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Operation

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Die Operation, auch "grüne Messe" genannt, ist eine Handgreiflichkeit verschiedener medizinisch halb- oder voll aus- und eingebildeter Menschen, die besonders abgehärtet sein müssen. Abkürzung ist "OP".

Bei einer nüchternen Reduktion auf das Wesentliche wird sich in einer Halbgott-Arena vor allem auf die Behandlung der Jünger Patienten konzentriert

Mythologie

Der Begriff entstammt einer mysteriösen prähistorischen Gottheit, mit sechs Armen, von denen zwei Hände Messer trugen, eine einen Zettel mit rituellen Geboten, zwei weitere beglaubigte Fachkundenachweise und die letzte Hand flach ausgestreckt war, um Opfergaben entgegen zu nehmen. Es gibt allerdings auch Darstellungen aus späteren Zeiten mit sechs ausgestreckten Händen.

Diese Gottheit zeigte nie ihr Gesicht, da es mit einer Art Tuch bedeckt war. Deshalb wurden Vermutungen gehegt, dass sie sich anderweitig auch anbeten ließ, so z.B. als Traumgotttheit in Form eines vermummte sphinxartigen Skorpionwesens, das all seine Opfer mit ihrem unter einem weißen Mantel versteckten Giftstachel tötete, wenn der Gläubige nach dem Gebet vergaß, ein Opfer zurückzulassen.

Geschichte

Früher war das Operateurhandwerk eng mit dem Geschäft von Barbieren bzw. Friseuren verflochten, die Dienstleistungen rund um das Gesicht des Kunden anboten. Daher wurden im Mittelalter auch Zahnbehandlungen und einfache Körpereröffnungen durchgeführt, um Leiden zu mildern bzw. letztlich für immer zu beenden. Eine Spezialisierung als Visagist, gemeiner Friseur und Operateur in Disziplinen wie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Inneren Medizin oder für das operative Geschäft als Betriebswirt fand erst in der beginnenden Neuzeit statt.

Dabei kristallisierten sich die in Operationen eingebundenen Ärzte als eine Art Hand- bzw. ärztliche Hilfskräfte als Heimwerker in der medizinischen Praxis heraus, wobei meist wesentlich mehr Geld von anderen Kräften damit verdient werden konnte, diesen letzten Akt so weit wie möglich am "Grünen Tisch" hinauszuzögern.

Inoperabilität

Grundsätzlich kann zwar alles operiert werden, aber dennoch sind einige Randbezirke menschlicher Leidensformen verblieben, bei denen eine Operation von vornherein ausgeschlossen ist:

Operative Einführung

Die Gartenschere bietet sich an, wenn auch kleinere Knochen mit durchtrennt werden sollen. Für stärkere Knochen sollte man aber eine (nicht allzu rostige) Säge vorhalten.

Eine Vorbildung als Henker, Metzger oder Nutzviehhebamme ist besonders günstig. Die Operation wird meistens in künstlichem Schlaf des zu bearbeitenden geschieht. Dies kann verschiedene Gründe haben:

  • entweder würde es sonst zu weh tun
oder der Patient
  • würde es zu sehr geniessen (siehe Sexklinik)
  • wäre einem Operationsverstärker ausgesetzt
  • soll nicht sehen, dass die OP von einer Krankenschwester und dem Hausmeister oder anderen Hilfskräften durchgeführt wird
  • soll nicht als Zeuge für einen potentiellen Kunstfehler vor Gericht verwendet werden können
  • soll denken, dass eine OP an ihm durchgeführt wurde. (siehe künstliche Wehen, Wehentropf oder siehe unter "OP")
  • soll von evtl. Zuschauer-Zurufen nicht abgelenkt werden

Die Beteiligten

Der Patient

Dieser Ausdruck kommt sprachlich vom lateinischen Wort "Passion", zu deutsch "Leidenschaft". In Oswald Kolles Ärzte-Lehrfilm "Dein Patient - das unbekannte Wesen" wurde in Anlehnung dieser sprachlichen Herkunft das geflügelte Wort geschaffen: "Der Patient leidet, bis ers leider schafft oder ihn das Leiden schafft." Der Patient hat meistens ein Problem oder einen sehr guten Arzt, der ihm dieses Problem erst klar macht oder einen, der es ihm bereitet. Dies kann sich auf den ganzen Körper erstrecken und niederstrecken.

Das Besteck

Messer

Bei jeder Operation werden zig Messer eingesetzt: Herz- und Atemfrequenzmesser, Gehirnstrommesser, Hämoglobinmesser, etc. damit die Ärzte wissen, was sie tun bzw. was sie getan haben.

Gabel

Schon früh im Studium wird der Arzt darauf eingeschworen, die Gabel mit der linken Hand zu führen, sich nicht auf dem Operationstisch aufzustützen sowie das Besteck nicht über Kreuz auf dem Patienten liegen zu lassen. Die Gabel ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Chirurgs, weil er sonst Probleme hätte, die glitschigen Präparate mit den ohnehin schon glatten Gummihandschuhen zu greifen, ohne dass sie ihm wieder entgleiten.

Schere

Gestickter Scherenschnitt auf altrotem Mull

Der Arzt nutzt sie in den verschiedensten Variationen

  • als Papierschere, um unpassende Passagen im Operationsbericht (s.u,) herauszuschneiden
  • als Stoffschere, um besonders modebewussten Patientinnen das Hemd auf den Leib zu schneidern
  • für einen Scherenschnitt, um Patienten kurz vor der Operation den Verlauf zu skizzieren

Besonders die beiden letzten Punkte begründen das Image eines Arztes als das eines Künstlers in der Bevölkerung und bei Fehlern - zum Beispiel im Schnittmuster - spricht man dementsprechend von "Kunstfehlern".

Licht

Grundsätzlich wäre es in einem Operationssaal sehr dunkel, weil er bauvorschriftsmäßig, aus beweistechnischen und aus Datenschutzgründen keine Fenster haben darf. Ein Kompromiss wurde in einer zwar grellen Beleuchtung und einer gleichzeitigen Vermummung der Operierenden gefunden. Ende des letzten Jahrhunderts kam ein Mediziner auf die geniale Idee, das Licht nicht nur zum Gucken, sondern auch zum Aufschneiden des Patienten zu nutzen: die Brennlupe war geboren.

Verband

Der Arzt braucht einen starken Verband hinter sich, um evtl. Klagen abwehren zu können.

Der Operierende

Der Chirurg

Eine Ausbildung zum Chirurgen kann gar nicht früh genug beginnen, endet nicht selten aber auch nach kurzer Zeit

Als „Knigge der weißen Kunst“ weiß er wenig über das zu operierende Wesen und ist daher grundsätzlich kaum einsatzfähig, da er von Natur aus kein medizinisches Fachgebiet erlernen musste. Er weiß sich jedoch tendenziell am besten zu verkaufen, da zu seinen Studienschwerpunkten Werkzeugkunde, Rhetorik, und Skalpellmotorik gehörten. Deswegen ist er meist auch der Leiter einer Operation. Im Rahmen des „Learning by doing“ bringt er sich in Zusammenarbeit mit seinen Kollegen die wichtigsten Inhalte selbst bei.

Je nach Körper-Region, die in der anvisierten Abteilung bevorzugt behandelt wird, beginnt er bereits als Ober- (für den Bereich Kopf bis Thorax) oder gar schon als Chefarzt (für den Bereich:Extremitäten) im Trial- and Error-Verfahren direkt nach dem medizinischen Studium seine Karriere. Nur nach groben Verstößen (z. B. Austrinken der Präparatsflaschen im medizinischen Archiv) wird er degradiert. Ihre größten Fans sind die Schwesternschülerinnen.

Der Internist

Der Internist weiß alles über sein Fachgebiet, weiß es aber nicht in die Tat umzusetzen und steht einem Chirurg notwendigerweise zur Seite. Bei allen inneren Eingriffen sind sie ein unzertrennliches Duo, eben der „Kopf und der Arm“, dessen Einzelkomponenten für sich betrachtet keinen Sinn machen. Ihre größten Fans sind die Pharmakonzerne, denn sie wissen auch für die komplizierteste Krankheit nach der Operation das richtige Mittel zu verordnen.

Der Pathologe

Der Pathologe hat den großen Vorteil, dass er am meisten über den menschlichen Körper weiß, da er genug Zeit hat, seine Probanden zu studieren und so auch zu lernen, schwierigste Schnitte perfekt zu setzen. So gibt es sogar Pathologen-Freizeit-Gruppen, die es sich zum Sport gemacht haben, die Todesursache und sogar den Todeszeitpunkt der Patienten herauszufinden. Ihre größten Fans sind die Kriminalisten.

Da aber meist schon Chirurgen die vakanten, wirklich gut bezahlten Stellen im Krankenhaus besetzt haben, kommt er im doppelten Sinne immer zu spät und hat seinen Arbeitsbereich meist im Keller eines Hospitals.

Die Zuschauer

Die Narkose des Patienten ist für eine Operation immer wichtig, da es keine Operation ohne Zuschauer gibt: in Zeiten schmaler (Kranken-)Kassen ist man stets bemüht, das Krankenhaus als Wirtschaftsbetrieb aufrecht zu erhalten und so finanziert man sich zusätzlich durch Eintrittsgelder frisch therapierter Sadisten oder - falls die Operation im Fernsehen übertragen wird - durch den Verkauf der Veröffentlichungsrechte. Zuschauer sind dann nur vor dem Fernseher zugelassen.

Es sei denn, man kann es sich als mehrfacher Millionär leisten, sich dann zum Schein als mit grüner Kleidung und Mundschutz vermummter Arzt zu den Operierenden gesellen zu dürfen. Interviews sind diesen zahlenden Gästen strengstens untersagt.

Bestatter oder Bettstatter

Hierunter werden alle Hilfskräfte subsummiert, die für das Assistieren, die Bettstatt oder die letzte Ruhe des zu Operierenden zuständig sind. Wenn Anästhesisten mit dem Erforschen ihrer Narkotika beschäftigt sind, aber eigentlich einen Operationstermin haben, muss ein Krankenhaus-Hausmeister bzw. "Krankenhaus-Meister aller Kassen" einspringen und daher einen IHK-Lehrgang "Richtiges Betäuben" erfolgreich abgelegt haben.

Viele Hilfskräfte sind aufgrund ihrer altruistischen Grundhaltung so engagiert, dass viele Patienten das Krankenhaus mit einem First-Class-Hotel verwechseln, bis sie dem ersten Arzt begegnen.

Sakrileg - der geheime Ärzte-Codex

Aus der sich in der Vergangenheit dramatisch immer deutlicher abzeichnenden Abhängigkeit zwischen den ärztlichen Einkünften und der Operationsnotwendigkeit, der uneinheitlichen Zahlungswilligkeit der Kassen und der Erfordernis, den Glanz des seriösen unbestechlichen "Halbgottes in Weiß" zu wahren, haben die Ärzte einen geheimen Codex entwickelt, um sich gegenseitig schlagwortartig über wichtige Operationsumstände zu verständigen, der nur insofern mit den Abkürzungen bekannter Krankenkassennamen zu tun hat, als diese im normalen Sprachgebrauch neben lateinischem Gefasel keinem uneingeweihten Dritten auffallen:

Herauspräparierte Säuferleber nach einer Transplantaion, mit einer scharfen Thaisoße abgeschmeckt


10 - "Zeh(e)n", jeder rechnet mit einer verzettelten Operation mit chaotischen Umständen, mit dem wahrscheinlichsten Ergebnis, dass der Patient einen Zettel an die Zehen (10) gebunden bekommt. Ist auch ein Synonym für Notoperation.


AOK - „Arzt ohne Kenntnisse“ - Standardbehandlung - , d.h. der operierende Arzt ist entweder aus der Veterinärmedizin oder hat seine medizinischen Kenntnisse durch Drogenkonsum verloren oder den Abschluss des Studiums durch Beziehungen gewonnen


BEK - „bald erheblich krank“, für sorglose Patienten, es wird intern auf den zu erwartenden Zustand hingewiesen, da bei der Handgreiflichkeit aus verschiedenen Gründen nur das nötigste gemacht wird.


DAK - „Der Arzt kommt“ - für misstrauische Patienten - der medizinisch-technische und der Anästhesie-Assistent spricht im Operationssaal andauernd vom Arzt, der sich im Vorraum angeblich desinfizierend vorbereite. Man bekommt ihn als Patient nicht zu Gesicht, weil er nicht existiert bzw. einen Privatpatienten „operiert“ (s. u. OP). Die Operation wird von den Hilfskräften durchgeführt.


OD - Ohne „Doktor“, d. h. der operierende Arzt hat keinen Doktortitel, wird bei Patienten durchgeführt, die einen Internet-Billig-Krankenversicherungsvertrag abgeschlossen haben.


OP - „Ohne Patient“, besondere Abrechnungsform einer Operation – wird nur bei Privatpatienten angewandt.


TKK - „Tolle Krankenkasse“ - Der Patient bezahlt so viel an seine Krankenkasse für seine Gesundheit, dass der Arzt auch den größten Unsinn an diese weiter berechnen kann, wie z.B. Chefarztbehandlung, Einzelbettzimmer und die Einzel-"Beaufsichtigung" durch die hübschesten Krankenschwesterschülerinnen/Krankenpflegerschüler, die am Scheideweg zwischen Krankenhaus- und Modelkarriere stehen.


Wer nun aber denkt, dass den Arzt einzig sein Einkommen interessiert, der liegt dann falsch, wenn er den potentiell immer vorhandenen Forscherdrang unterschätzt. Man fällt komplett aus dem obigen Raster, wenn man drei Nieren oder das Herz am rechten Fleck besitzt oder den 20. Krebsrückfall überlebt hat. Hier ergibt sich natürlich die Möglichkeit, diverse Preise - vielleicht sogar den nobelsten Preis - zu gewinnen und damit ... natürlich weitere Forschungen z. B. auf Madagaskar oder den Malediven mit dem Aufbau einer Forschungsstation mit Helikopter-Landeplatz und Tiefgarage zu unterstützen.

Aufgedeckt und zugedeckt

Viele Krankenhausnamen basieren auf den Namen von Heiligen und bekunden damit das vergebliche Bemühen der einst dort wirkenden Ärzte um das Wohlergehen ihrer berühmtesten Patienten. Diese wurden - statt geheilt - mit dem namensvetternhaften Attribut "heilig" - also so etwas ähnlichem - ausgestattet, was auch die ständige Anwesenheit von Geistlichen in vielen Krankenhäusern erklärt.

Berühmte Ausrufe von Operierenden

  • "Verdammt und zugenäht" - Doktor Sommer, der einen Herzstich nicht nach Hause bekommen hat
  • "Und sie bewegt sich doch!" - Gallileo Gallilei an seinen Ausbilder, der schon einen Bestatter rufen wollte
  • "Das ist ein kleiner Schnitt für einen Menschen, ein riesiger Schnitt für die Menschheit" - Name beider Kontrahenten nicht überliefert

Ein beispielhaftes Operationsprotokoll

Ein beispielhaftes Protokoll einer leichten Operation an der offenen Milz

                  Anwesend:
1 Gastroenterologe 1 Endoskop 2 Schwesternhelferinnen und 1 Skalpell, 2 Klemmen, 3 Tupfer 1 Chirurg 1 Hebamme 1 Millionär 1 Anästhesist 2 Chiropraktiker 1 Kardiologe, 2 Studenten des 2. Semesters

Der Anästhesist: "Er schläft, er schläft...wieder....!"

Alle Beteiligten stellen sich um den narkotisierten Patienten und reichen sich die Hände. Der Chirurg trägt eine Kopfkamera zur Übertragung.

Der Gastroenterologe, der sich vornehmlich mit nichtoperativen Therapien auseinanderzusetzen hat, fühlt sich wieder einmal, wie die Hebamme, gemobbt und so verkrümeln sie sich in die hintere Ecke des Operationssaals, „um die Geräte zu überprüfen.“

Chirurg: "So, wir werden hier und heute einen 41jährigen starken Raucher endo..., nein, natürlich nicht endoskopisch, was macht das Endosk.... (er starrt auf eine neben dem Tisch bereitgestellte endoskopische Vorrichtung)"

Endoskop: "Immer noch DER HERR Endoskop, Herr Kollege!"

Chirurg: "Und ich dachte immer, ein Endoskop ist ausschließlich eine Sache...?"

Endoskop: "...und auch eine neue Studienrichtung!"

Chirurg: "Wir brauchen Sie trotzdem nicht! Raus hier! Es fehlt nur noch, dass sich jemand zum Skalpell ausbilden lässt, hahaha!"

Alle lachen. Der Endoskop ist raus. Der Skalpell geht auch.

Chirurg: "So, liebe Studenten, auf dem Bildschirm hier sehen Sie (sich umdrehend) nichts...., machen Sie mal den Monitor an (auf die Schülerinnen deutend)."

Der Monitor wird eingeschaltet.

Nun wuselt der Chirurg geschäftig am Patienten herum, schneidet, eröffnet den Thorax mit einem recht kleinen Schnitt.

Nun sich zu den Studenten wendend: "Beschreiben Sie mir doch einmal den Ausschnitt!"

Einer der Studenten: "Also wirklich klasse, so etwas reizendes sieht man selten..."

Der Chirurg: "Wie meinen?"

Einer der Studenten: "Also, ich schätze mindestens 95 c oder d"

Der Chirurg: "Ich meinte den BILDSCHIRM-Ausschnitt!"

Einer der Studenten: "Äh, ach so, ist es ein Herz, nein, es schlägt nicht!?"

Der Millionär: "Mmmmmh, Mmmmmh"

Der Chirurg: "Beim nächsten mal knebeln Sie den Ehrengast nicht so extrem, er würde so und so nichts erzählen, ich hab ihm eben..."

Der Kardiologe: "Es könnte die Leber sein....denken Sie wirklich, es ist das Herz? Ein totes Herz schlägt aber auch nicht! Also, nach dem Bildschirmausschnitt zu urteilen... nein, ich bin mir jetzt gar nicht mehr so sicher."

Der Chirurg: "Tupfer bitte! (der Angstschweiß kullert ihm über die Wangen) Aber Herr Kollege....ich...aber... es kann doch nichts anderes...."

Betretenes Schweigen.

Der Kardiologe: "Natürlich ist es die Milz, hahaha!"

Alle lachen erleichtert!

Der Chirurg: "Also, was sollen wir eigentlich mit der Milz machen?"

Die Schwesternschülerinnen: "Herr Doktor, hier steht aber..."

Der Chirurg: "Also ich sehe keine Verletzungen oder pathologischen Veränderungen an dem Organ, ich schlage vor, wir nehmen sie raus. Ohne Milz kann man ja leben!"

Die Schwesternschülerinnen: "Herr Doktor..."

Der Chirurg: "Ruhe! Außerdem (er macht den finalen Schnitt) wäre es JETZT sowieso nicht mehr zu ändern, SO, noch zunähen..."

Die Schwesternschülerinnen: "Herr Doktor, aber es ist, schauen Sie doch mal in die Patientenunterlagen...."

Ein Chiropraktiker übernimmt: "Aha....16 verschobene Rückenwirbel...gut....naja, das können wir ja immer noch machen....und (dem betroffenen Chirurg einen herzlichen Ellenbogen-Check in die Seite gebend) die Milz musste aufgrund eines Zufallsbefundes auch noch entfernt werden, Herr Kollege, nicht??"

Alle lachen zufrieden.

Es wird alles zurecht geschoben, und nach der Operation auch der Patient in den Aufwachraum.


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