omg

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omg, manchmal auch OMG geschrieben, ist die Kurzform des verzweifelten Ausrufes oh mein Gott!.

Ohnmächtig werdender Geist (auch: MEmB = Mysteriöse Erscheinung mit Brummschädel

Interpretation

Der Ausruf oh mein Gott! hat eine sehr tiefsinnige Bedeutung. Deshalb folgt nun eine ausführliche Interpretation. Oft ist damit aber auch einfach nur die von gnaL programmierte Warcraft III Map OMG gemeint.
In seltenen Fällen sagt das Kürzel etwas über den Gesundheitszustand von Chatpartnern aus:

  1. Chatter A: "noch da?"
  2. Chatter B: "omg" - (ohnmächtig geworden)

oh

Das Einführungswörtchen oh kann etymologisch nicht eindeutig eingeordnet werden. Einige Musiker vermuten dahinter eine Anspielung auf das weltbekannte Lied O sole mio, dessen Titel auf deutsch so viel wie oh meine Sohle bedeutet - was eine erstaunliche Ähnlichkeit zu oh mein Gott! hat.

Man muss hinzufügen das mit "Sole" auch ein schulmedizinisches verfahren aus dem Mittelalter gemeint sein könnte. Die sogenannte "Sole" (eine Salzlösung) wurde dem betreffenden eingeflößt. Das führte, in zu großen Mengen, zu einer Austrocknung des Körpers. Eine Beliebte Todesstrafe zu der Zeit, wurde aber nach einigen Jahren abgesetzt weil das Salz zu teuer wurde. Darauf weist auch das Lied "O sole mio" hin. Die Übersetzung könnte dann auch "Oh meine Sole" heißen, ein beliebter Ausspruch der damaligen Pfarrer, da Salz ein teures Gut war und sie so ihren (angeblichen Gott den noch keiner außer Jesus gesehen hat) zu huldigen.

Buddhisten dagegen halten das oh für einen langen Ton, der dazu dient, meditativ in sich zu gehen und die ganze Welt in seiner eigenen körperlichen Hülle zu sehen. Dies führe zu einer Intensivierung der Kernaussage des Ausrufes, welche weiter unten behandelt wird.

Sänger wiederum vermuten hinter dem oh so etwas wie eine Übung zur Aufwärmung der Stimme, damit der restliche Ausruf wohlklingender gesungen werden kann. Gegner dieser Theorie werfen ein, dass es keinerlei Anhaltspunkt dafür gibt, dass der Ausruf gesungen werden soll.

Chemiker vermuten, dass oh ein Hydroxid-Ion darstellen soll, welches der Aussage einen alkalischen Nachgeschmack geben soll. Da diese Theorie jedoch außer den Chemikern selbst niemand versteht, wird ihr keine weitere Beachtung geschenkt.

mein

Das Wort mein ist, da es sich in der Mitte der Aussage befindet, der Dreh- und Angelpunkt zur Interpretation derselben. Es weißt auf die Grundparadoxie der Anrufung eines Gottes mit Bezug auf das eigene Besitzrecht hin. Der Ausruf gilt nämlich einerseits Gott, aber gleichzeitig wird der Gottbegriff ad absurdum geführt, indem das lyrische Ich behauptet, Gott gehöre ihm. Dadurch entsteht die Frage, warum das lyrische Ich keine Befehlsform wählt, wenn Gott ihm ja sowieso gehört. Andererseits kann man in einem Satz ohne Verb schlecht eine Befehlsform verwenden.

Alternativ zu dieser Interpretation hält sich auch die Meinung, dass das Wort mein falsch geschrieben ist und eigentlich Main heißen sollte. Demnach wäre der Ausruf an einen lokalen Flussgott gerichtet. Diese Theorie wird vor allem von frankfurter Heiden und Paganisten unterstützt.

Gott!

Das Schlusswort Gott! besticht durch seine doppelte Betonung, denn einerseits ist Gott als Wort schon durch seine immense Bedeutung betont und andererseits steht dahinter ein Ausrufezeichen. Dies führt zur starken Akzentuierung des Schlusswortes und macht den Ausruf dadurch stark finallastig.

Betrachtung des Ausrufes als Ganzes

Durch die Verwendung des o-Vokals von oh im Wort Gott wird innerhalb des Ausrufes eine infinite Schleife gebildet und der Aussage dadurch der Übergang zur Transzendenz verwehrt. Zusammen mit dem Besitzparadoxon des Worts mein ergibt sich eine surreale Dichotomie, die durch die zur Schau gestellte unerwiderte Dialektik des Ausrufes die Nichtexistenz des metaphorischen Gesprächspartners darstellt.

Die Kernaussage des Ausrufes oh mein Gott! ist also: Es gibt keinen Gott.

Weitere ähnliche Abkürzungen

omfsm

oh mein fliegendes Spaghettimonster! wird nur selten verwendet, da die Existenz des fliegenden Spaghettimonsters ja hinreichend belegt ist.

ommg

oh mein Marmeladeglas! ist ein Vers aus Goethes Ode an das Frühstücksbuffet.

omnvg

oh mein Nina VODKA GLÄSCHEN!!

zomg

Zoo mein Gott! ist ein Ausruf von Drogenabhängigen, wenn sie am Bahnhof Zoo anschaffen gehen.

omq

"omq" wird von den neuen, coolen Playaprincessplayboybunnies des 21. Jahrhundets benutzt. Das "q" soll jedoch das "g" ersetzen, weil das "q" wie ein abgeschnittenes "g" aussieht. => Oh mein Qott! Das sieht nicht toll aus, erst wenn man alles klein schreibt (oh mein qott!), sieht es besser aus. In manchen Fällen wird das "q" aber auch als "q" gemeint. Wie zum Beispiel in "Oh, mein Quark". Playaprincessplayboybunnies benutzen eher "LOOOOL" ("LUUUL"), "HEHE", "XDDD" oder "hdf".

omrdfgoh

"omrdfgoh" heist im Englischen "oh my really dammed fucking god of hell", wird jedoch häufiger als Hilferuf von Kellerkindern verwendet.

omga

"omga" ist die mathematische Abweichung von "omg". Es wird gerufen, wenn ein Mathematik-Professor eine Formel herausgefunden hat, um die Göttlichkeit auszuspionieren.

omfg

Oma macht feine Grießklöse!

eher: Oh my fucking God

omx

Dieser Ausruf kann individuell auf jede Person angewendet werden, da für das x einfach der Anfangsbuchstabe des Vornamens eingesetzt wird. Christoph wird zum Beispiel mit "omc" angesprochen.

Alternativen

Satanisten hingegen verwenden selbstverständlich oms.