hier Ausnahmen, wenn ein Weibchen sich permanent einem Männchen angeschlossen hat und dessen Nahrungsaufnahme-Riten übernommen hat. Doch meist sind die Weibchen auf vegetarische Kost angewiesen, um die schlanke Form aufrecht zu erhalten, welche für die Männchen eine solche Verlockung darstellt. Manches Weibchen übertreibt es jedoch im Darstellungserhalt und telefoniert regelmäßig mit einem gewissen Ulf durch ein seltsam anmutendes Porzelan-Telefon.

Bilder existieren leider nicht von den Paarhufern. Die ersten Untersuchungsexpeditionen hatten noch keine festangestellten Maler. Nachfolgende Expeditionen mit Fotoapparaten hatten das Problem, dass die Kameras bei den Männchen regelmäßig explodierten, schmolzen oder in ihre Einzelteile zerbrachen, während bei den Weibchen die Fotografen den süsslichen Giften erlagen und dabei laut stöhnend das Fotografieren vergaßen.

Paarung des Paarhufers

Die Männchen dieser Spezies sind meist einzelgängerisch und zurückhalten. Erst zur Paarungszeit, welche jederzeit ausbrechen kann, werden sie aktiv. Zumeist verbringen Paarhufer ihre Zeit in abgedunkelten Höhlen, Swingerclubs genannt, in welchen sie sich mit bunten Feder fremder Vögel schmücken und so auf vorbeikommende Paare warten. Traut sich dann ein Paar der Gattung in die Nähe eines einzelnen Männchens, wird dieses sofort angesprungen und zur Kopulation gedrängt. Meist werden weitere Paarhufer von diesem Schauspiel angelockt, welche dann neugierig zusehen oder ebenfalls an diesem Schauspiel teilnehmen.

Die Weibchen der Paarhufer sind gegenüber den Männchen sehr scheu und müssen mit speziellen Rufen (daher der korrekte Name "Paarrufer") oder kleinen Geschenken in die Höhlen gelockt werden. Meist jedoch ist es ein Männchen, welchem das Weibchen gehört, welches für diese Lockungen verantwortlich ist. Die Initiative geht nur selten von den Weibchen aus.

Paarhufer können in unterschiedlicher Konstellation auftreten. Es können mehrere Männchen auf einem Weibchen sein, wie auch mehrere Weibchen auf einem Männchen sein können (siehe auch Dreier). In seltenen Fällen treffen sich gleichviele Männchen wie Weibchen.

Soziale Verhaltensweise des Paarhufers

Nach der Paarung erfolgt meist eine Liegezeit zwischen 6 und 12 Monaten, in welcher die Weibchen zwischen einem und sechs Jungen austragen. Nach dem Wurf ist das Weibchen für die Aufzucht der Jungen allein verantwortlich und muss auch noch das dominante Männchen versorgen. Dieses bedankt sich für die entgegen gebrachte Aufmerksamkeit mit regelmäßigen Streicheleinheiten beim Weibchen, dessen Haut sich dabei stets verfärbt. Wenn das Männchen keinen Bock mehr auf sein Weibchen hat, sucht es sich in den Swinger-Clubs neues Material oder besamt weitere Weibchen in irgendwelchen Hinterhof-Gassen.

Tod des Paarhufers

Der Paarhufer kann auf die unterschiedlichsten Arten den Löffel abgeben. Die beliebteste Art ist es, den Löffel dabei in den Arsch des genetisch überlegenen Nachfolgers zu schieben und ihm eine gute Verdauung zu wünschen. Unbeliebter, weil sauberer, ist es den Paarhufern, mit berauschenden Substanzen (siehe Drogen) zu experimentieren und dabei auf einem örtlichen Reinigungssystem fröhlich lächelnd in unirdische Gefilde zu entfliehen. Dies ruft jedoch die Bullen auf den Plan, welche sofort ein Kavaliersdelikt vermuten und auf der Suche nach einem Kavalier nur einen leblosen Paarhufer vorfinden.

Nachruf des Paarhufers

Dieser wird meist von einem vom Paarhufer vor seinem Tode bestimmten Rechtsverdreher (siehe Notar) im engsten Kreis der geifernden Nachkommenschaft des Paarhufers, welche oft bis zu 200 einzelne Lebewesen in einem Raum kopulierend umfassen kann, verlesen. Die Lesung beginnt immer mit den Worten "Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte", bei welchen jeder Anwesende sofort weiß, dass der Verstorbene Hella von Sinnen war und alles der Katze vermacht hat. Den Schluss und damit den einzigen, zweiten Satz der Lesung bilden in 99,9 % der Fälle die Worte "Willst du ficken?".

Trivia