Otto Schily

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Otto Schily

Otto "Sherif" Schily ist ein deutscher Hobbypolitiker, der gerne so tut, als würde er die Interessen des Volkes wahren, sowie Weltrekordler im politischen Weitsprung von links nach rechts. Als solcher war er einige Jahre lang Innenminister der Bananenrepublik Deutschland. Ist einer der drei bösartigen Klone.

Politische Entwicklung

Ursprünglich war Otto nur ein Anwalt und hat irgendwann jemanden von der RAF vertreten. Damals fand er den Staat noch richtig doof und so und hat das in den Medien auch zu Genüge zum Ausdruck gebracht.

Dann, 100 Jahre später, war Otto plötzlich selbst Teil des Systems, das er vorher so verteufelt hat: mehr noch, er war sogar Bundesminister des Innern. Otto freute sich wie ein kleines Kind, wenn ihn mal jemand im Ministerium unverschämter Weise mal nicht mit "Herr Bundesinnenminister", sondern mit "Herr Schily" ansprach, denn dann konnte er den Betreffenden so richtig schön zusammenschreien und ihn achtkant rausschmeißen. Und wer sich wie ein Kind freuen kann, der darf natürlich auch eine Kinderfrisur haben.

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Otto war außerdem auch gar nicht mehr so weit links, wie er vor seiner Ministerzeit immer vorgab zu sein. Er stand nun mittlerweile rechts der Mitte, vielleicht auch als Folge seines Schuldkomplexes, der ihn dazu zwang, seine Schuld als Linksgerichteter nun dadurch auszugleichen, dass sein Leben als Rechtslastiger beendet (Schuldkomplextheorie).

Otto versuchte als Innenminister pausenlos, die Befugnisse von Polizei und Verfassungsschutz auszuweiten, und hätte am liebsten auch das grundgesetzliche Trennungsverbot zwischen Polizei und Nachrichtendienst abgeschafft. Ein Dorn im Auge waren ihm dabei Datenschützer, allen voran der in seinem Geschäftsbereich tätige Bundesbeauftragte des Datenschutzes, dem er - entweder wider besseren Wissens oder besseren Wissenmüssens - gerne auch mal vorhielt, seine Kompetenzen zu überschreiten.

Na ja, aber man muss nachsichtig mit jemandem sein, der das Schicksal eines ganzen Volkes mitträgt, denn man kann ja nicht unbedingt erwarten, dass ein Politiker im Alter von 150 Jahren noch dazu in der Lage ist, Gesetzestexte zu lesen. Aber das macht wie gesagt nichts, denn Otto schien sich als Minister sowieso immer herzlich wenig um die Grundrechte seiner Unterthanen zu kümmern. Oder schreibt man Unterthanen etwa schon ohne "h"? Potztausend, wie doch die Zeit vergeht!

Jedenfalls war bald Schluss damit: Seit September 2005, nach dem Wechseljahre-Putsch und der Bundestagswahl, wird nun der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben: Nein, Günni, der bayrische, giftzwergartige Klon Otto Schilys, ist glücklicherweise nicht neuer Innenminister geworden. Dafür aber jemand anders. Die Frage jedoch ist: sind wir mit dem wirklich besser dran?