Notarzt

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Obacht, nicht jeder Notarzt ist seriös!

Ein Notarzt ist ein Hausarzt, der nach Ausbleiben von Patienten, durch falsche medizinische Versorgung, in Not geraten ist und Arztinsolvenz angemeldet hat. Er ist nun zwischen seinen Pausen Notarzt. Das bedeutet, dass er von den Rettungssanitätern über die Zentrale durch einen kleinen nervigen Wecker angepiepst werden kann. Wenn dieser piepst kann der Arzt zwischen drei Möglichkeiten wählen:

  1. Er nimmt die Herausforderung, den Patienten noch bevor der Kaffee kalt wird, zu retten an. (wird meistens nur von den Neulingen gewählt)
  2. Er trinkt den Kaffee gemütlich aus und lässt sich anschließend zur Einsatzstelle fahren, wo der schwarze Mercedes bereits wartet.
  3. Er ignoriert den Piepser. (häufig gewählt)

Falls der Arzt doch noch zu seinem geleisteten Eid steht und zufälligerweise keine Pause hat, dann steigt er gemütlich in das Notarzteinsatzfahrzeug, dass grundsätzlich von einem unerfahrenem, schnell rasenden Praktikanten gefahren wird, der die eigentliche Fahrprüfung wegen zu hoher Geschwindigkeit und zu großer Gefährdung der anderen Menschen und Verkehrsteilnehmer nicht bestanden hat.

Arztinsolvenz

Bei einer Arztinsolvenz wird der betroffende Mediziner von der Ärztekammer eingezogen und zum Außendienst verpflichetet. Da keine Patienten mehr den Weg in seine Praxis finden, muss er zu den Patienten fahren und Werbung machen. Vor allem Wiederbelebungen und die Gabe von Betäubungsmitteln sind erfolgsversprechende Werbemittel. Während einer Arztinsolvenz findet man ein Schild mit der Aufschrift "Wir sind im Urlaub" an der Tür der insolventen Praxis.

Aufgaben im Außendienst

Ist die Stadt so richtig dicht oder der Doc hat sich zum Schäferstündchen in der Fußgängerzone verabredet, tut es auch mal der Heli.

Der insolvente Arzt hat viele Aufgaben im Außendienst. Diese Aufgaben helfem ihm, auf sich aufmerksam zu machen und so seine Praxis zu füllen.

  • Im Mittelpunkt stehen: Damit er vor allem Nachts die volle Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann, besitzt der Notarzt ein Martinshorn.
  • Vorführungen: Diese Vorführungen kosten in der Regel zehn Euro und können ausschließlich bar bezahlt werden.

Um Letzteres zu gewährleisten, wird er von einem unerfahrenem Praktikanten zum Notfallgeschehen transportiert. Das Notarzteinsatzfahrzeug ist somit also nur ein Taxi für den Arzt, der in Not geraten ist. Er nutzt dieses regelmäßig zum Einkaufen, shoppen und um schnell durch stockenden Verkehr zu kommen.

Da er meistens selbst keine Ahnung hat, verabreicht er dem Patienten soviel Medikamente, bis er nichts mehr wahrnimmt. In diesem Zustand wird der benebelte Patient - und gegebenenfalls, wenn der Arzt etwas zu Feiern hat, auch die benebelten Rettungssanitäter - von einem weiteren unerfahrenem Praktikanten ins Krankenhaus transportiert. Für jeden Einsatz verdient der Arzt soviel Geld, dass er es noch am selben Abend in einer gemütlichen Ärzterunde verzockt.

Der Notarzt im TV

In besonders schweren Fällen der Arztinsolvenz schickt die Ärztekammer den Notarzt zum Fernsehen. In Serien wie "Medicopter 117" rettet er unter schwersten Einsatzbedingungen 100 Menschenleben mit nur einer Kopfschmerztablette. Gekrönt wird dies in jeder Folge durch Liebesgeschichten und einem "Happy End". Der Notarzt im Fernsehen ist das einfachste und erfolgreichste Insolvenzverfahren für Ärzte, da man nicht nur Gaffer sondern tausende Arbeitslose mit lateinischen Wortfetzen beeindrucken kann.

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