Necronomicon

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Man sollte erst einmal alles vergessen, was man je über das Buch der Dämonologie von irgendwelchen dahergelaufenen Möchtegernweißagern oder Kaffeesatzleserinnen erzählt bekommen hat. Die Wahrheit ist, dass nur im Original die Wahrheit steht. Alle im Laufe der Jahre erstellten Kopien sind so verfälscht, dass sie glatt der Bibel Konkurrenz machen könnten.

Am Anfang

Das in normalen Wikis als Original bezeichnete 1. Buch ist tatsächlich das Original, aber weil der Inhalt weder irgendwas Übernatürliches noch etwas Unnatürliches beschreibt, sondern einfach nur eine Bedienungsanleitung und einen MarcReisebericht enthielt, wurde es schon bei der ersten Abschrift umgedichtet, um es der Zeit entsprechend zu mythologisieren. Einzig die Bilder und die Zeichnungen der Wesen, die der Urautor auf seinen Reisen traf, sind bis in die neuere Zeit erhalten geblieben, weil man sich vor denen so schön gruseln kann.
Gott sei Dank blieb das Original lange erhalten, der Autor hatte es mit Ockerfarben in Kamelhaut tätowiert (war damals üblich bei Reiseführern. So galten sie als quasi unzerstörbar und man konnte sogar darauf reiten). Nach dem Tod des Tieres hat er den Reiseführer dann in einem Buch zusammengefasst und vererbt. So blieb das Original bis in die heutige Zeit erhalten, völlig unbeachtet von allen, die in dem Buch was anderes sehen wollten.

Spätere Ausgaben

Das arabische "Original"

Die erste offiziell anerkannte Version, das Al'Azif stammt von einem Araber, der den Text für seinen Sultan in eine Märchenerzählung über unbekannte Wesen umdichtete. Mehrere Abschriften dieses Werkes gelangten auf Umwegen auch in die antike Welt, wo sie von einem Griechen, der auch für den Mythos von Atlantis verantwortlich zeichnete, abermals umgeschrieben und geändert wurde. Nun hatte das Werk das Format einer Anleitung zur Dämonenbeschwörung.
Es kann nur als natürlich bezeichnet werden, dass nur wenige Exemplare das aufkommende Christentum überlebten. Teufel, Dämonen… wenn schon so etwas, dann doch bitte nicht schön vertont. Man braucht doch etwas, wogegen man sein kann, wenn schon die alten Feinde ausgerottet sind.

Das lateinische "Original"

Das Christentum zeichnet auch dafür verantwortlich, dass man Kreuzzüge nach Jerusalem veranstaltete, um die Araber zu vertreiben und die Heiligen Stätten zu erobern und um das Buch komplett auszurotten. Aber die Geschichte zeigt immer wieder, dass ein Buch, dass man so richtig verteufelt, erst so richtig interessant wird. So wurde das griechische „Original“ ein weiteres mal übersetzt und mit neuen noch bedrohlicheren Bildern ausstaffiert (die Alten waren wohl zu lasch geworden).

Das englische "Original"

Dieses Buch war ein echtes Sammlerstück. Wen wundert es da, dass die sammelwütigen Engländer so eine Ausgabe in ihrer Nationalbibliothek herumliegen haben. Und damit die Sammelwut auch noch mehr zu tun bekommt, wurde auch prompt wieder eine Übersetzung von dem lateinischen „Original“ angefertigt und wieder mit neuen Bildern versehen, die mit den Urbildern nur noch entfernte Ähnlichkeiten hatten. Die Bilder waren so schrecklich, dass nur ein einziges Exemplar gedruckt wurde, das dann aber sofort weg geworfen wurde.
Eingesammelt hat es dann die Familie von Auswanderern, die dringend Papier für die lange Reise nach Amerika brauchten (für die Toilette, die Seiten waren so schön weich und dünn) . Einzig die Bilder blieben erhalten.

Das amerikanische "Original"

Um diese Bilder hat dann der Amerikaner H. P. Lovecraft das Amerikanische „Original“ geschrieben und hat es damit ganz zu einem Mythos umgestrickt. Er glaubte fest an die Vorstellung, dass die Wesen wirklich existieren würden und hat zu dem Thema dann sein Leben lang Texte geschrieben. Wie nah und doch wie fern das was er schrieb von der Realität entfernt war, stellte er erst fest, als er durchs Klo fiel.

Fazit

Die Geschichte des Reiseführers zeigt, wie sehr man einen Stoff verändern kann, wenn man verschiedenen Leuten nur genug Zeit gibt. Und anschließend gibt es Millionen von Menschen, die ernsthaft glauben, das wahre endgültige und über alle Zweifel erhabene Werk in den Händen zu halten. Und dann gibt es noch ein paar Spinner, die ihr Leben auf so eine Fälschung aufbauen und behaupten, sie seien die einzigen wahren Gläubigen einer Religion, die einzig und allein aus der ständig verfälschten Fantasie von 5 verschiedenen Autoren besteht.

siehe auch