Odenwald

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Der Odenwald befindet sich in Südhessen (s. Hesse). Ganz unten also, und grenzt an die Bundesländer Bade-Württebersch und Bavaria. Im Odenwald gibt es sehr viel Wald, wie eben der Name schon sagt. Außerdem ist es ein sehr hügeliges bis bergiges Gebiet und gilt als Mittelgebirge. Größere Städte sind: Erbach (runde Stadt), Fürth, Etzean und Böllstein.

Der Odenwald liegt zwischen der Oberrheinischen Tiefebene mit der Bergstraße und dem Ried im Westen, dem Main und dem Bauland im Osten, der Rhein-Main-Ebene des Rheintalgrabens bei Darmstadt im Norden und dem Kraichgau im Süden. Der Teil südlich des Neckartals wird auch Kleiner Odenwald genannt. Hier wohnen die richtig guten Odenwälder, die wu Moscht saufe und Fleesch fresse. Do wo die Sau geschlacht werd und daraus Worscht gemacht werd.

Der Norden und der Westen des Odenwaldes gehören zum südlichen Hessen, im Süden erstreckt er sich nach Baden hinein. Im Nordosten liegt ein kleiner Teil in Unterfranken, in Bayern. Dieser Bereich ist auch als Inzuchtsregion bekannt.

Einwohner

Früher waren die Einwohner vor allem Bauern. Auch heute könnte man das noch meinen, gibt es im Odenwald doch kaum hochtechnisierte Firmen und Industrie. Aber in den Haushalten sieht die Sache anders aus: auch hier gibt es W-Lan, DSL(mit ein paar Außnahmen wie z.b. Bullau), schnurloses Telefon, Handy und digitales Fernsehen. Diesen Fortschritt haben 'Zugezogene' (Odenwald-Immigranten) mit sich gebracht. Die Bürgersteige werden schon lange (seit 1999) nicht mehr hochgeklappt (bis auf einige Ausnahmen) und auch die Straßenlaternen sind mittlerweile hochelektrisch. Die Odewälder sind also ein recht fortschrittliches Völkchen, im Vergleich zum guten, alten Höhlenmenschen.

Sie feiern gerne Feste (Kerwe, Feuerwehrfest ets.) und sind sehr gesellig. Neulinge werden jedoch erst einmal beschnuppert und beguckt, bevor sie in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Dann dauert es nicht lange und man versucht das Frischfleisch zu besteigen. Viele Odewälder interessieren sich für den Dorfklatsch und sind in der freiwilligen Feuerwehr oder der Kerbjugend. Der beliebteste Volksport ist allerdings das Bembel-Leeren.

Touristen sollten aus den genannten Gründen keine Busausflüge in den Odenwald machen, wenn es sich dabei um katholische Klosterschülerin handelt, es sei denn diese möchten sich paaren. Dann wird dazu geraten uff en Moschtbembel vorbeizukommen.

Hygiene und andere Fremdwörter

Odenwälderin beim Frühjahrsputz.

Die Odenwälder sind ein sehr reinliches Völkchen. Schmutz gehört nicht zu Ihrem Sprachgebrauch. Allerdings haben Sie hierfür andere Wörter wie z.B. Schmodder, Speetz oder Brabbel. Von 'HighTech' und 'neumodischem Zeugs' halten Sie wenig und greifen dann lieber auf Altbekanntes zurück. Der Erfolg gibt Ihnen recht.

Kullinarisches

Das Odenwälder Nationalgetränk

Apfelwein aus dem Odenwald
Im tiefen Odenwald, auf satten, vom Wald befreiten Wiesen, stehen schon seit vielen hundert Jahren Apfelbäume. Aus ihrem zähen, der Willkür des Wetters trotzdendem Holz, wachsen kräftige und saftig Äpfel. Es scheint als reifen sie in dieser besonderen Natur nur einer einzigen Bestimmung entgegen - Apfelwein zu werden! Trinkt man den Odenwälder Apfelwein mit seinem unverkennbar säuerlich-fruchtigen, frischen und einzigartigen Geschmack, dann weiß man - es hat sich gelohnt.

Man sagt, die Odenwälder seien hierzulande die Ersten gewesen, die aus den Früchten des Apfelbaumes den guten Apfelwein kelterten. Seit jeher rollen die Apfelweinfässer aus dem dunklen Wald hinaus in das umliegende Land und die angrenzenden Städte.

Das Odenwälder Nationalgericht

Kochkäs mit Musik Als Odenwälder Nationalgericht ist neben dem Handkäs vor allem der Kochkäs anzusehen. Hat man sich einmal an den Geschmack gewöhnt, kommt man nicht mehr davon los. Wegen dem hohen Suchtfaktor wurde dieser als 'Volksdroge' in der Orrewold-Prohibition verboten, fand aber einige Tage später wieder auf den Tisch. Zum Kochkäs wird 'Musik' und frisches Bauernbrot gereicht. Mit 'Musik' ist nicht die akkustische Beschallung beim Essen gemeint. Vielmehr definiert es die in Öl und Essig eingelegten Zwiebeln, die nach dem Essen für körpereigene Beschallung sorgen. Als begleitendes Getränk kommt ausschliesslich Apfelwein in Frage.

Das Kochkäs-Schnitzel ist in der Evolution das höchste Glied odenwälder Esskultur. In Kombination mit Apfelwein hat der einzigartige Geschmack jenen Nationalgerichts hat zu einem Odenwald-Boom geführt. In Fachkreisen wir von einem Kochkäs-Tourismus, in einheimischen Kreisen vom 'Kochkäs-Terrorismus' gesprochen. Am Wochende strömen abertausende Städter in endlosen Autokolonnen aus den umliegenden Metropolen in den idyllischen Odenwald und fallen wie die Heuschrecken über Kochkäs-Schnitzel, Ebbelwoi und Co. her. Das gefällt den Odenwäldern nur sehr bedingt, da diese ihren Kochkäs und Apfelwein gerne nur für sich hätten.

Zu dieser Stelle gibt es eine örtliche Touristen-Information:

Kaufen Sie keinen Kochkäs oder Apfelwein bei Odenwäldern mit Mistgabel und Schaum vor dem Mund!!! Diese möchten Ihnen weder ihre traditionellen Werkzeuge vorführen noch lustige Seifenblasen erzeugen und erst recht keinen Kochkäs verkaufen!

Freizeit und Tourismus

Aufgrund der hügeligen Landschaft eignet sich der Ourrewold vor allem im Winter zum Skifahren und Rodeln. Berühmte Zentren des Wintersports sind die Neunkirchner Höhe und Beerfelden (auch bekannt als "Klein Istanbul"). Im Sommer heißt es: „Auf auf ihr Wandersleut und Biker“ Das Himbächel-Viadukt ist bei Leuten die sich umbringen wollen sehr beliebt. Ein weiteres beliebte Ausflugsziel ist das Geisterdorf 'Galmbach' bei Hesseneck.

Der Eutersee ist der kleinste und kälteste See Hessens. Zum Baden eignet er sich nur bedingt, zum Kühlen von Apfelwein und anderen alkoholischen Getränken dann schon eher. Auf dem Eutersee wurde der Film Titanic gedreht, da man bemerkte, dass sich hier die Eisschollen am längsten halten.

Zum Baden lädt hingegen der Marbach-Stausee ein. Zwischen Erbach-Michelstadt und Beerfelden gelegen ist er geringfügig wärmer und zieht im Sommer wahre Horden an. Hierdurch sichert er den Hautärzten der Region ein gutes Auskommen und trägt in manchen Fällen sogar wie das Himbächel-Viadukt zur Vermeidung einer Überpopulation des inzestiösen Odenwälders bei.

Besonders hinzuweisen ist hier auch auf das jährlich stattfindende Festival "Sound of the Forrest", bei dem unter dem Vorwand "Musik" hören und feiern zu wollen die Reste der Ebbelwoiproduktion des Vorjahres vernichtet werden. Ein Anstieg der Geburtenrate 9 Monate nach dem "Festival" wird stark vermutet, ist aber statistisch noch nicht nachgewiesen.

Volksfeste

Im Odenwald gibt es drei große Volksfeste, den Bienenmarkt in Michelstadt, den Johannismarkt in Fürth und den Wiesenmarkt in Erbach.Das Apfelweinfest in Beerfurth ist aber auch nicht zu vergessen. Aber auch die kleineren Feste werden genutzt um ein Maximum an Apfelwein zu konsumieren und weitere paarungsbereite Odenwälder/innen zu finden. Jedoch sollte der Alkoholkonsum so beschränkt sein, sodass man noch mit seinem Paarungspartner den Familienstammbaum überprüfen kann, ob die hübsche Odenwälderin nicht zufällig eine Cousine ist.