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Olympische Schattenspiele

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Die graue Schattenflamme der olympischen Schattenspiele 1998 in Deutschland
Das Logo der olympischen Schattenspiele

Die Olympischen Schattenspiele, erstmals 532 v. Chr. ausgetragen, sind eine Erfindung von Arnold Darkerstein, der auch den Toaster und den Dummschwätzautomaten erfand, welche für die damalige Bevölkerung eine echte Bereicherung waren.

Die Athleten müssen bei den olympischen Schattenspielen in einer von 56 verschieden Disziplinen gegen ihren eigenen Schatten antreten. Hier eine Auswahl der interessantesten vertretenen Sportarten:

Schattenwurf

Eine Schattenkugel von 1989, geworfen von Thomas Müller

Der Schattenwurf (wahlweise auch Schattenweitwurf) ist die älteste Disziplin bei den olympischen Schattenspielen. Der Schattenwurf ist dem normal-olympischen Kugelstoßen sehr ähnlich und erfreut sich bei den Teilnehmern und Nachahmern größter Beliebtheit.

Vorbereitung

Zuerst muss der Teilnehmer mit den Händen eine geeignete Schattenkugel formen. Die Vorgehensweise ähnelt der Formung von Schneekugeln, nur ist die Konsistenz eines Schattens flüssiger, was die Formung erschwert. Die Schattenkugel sollte etwa Handball-Größe haben und die Gestalt einer Kugel haben, um sie gezielt und mit viel Kraft werfen zu können.

Wurde die Schattenkugel von den Schiedsrichtern überprüft und gewogen, stellt sich der Athlet an eine vorgegebene Markierung und darf drei mal eine Kugel werfen. Danach folgen weitere drei Durchgänge, die jedoch mit Anlauf erfolgen dürfen.

Da eine gut geformte Kugel etwa 20 kg wiegt, ist mit dem Werfen ein großer Kraftaufwand verbunden. Der Athlet gibt beim Werfen meist komische Laute von sich, die man normalerweise nur vom Tennis her kennt. Ab 150 dB Lautstärke (mit einem Düsenjet vergleichbar) wird der Athlet zum Schutze der Zuschauer disqualifiziert.

Ziel

Das Ziel des Spieles ist es, den Ball mit den Händen möglichst weit zu werfen. Es werden jeweils die besten Würfe der beiden Durchgänge addiert und so das Ergebnis ermittelt. Der Athlet mit den meisten Punkten gewinnt und bekommt die Goldmedaille überreicht.

Schattenboxen

Beim Schattenboxen muss der Teilnehmer gegen seinen eigenen Schatten antreten. Die Duelle verlaufen meistens recht fair, da der Boxer und der Schatten in etwa gleich stark sind. Die Schatten haben einen durch ihren flüssigen Aggregatzustand den Vorteil, dass Hiebe mit dem Boxhandschuh kaum Wirkung haben, dies wird jedoch dadurch relativiert, dass die Nicht-Schatten seit 1956 stählerne Handschuhe benutzen dürfen.

Das Ziel ist, den Gegner mit schweren Schlagschatten k.o. zu schlagen. Kommt der Kampf zu keinem eindeutigem Ergebnis (außer gebrochenen Schattennasen), müssen die Punktrichter über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Sportler, die am schnellsten den Gegner k.o. gehauen haben, gewinnen eine Medaille.

Erfolgreiche Schattenboxer nennen sich entweder "Kernschatten" (Gegenteil von Halbschatten) oder "Muskelschatten".

Eine weitere Vatiante des Schattenboxens ist das Schattenkickboxen oder Kickschattenboxen, dass jedoch (noch) nicht bei den olympischen Schattenspielen stattfindet.

Schattenweitsprung

Schattenweitsprung in Aktion. Zu Übungszwecken wird auf das Sandbecken verzichtet.

Auch: Über den eigenen Schatten springen

Funktioniert so ähnlich wie der Weitsprung bei den Bundesjugendspielen, der einzige Unterschied besteht darin, dass hier nicht die Gesamtweite des Sprunges zählt, sondern um wie viel Meter man seinen Schatten übersprungen hat.

Zuerst darf der Schatten Anlauf nehmen und in das Sandbecken springen. Dann ist der Schattenbesitzer an der Reihe: Er muss versuchen, den eigenen Schatten zu überspringen, d.h. er muss weiter springen als der Schatten. Ist der Schatten weiter gesprungen, so bekommt er die Punkte angerechnet, die er weiter gesprungen ist als der Nicht-Schatten. Der Schattem oder Nicht-Schatten mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel und bekommt die schattige Goldmedaille.

Einer der berühmtesten Schattenspringer war Mario Shadowjumper (* 1923, † 1966). Er schaffte es, seinen Schatten um 4,21 m zu überspringen, was aber auch daran lag, dass sein Schattenpartner ein Halbschatten (Schwächling) war.

Schattenheben

Schattengewicht von Frank Muzkelprotz

Das Schattenheben wird besonders unter Muskelschatten sehr geschätzt. Als Muskelschatten dürfen sich sowohl Schatten als auch Nicht-Schatten nennen. Für das Schattenheben werden spezielle Gewichte benutzt, die aus Schattenmasse hergestellt sind. Es werden verschiedene Gewichtsklassen der Gewichte angeboten, die von 50 kg bis 500 kg reichen. Die 500 kg-Klasse ist allgemein als Dopingklasse bekannt, da niemand 500 kg ohne leisungssteigernde Mittel heben kann (siehe auch Schattendoping).

Damit die Gewichte nicht abrutschen, benutzen die Muskelschatten spezielles schwarzes Pulver, das aus verbrannten Schattenpulver hergestellt wird. Dadurch entstehen die für Muskelschatten charakteritischen schwarz gefärbten Hände (funktioniert aber nur bei Nicht-Schatten, da Schatten sowieso schon schwarze Hände haben).

Schattenlauf

Wird in folgenden Arten veranstaltet: Schattenmarathon, Hürdenschattenlauf, Schattensprint, Schattenstadionläufe (200 m, 500 m, 1 km und 5 km), Schattengehen Schattenhindernislauf.

Athleten oder dessen Schatten, die im Marathon zusammenbrechen oder aus anderen Gründen nicht weiterlaufen können, werden von vielen Zuschauern abwertend als "Halbschatten" bezeichnet.

Kritik

Die Schattenläufe werden von Kritikern als "unfair" bezeichnet, da die Läufer sich durch eine spezielle Techniken einen Vorteil gegenüber den Schatten erlangen können. Vor allem in den letzten Jahren wurde Kritik über Läufer ausgeübt, die Schatten aus deren Windschatten aus überholen. Die neuen Regeln vom Olympischen Komitee für Schattensportarten, kurz OKS, sehen eine Disqualifikation für solche Fälle vor. Das neue Regelwerk, das voraussichtlich 2020 in Kraft tritt, wird von vielen Kritikern begrüßt und ungeduldig erwartet.

Schattendoping

Die olympischen Schattenspiele wurden schon häufig von Schattendoping überschattet. Seit den massiven Urin-, Blut- und Achselschweiß-Kontrollen halten sich jedoch die Vorfälle in Grenzen.

Besonders im Schattenradfahren und im Schattenheben sind leistungsteigernde Dopingmittel weit verbreitet. Die verschärften Kontrollen bewirken jedoch, dass die Anzahl der Schattenaboliker- und Schattenphetamine-Konsumenten zurückgeht.

Das Schattendoping wird unter Fachleuten als Schattenseite des Schattensports bezeichnet.

Schwulenklatschen

Das kurz vor der Olympiade in Kraft getretene sogenannte Schwulengesetz, dass unter anderem Propaganda für homosexuelle Beziehungen unter Strafandrohung stellt, wurde von dem selbst sehr sportlichen Präsidenten Vladimir Putin zum Anlaß der Einführung einer neuen olympische Disziplin genommen. Delinquenten, die gegen das Gesetz verstoßen, haben die Option einer langjährigen Haftstrafe zu entgehen, indem sie sich freiwillig dafür entscheiden von einer gemischten Gruppe bestehend aus rechtsradikalen Skinheads und russisch orthodoxen Popen aufklatschen zu lassen. Unklar ist die Situation der antretetenden Bi-Athtleten.

Siegerehrung

Die Siegerehrung erfolgt direkt nach der jeweiligen Disziplin. Es werden jeweils 3 Teilnehmer oder Schatten mit Medaillen (Gold, Silber und Bronze) belohnt. Die Medaillen werden von dem Vorsitzendem des Olympischen Komitees für Schattensportarten überreicht.