Ohrtunnel

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Als Ohrtunnel (regional auch: Fluppenhalter) bezeichnet man ein architektonisches Bauwerk, welches durch Ohrläppchen getrieben wird, welches in diesem Falle als Deckgebirge anzusehen ist.

Die ersten Ohrtunnel wurden schon im alten Ägypten erbaut, wurden zu Zeiten des Buddhas zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte breiten Schichten zugänglich und werden seit den 1990er Jahren auch im Westen wiederentdeckt und häufiger gebaut.

Geschichte

Als erster großer Superstar entschied sich Buddha, sich einen Ohrtunnel bauen zu lassen. Der Hauptgrund hatte mit dem Transport der im alten Indien üblichen Haschischfluppen zu tun. Diese ließen sich in Tunneln besser verstauen und sie konnten auch beim durchqueren von Gewässern nicht eingenäßt werden (sofern der Kopf über Wasser bleibt)

Daraufhin wurden Ohrtunnel in vielen Kulturen immer ausgefallener gebaut, um größere Mengen in den Ohren transportieren zu können.

Europäische Antike

Die alten Heiden, so weiß man mittlerweile aufgrund von Ausgrabungen keltischer Gräber, waren mit dem Ohrtunnelbau durchaus vertraut. Man kann aber nicht genau sagen, wie viele Kelten sich Ohrtunnel bauen ließen, da die organischen Gewebeüberreste verrottet sind. Aus indirekten Indizien (Haselnußstengel mit 8 mm Durchmesser als Grabbeilage in einer Grabungsstätte bei Pforzheim), könnte man auch selbjenen Durchmesser spekulieren.

Europäisches Mittelalter

Aufgrund der gewaltsamen Christanisierung der Heiden ging das Wissen um den Ohrtunnelbau weitestgehend verloren. Einzig eine Miniaturvariante des Tunnelbaus, die sogenannte Ohrröhre, blieb in manchen Regionen noch erhalten, und da auch fast ausschließlich beim weiblichen Geschlecht.

Deutsches Kaiserreich

Der Ohrtunnelbau war im Deutschen Kaiserreich selbst nicht praktiziert worden, allerdings wußte man bereits von dieser Technologie bescheid. Dies liegt in der Kolonialisierung afrikanischer Gebiete begründet. Die Kaiserflotte raubte technologische Pläne zum Bau von Ohrtunneln den Hereros in Namibia.

Allerdings fanden sich kaum Personen, an denen die Technologie weiter erforscht werden konnte. Zu groß waren die Bedenken der damaligen Generation, die Technologie vom afrikanischen Kontinent könne man nicht 1:1 auf die europäischen Bedingungen beim Ohrtunnelbau übertragen. Letzten Endes gab es nur wenige Personen weiblichen Geschlechts, die immerhin eine Ohrröhre wagten, ein Ohrtunnel mit nur einem Millimeter Durchmesser. Da allerdings keinerlei Nutzen gegeben war, wurde die Erforschung der Technologie nicht weiter vorangetrieben.

Kaiser Wilhelm sagte bei einer Rede 1908 vor dem Brandenburger Tor: "Ich glaube nicht an die weitere Entwicklung von Ohrtunneln, ich bleibe Zigarettenetuis treu"

Drittes Reich

Als die Nazis 1932 die Macht übernahmen, war eine der ersten Amtshandlungen der SS, die im Berliner Architekturmuseum ausgestellten Ohrtunnelpläne verschwinden zu lassen. Sie hielten die afrikanische Technologie für "primitiv, entartet, eines Ariers nicht würdig". Allerdings konnten zwei Widerstandskämpfer zumindest einen Teil der Pläne vorher entwenden und hielten sie in einem Keller im hessischen Darmstadt versteckt. Dort wurden sie auch erst 1968 wieder entdeckt.

Nachkriegszeit

Das Dritte Reich wurde besiegt, und in zwei Hälften geteilt. Die Russen durchsuchten das gesamte Berliner Architekturmuseum, um eventuelle Beutekunst abtransportieren zu können. Ohne Erfolg. Zwei Jahre vor Kriegsende brachten Einheiten der Gestapo die zuvor im Keller des Museums versteckten Ohrtunnelpläne nach Königsberg. Damit wollten sie den Russen eine Finte legen. Sollte der Krieg gegen die Slawen verloren werden, so sollen sie sich doch wenigstens Tunnel durch die Ohren bohren und dies für Beutekunst halten. Allerdings wurden die Pläne nie entdeckt, da das Königsberger Schloß von der Roten Armee gesprengt wurde und die hochwertigen Dokumente unter dem Fundament noch heute begraben liegen.

In der Westhälfte, in der BRD, war staatlicherseits hingegen nichts von den in Darmstadt versteckten Geheimplänen bekannt. Erst die Studentenproteste der 1968er sorgten dafür, daß einige Enkel der damaligen Fadenzieher die Pläne an die Öffentlichkeit brachten. Dadurch fingen auch, zumindest in abgeschiedenen Kreisen, die ersten Experimente mit der Ohrtunneltechnologie an.

80er Jahre

Es sollte 15 Jahre dauern, bis sich auch männliche Probanten fanden, die sich dazu bereiterklärten, die Tunneltechnologie auszuprobieren. Sie starteten aber unauffällig mit Ohrtunneln geringen Durchmessers, etwa 1 Millimeter, welche jedoch nur eine Vorstufe zu der afrikanischen Technologie darstellten. Bei den weiblichen Forschern kam es vor, daß mehrere Bohrlöcher in ein Ohr getrieben wurden. Dies geht auf eine falsche Übersetzung der Dokumente zurück, wie Historiker der Universität Potsdam nun eindeutig belegen konnten: Sie verwechselten die Zahlenangabe des Durchmessers mit der Menge der zu setzenden Bohrlöcher.

1990er, Wende, Glasnost und Perestroika

Als am 9.November 1989 die Mauer fiel, konnte sich damals keiner ausmalen, daß ausgerechnet ab diesem Zeitpunkt die Ohrtunneltechnologie eine zweite Rennaisance erleben wird. Schließlich waren Tunnel an und für sich ja ab diesem Zeitpunkt nicht mehr notwendig, weder zum Warenschmuggel, noch aus Gründen des Schutzes vor der Staatssicherheit.

Während in der DDR Ohrtunnel seit eh und je streng verboten waren, da man damit z.B. illegal Devisen schmuggeln konnte, war dies nun plötzlich über Nacht erlaubt.

Viele Ossis wollten diese neu gewonnene Freiheit nun unbedingt nutzen, und entschieden sich dafür, Ohrtunnel auszuprobieren. So kommt es insbesondere im Osten des vereinigten Deutschlands vor, daß schon fünfjährige Kinder (meistens Schakkeline, Sändi oder Sindi) erste Bohrlöcher zu späteren Erweiterung bekommen. Aber das ist ein anderes Thema, was den Rahmen dieses auf ein Spezialgebiet zugeschnittenen Artikel sprengen würde)

Zurück zur Sowjetunion, durch die Politik der Offenheit und Transparenz, die nun Gorbatschow verfolgte, wurde bekannte, daß sich unter den Trümmern des Kaliningrader Trümmerberges (früher 'Königsberger Schloß') geheime Pläne befinden. Allerdings verfolgt bis heute keiner konkrete Ziele, diese zu bergen. Brauchen sie auch nicht, da sie die Ohrtunneltechnologie durch Wirtschaftsspionage längst gestohlen haben.

Arten von Ohrtunneln

Hier werden sämtliche Arten der bisher entwickelten Ohrtunnelanlagen aufgelistet. In die Aufzählung fließen nur etablierte Bauwerksvarianten ein, keine noch in Erforschung stehenden.

1 mm Tunnel

Dies ist der zur Zeit geläufigste aller Ohrtunnel. Laut statistischem Bundesamt besitzen 84,3 % aller Frauen und 28,1 % aller Männer einen solchen Tunnel. Da solche Statistiken allerdings sexistisch und chauvinistisch sind, sagen wir einfach, etwa die Hälfte aller Mensch_innen.

2 mm Tunnel

Dieser Tunnel kann unfreiwillig durch Überbeanspruchung einer Tunnelröhre, die nur auf 1 mm ausgelegt ist, entstehen. Beispiele wären: Transport von Geldscheinen an Kupferdrähten, Ziehen an den Ohrtunnel durchführenden Gegenständen.

3 mm Tunnel

Dieser Tunnel kommt sehr selten vor und dient nur zum Transport von Streichhölzern. Zielgruppe sind Wanderer und Survivaltrainer.

4 mm Tunnel

Braucht eigentlich kein Mensch, für einen Kugelschreiber zu klein, für Streichhölzer zu groß.

5 mm Tunnel

Diese Tunnelgattung ist nachgefragt bei Elektrikern, die damit Stromkabel transportieren bzw. fixieren können. Marketingspruch eines großen Ohrtunnelverkäufers war beispielsweise "Die linke Hand an der Leiter, die Rechte an der Lüsterklemme - wer hält dir das Kabel - kauf unseren Ohrtunnel - und es gibt keine Plage"

6 mm Tunnel

Eine weit verbreitete Tunnelgröße, die den Transport von Fluppen erleichtert. Bei zwei Ohrtunneln und zwei Ohren können so vier Fluppen transportiert werden (jeweils eine noch hinter das Ohr klemmen)

8 mm Tunnel

Diese Tunnelgattung dient für Stromkabel mit 2,5mm² Phasendurchmesser, statt den herkömmlichen 1,5mm² (siehe 5mm Tunnel)

12 mm Tunnel

Dieser dient zum Transport von einer Zigarre pro Ohr

>12 mm bis <20 mm Tunnel

Diese Tunnelgrößen werden vor allem von Klemptnern in Auftrag gegeben, meist pro Ohrläppchen eine unterschiedliche Größe, um Dinge wie Muffen, Nippel (Sanitär) oder auch nur Rohrschellen zu tragen und die Arbeit zu vereinfachen.

>20 mm Tunnel

Diese Größe wird fast ausschließlich von Athleten und Sportlern verwendet, um den Luftwiderstand beim 100m-Sprint zu drücken und 0,05 Sekunden früher an der Ziellinie zu sein. Im Radsport gilt das Verwenden von Ohrtunneln hingegen als Doping. Bekannt wurde ein Fall aus Rußland, da hatte der russische Radrennprofi Sergej Tomanow zwei 25mm große Tunnel in den Ohren und wurde aus der Tour de France ausgeschlossen.