Onan the Bavarian

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Onan the Bavarian, auch bekannt als Onan, der nächtliche Ruhestörer oder Onan, der Bajuvar', war ein bayrischer Freiheitskämpfer sowie Barbar ohne Bart.

Umstände seiner Geburt

Onan wurde 23 n. Chr. im Münchner Hofbräuhaus (Bayern) von einer Kellnerin im Dirndl, die sich im Suff am vorhergehenden Oktoberfest hatte schwängern lassen, unter einem Biertisch geboren. Von Onans Vater ist sehr wenig bekannt. Gerüchten zufolge handelt es sich bei ihm um einen Wachmeister aus der Königlichen Armee von Ludwig VI, also um einen Polizisten.

Leistungen

Der Bajuvar' gilt als der Erfinder der Rotzbremse und des Vokuhila. Der Vokuhila war schließlich ein kultureller Diebstahl der Preußen an den Bayern und der eigentliche Grund für den Krieg 1866, der bis heute im Untergrund - oft nur mehr verbal - ausgefochten wird. Außerdem ist Onan bekannt für sein beeindruckendes Schwert. Er erfand das in der Eisen- und Wikingerzeit sehr berühmte Berserkerschwert neu. Obwohl Onan ein ziemlicher Frauenschwarm war, hatte er Zeit seines Lebens nur Sex mit sich selbst. Onan gilt auch als der größte gemeinsame Feind der Zwerge und Hobgoblins.

Onan der Bajuvar' mit seinem neu erfundenen Berserkerschwert

Onans Training

Nachdem Onans Bauerndorf mitsamt seiner Mutter von Römern überrannt und vernichtet worden war, lebte Onan als Waisenkind in der Wüste von Südbayern. Mit Hilfe eines Ziegenbockes trainierte er sich Muskeln an. Dennoch glaubte Onan, blind zu sein. Dabei hingen ihm nur die Haare ins Gesicht. Ein Hobgoblin auf Wanderschaft kam schließlich vorbei und schnitt Onan seinen ersten Vokuhila, damit dieser wieder aus den Augen sehen konnte. Bis zum Ende seines Lebens glaubte er, der Hobgoblin hätte magische Kräfte und ihn von seiner vorübergehenden Blindheit befreit.

Obwohl er die Krächzlaute des Hobgoblins kaum verstand, ließ er sich von diesem zum Schwertkämpfer ausbilden, was seinen als eher plump überlieferten Schwertkampfstil zur Folge hatte. Als Onan dachte, er hätte genug gelernt, tötete er seinen Meister im Schlaf, da er böse und ein Barbar beziehungsweise ein Bajuvar war. Aus der Rüstung des Hobgoblins schmiedete er sein erstes Berserkerschwert. Onans Brustmuskulatur war durch das Training so stark, fest und undurchdringlich geworden, dass sie ihm ein Harnisch war und er keine Rüstung mehr benötigte.

Das Massaker

Von einem Bauern stahl Onan schließlich ein Pferd. Die Vorhänge der Bauernstube ließ er ebenfalls mitgehen, er nähte sie notdürftig zu einem blau-weiß karierten Umhang zusammen. In einem Wald, in dem viele Hobgoblins lebten, wütete der Bajuvar und richtete das schlimmste Massaker seit dem Krieg zwischen den Hobgoblins und den Zwergen an. Onan glaubte, alle dieser kleinen, gelben und seiner Meinung nach stinkenden und Ekel erregenden Wesen getötet zu haben. Doch er wurde beobachtet, was ihm später zum Verhängnis werden sollte.

Onan und Diaphragma

Bei einem Ritt über die Felder von Niederbayern begegnete Onan schließlich einer Gruppe Räuber, die es sich in einer Ruine mehr oder weniger gemütlich gemacht hatten. Sie hatten eine Ex-Jungfrau namens Diaphragma bei sich. Die Maid war gar hold anzusehen, deswegen planten die Räuber, sie auf einem Tisch zu vergewaltigen, waren aber noch mit einem Abzählreim beschäftigt. Mit ihren langen, blonden Haaren waren ihr Arme und Beine an den Tischbeinen gefesselt worden. Onan ritt mitten in den Innenhof der Ruine hinein und hob sein Schwert von den Schultern.

Nicht nur aufgrund seiner Rotzbremse, seines Vokuhilas und seiner eher klein gewachsenen Gestalt, sondern auch weil seine Arme im Vergleich zur Brust unglaublich schmächtig aussahen, brachen die Räuber in lautes Gelächter aus. Doch das sollte sich schon rasch ändern. Mit seinem Schwert schnitt er der blonden Maid Diaphragma die Haare ab und befreite sie somit. Diese erlangte sogleich ihr Schwert und warf sich mit Onan ins Kampfgetümmel.

Ihre neue Kurzhaarfrisur erinnerte an die der aktuellen Gewinnerin aus Germanys Next Topmodel und verursachte erneut Gelächter unter den Räubern. Onan und Diaphragma töteten sie alle eiskalt und tranken ihr Blut aus einem Horn, welches Onan mitgebracht hatte. Im Blutrausch überfielen sie das nächste Zwergendorf, in dem die Zwerge ein friedliches Leben als Bergleute führten und ließen keinen der Zwerge leben. Wieder wurden sie von einem Hobgoblin beobachtet, der Onan heimlich gefolgt war.

Onans und Diaphragmas Reise zum Venushügel

Gemeinsam mit seiner neu gewonnenen platonischen Freundin Diaphragma wollte Onan nach Rom reisen. Mehrmals fühlte Diaphragma sich während der Reise zu Onan sexuell hingezogen, doch Onan war Langhaarfetischist und Diaphragmas Kurzhaarschnitt turnte ihn ab. Onan und Diaphragma konnten beide nicht besonders gut Karten lesen. Deswegen verliefen sie sich in einem Moor in Österreich.

Der Hobgoblin, der den beiden gefolgt war, sah nun seine Chance. Der Hobgoblin beherrschte die bajuvarische Sprache perfekt und stellte sich als Kaarma Sutralütty vor. Auch gab er vor, ein Österreicher zu sein und sich in dem Moor gut auszukennen. In Wahrheit wollte Sutralütty die beiden zum Venushügel locken, auf der sich der österreichische Hauptstützpunkt der Römer, Vindobona, befand. Da er wusste, nichts gegen Onan und Diaphragma oder gar gegen beide ausrichten zu können, wollte er sie den Römern zuspielen und sich heimlich und hinterlistig - wie Hobgoblins nun mal sind - aus dem Staub machen.

Deswegen gab er sich Onan zu erkennen und bot sich ihm als Führer an. Um glaubhafter zu wirken, hatte Sutralütty sich einen Topfschnitt mit Seitenscheitel geschnitten sowie einen Oberlippenbart stehen lassen. Onan war froh, einen Führer zu haben, doch Diaphragma war von Anfang an misstrauisch gegenüber Sutralütty. Eines Abens, während Onan schlief, schlich Kaarma zu einem Bach, um sich darin zu spiegeln. Er übte dort eine Rede, da er sich als Führer äußerst qualifiziert vorkam und sich in diesem Beruf etablieren wollte.

Diaphragma folgte ihm heimlich und es kam zum Duell zwischen den beiden. Diaphragma zerbrach Kaarmas Schild, dieser durchtrennte jedoch mit seinem Kurzschwert Diaphragmas Zwerchfell, was zu ihrem Tode führte. Sutralütty machte sich aus dem Staub, da er wusste, gegen Onan keine Chance zu haben. Am nächsten Morgen fand Onan seine tote platonische Freundin Diaphragma und den zerbrochenen Schild seines Führers. Er war außer sich vor Trauer und Zorn und schwor sich bittere Rache an Kaarma Sutralütty. Doch der schlaue und hinterlistige Hobgoblin hatte ihn schon zu nahe an den Venushügel heran geführt.

Onan besteigt den Venushügel

Nachdem Onan Diaphragmas Leichnam eingeäschert hatte, tötete er ihr Pferd und nahm sich dessen Salami mit auf die lange Reise zum Gipfel des Venushügels. Aus der Ferne schlugen die Römer bereits Alarm - doch nicht wegen Onan, sondern wegen der Türken, die Vindobona wieder einmal belagerten. Onan war außer sich vor Zorn und Wut, beschloss aber, seine Rache an den Römern zu verschieben. Er bestieg dennoch den Venushügel, seilte sich jedoch gleich wieder an der anderen Seite ab. Viele Römer, die ihn verfolgten, fanden den sicheren Tod durch Onas Berserkerschwert. Da Onan dachte, dass Vindobona Rom sei und durch die vielen Römer, die sich dort befanden, in seiner These scheinbar bestätigt wurde, war er ungeheuer motiviert.

Wieder trank Onan das Blut seiner abgeschlachteten Opfer. Im Blutrausch beschloss er, Kaarma Sutralütty zu suchen und zu vernichten. Er schwor sich, aus seinem Kopf einen Schrumpfkopf zu machen, der für alle Zeit seinen Gürtel verzieren sollte.

Onans letzter Kampf mit den Hobgoblins

Onan machte Sutralütty in einer Schenke in der Nähe der römischen Festung Lauriacum ausfindig. Dort hatte Sutralütty sich jedoch schon Verstärkung besorgt - 68 andere Hobgoblins standen mit ihren Kurzschwertern und Lederschildern bereit. Auch ein eher sozialistischer Hobgoblin, der dem Führer keine Treue schwor aber dennoch zu kämpfen bereit war, war dabei - auch bekannt als B'Jain. Alle Hobgoblins fielen auf einmal über Onan her - doch er schaffte es, alle bis auf zwei von ihnen zu töten. Kaarma und B'Jain überlebten und jagten Onan, der bereits verletzt durch den Wald zu fliehen versuchte, bis zu einer Felsenschlucht. Dort stellten sie ihn im Duell. Das Berserkerschwert zerschmetterte jedoch Kaarma und Onan hatte nun Rache an dem hinterlistigen Hobgoblin genommen. B'Jain ließ Gnade vor Recht ergehen und machte sich aus dem Staub. Onan brach schwer verletzt an der Schlucht zusammen.

Onan besteigt ein weiteres Mal den Venushügel

Nachdem er einige Tage an der Schlucht dahingesiecht hatte, rappelte Onan sich erneut hoch. Er hatte einen Arm und einen Unterschenkel verloren, außerdem war sein Brustmuskelharnisch schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit letzter Kraft schaffte er es, sich und sein Berserkerschwert auf sein Pferd zu schleppen. Wieder von Rachegelüsten erfüllt, wollte er die Verfolgung von B'Jain aufnehmen, um sich an ihm zu rächen. Doch wieder kam er an den Venushügel. Die Türken waren bereits abgezogen und Onan beschloss, dass nun seine Rache an den Römern gekommen sei.

B'Jain war ihm jedoch bereits aufgelauert. In einem Baumhaus hatte er mehrere Tage verbracht und sich sogar einen Bogen und drei Pfeile geschnitzt. Mit diesen legte er auf den schwer verletzten Onan an, der erneut in Richtung Venushügel ritt. Der erste Pfeil traf Onan in den Rücken und ließ ihn vom Pferd fallen. Der zweite traf ihn ins unverletzte Bein und der dritte schließlich in die Schulter. B'Jain war schon immer ein sehr schlechter Schütze gewesen und so ärgerte sich der gelbe Hobgoblin grün und blau darüber, dass er Onan nicht tödlich getroffen hatte, bevor er das Weite suchte.

Onan fühlte jedoch, dass seine Zeit gekommen war. Er zog die drei Pfeile aus seinem schwer angeschlagenen Körper und ersetzte seinen fehlenden Unterschenkel provisorisch mit einer der Salami, die er aus dem getöteten Pferd seiner toten platonischen Freundin Diaphragma gemacht hatte. So schleppte er sich Richtung Vindobona. Er vernichtete die Wachen vor dem Tor und geriet schließlich in einen Innenhof, in dem er unzähligen römischen Legionären gegenüberstand. Diese waren - laut Geschichtsaufzeichnung - sehr überrascht.

Onans Tod

Bis zu seinem letzten Atemzug soll Onan gegen die Legionäre gekämpft haben. Am Ende soll seine optische Erscheinung eher Faschiertem geglichen haben. Onans Leichnam wurde von den Römern ehrenhaft eingeäschert, da sie erkannt hatten, welch ein hervorragender Krieger er gewesen war. Dennoch waren die Legionäre erschüttert darüber, wie Onan seine Kräfte verschwendet hat.

Onan heute

Der Sage nach ging Onan in Walhalla ein, wo er bis zum heutigen Tage jedoch Kartoffeln schälen muss. Onan war schriftkundig und hatte Tagebuch geführt. Inwiefern er überzeichnet hat, kann jedoch niemand sagen. Einige von Onans Erlebnissen wurden bei den Weißblaue(n) Geschichten gezeigt. 2009 ist ein Film über das Leben Onans geplant. Arnold Schwarzenegger soll dabei die Hauptrolle spielen. Die Rolle der Diaphragma übernimmt Keira Knightley, die kein Problem damit hat, sich für Filme die Haare abschneiden zu lassen.