Mountainbiker

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Mountainbiker sind Lebewesen, die in ihrer Freizeit nichts besseres zu tun haben, als auf ihren völlig überteuerten enduroähnlichen Maschinen durch das Gelände zu Hetzen. Man trifft sie zumeist allein im Wald und Wiesenbereich an, wo sie total durchnässt und dreckig an einem vorbeiziehen. Sie sind meistens genauso gekleidet wie Radrennfahrer, d.h. hautenge Trikots und kurze Hosen in knallbunten Farben, die bei dem vielen Schlamm nicht mehr zu erkennen sind.

Beim Abstellen der wertvollen Gefährte sollte man darauf achten, wichtige und wertvolle Teile zu entfernen, um Dieben nicht in die Tasche zu arbeiten.

Typen

Hobbybiker

Sind daran zu erkennen, dass sie immer die besten Materialien, Bikes und Trikots besitzen und dies jedem auf die Nase binden müssen. Eigentlich sind es meist ehemalige Lizenzbiker, die auf der Karriereleiter abgestürzt sind, und nicht wirklich einen Plan vom Biken haben.

Amateurbiker

Hauptsächlich sind diese den Hobbybikern sehr ähnlich. Sie haben die besten Materialien, Bikes und Trikots und binden dies jedem auf die Nase. Sie sind mal mehr und mal weniger Erfolgreich bei regionalen und überregionalen Rennen und in der Blütezeit ihres Daseins.

Lizenzbiker

Sind jene, die sich mit wenig Geld durchs Mountainbikerleben quälen müssen und einmal pro Woche zu Rennveranstaltung anzutreffen sind. Außerhalb des Rennens sind sie meist nicht ansprechbar, da ihnen die Kraft zum Reden fehlt.

Singlespeeder

Sind die wenigen, aber langsam wachsenden Deppen, die auf jegliche technische Fortschritte verzichten und sich ohne Gangschaltung oder Federgabel abquälen wollen. Meist sind sie die, die jeden Berg hinauf rennen und bergab stürzen, weil sie taube Hände haben.

Downhiller

Downhiller sind jene mit furchteinflößenden Ritterrüstungen. Dazu gehören Schienbeinschoner, ein Baggy, Ellbogenschoner, ein Jersey, (Panzer-/)Protektorwesten, ein Schutz für die bei jedem Downhiller 2 Meter lange Banane (auch bei weiblichen Downhiller) und einen Integralhelm. Baggys und Jerseys mussten früher immer 2 Nummern größer gekauft werden, damit auch das letzte Quäntchen Aerodynamik verloren geht um sich von den Maratonisti abzugrenzen. Heute produzieren die Hersteller die Utensilien der Downhiller schon größer und gehen somit auf die Kundenwünsche ein. Die Downhiller haben eine eigene Rangordnung. Nicht der Schnellste, sondern der, der bei den verrücktesten Sprüngen die meisten Knochenbrüche und geschrotteten Bike-Teile hat, ist der King. Aus diesem Grund brauchen die Downhiller die größten Sultanienen in der Hose (müssen natürlich mit Protektor gschützt werden). Die Downhiller haben außerdem spezielle Bikes, die einn Federweg von mindestens der Länge einer Downhillerbanane haben. Durch die ungeheuer überdimensionierten Teile wiegen die Bikes nicht weniger als doppelt so viel wie die Bikes "normaler" Mountainbiker, wesswegen Downhiller nie aus eigener Kraft den Gipfel eines Berges erreichen, sondern immer einen Shuttle oder eine Gondel brauchen. Daraus folgern Sportwissenschaftler die mangelnde Ausdauer bei Downhillern.

Futter

Ziemlich unromantisch ohne Picknickkorb

Mountainbiker ernähren sich während des Ausübens ihres Sportes hauptsächlich von Bananen, geklauten Fruchtriegeln, künstlich hergestellten Energiereigeln und Wasser (mit Iso-Pulver), das sie in Mengen aufsaugen. Sogut wie jeder Biker freut sich über eines dieser Dinge, wenn er sie irgendwo zugesteckt bekommt.

In der sonstigen Zeit ernähren sie sich sehr abwechslungsreich. So besteht ihr Speiseplan aus Nudeln mit Soße, Nudeln mit Butter, Nudeln mit saurer Sahne, Nudeln als Salathauptbestandteil, Nudeln mit Gemüse (weitestgehend verpönt) und Nudeln mit Nudeln oder Nudeln ohne irgend etwas.

Zur Abwechslung nehmen sie manchmal auch Spaghetti oder Spätzle zu sich. Dies gewährleistet (angeblich) die Versorgung mit Kohlenhydraten, zu denen der Mountainbiker eine innige, leidenschaftliche und eine tiefster Liebe gleichende Beziehung hat.

Die zum Muskelaufbau und zur Regeneration benötigten Proteine nimmt der gemeine Mountainbiker durch die tierverachtende Praxis des Fleischessens zu sich, die trotzdem richtig ist, da Tiere Tiere sind. Zusätzlich werden Proteinshakes genutzt, die zwar nicht als Doping gelten, jedoch Bartwuchs bei Frauen bewirken können.

Geschichte

Die Mountainbiker haben sich aus den Radrennfahrern herausgebildet, um jenen zu zeigen, dass man sich das Leben auch schwer machen kann. Spioniere waren Rom Titchey und Fary Gisher im Bundesstaat des Gouvernators. Heutzutage hat jeder Mensch ein Mountainbike, und viele Menschen besitzen eines ohne über dessen Sinn und Funktion Bescheid zu wissen, geschweigedenn es mit ausreichend Kondition und Kraft bedienen zu können, weil sie einfach zu schwach sind. Es ist in den letzten zwanzig Jahren zu einer Art Revolution der Radfahrgeschichte gekommen, wobei die Mountainbiker über die Radrennfahrer glorreich siegten und bis heute damit angeben.

Feinde

Jeder Mountainbiker regt sich täglich mindestens einmal über Fußballer auf, da er selbst kein Ballgefühl hat. Alle Mountainbiker stehen in direkter Konkurrenz zueinander, leben also in einer Art Rangordnung. Der schnellste steht ganz oben. Die Todfeinde jedoch stellen Lipide, Nordic-Walker, Wanderer und Reiter mit oder ohne Pferde dar ("Jetzt macht doch mal langsamer! die armen Tiere erschrecken sich noch!/oder/Laut dem Bundeswaldgesetz sind Wege unter 2 Metern breite für Radfahrer untersagt").

Im Grunde ist die Rivalität zwischen den Radrennern und Mountainbikern jedoch nicht so arg. So beißen sich Mountainbiker und Rennradfahrer nur sehr selten, da fast jeder Mountainbiker im geheimen ein Rennrad in seinem Nest stehen hat. Zudem, und paradoxer Weise, zeichnen sich Treffen beider Arten durch eher kurze Kontaktphasen aus, da Rennradfahrer immer nur Grundlagen fahren und deswegen trotz ihres Vorteils auf der Straße immer nach wenigen Sekunden nur noch den obligatorisch dreckigen Rücken des Mountainbikers sehen.

Motivation

Die Motivation des Mountainbikers liegt im unsagbar schönen Gefühl der Naturverbundenheit, dem unglaublich stimulierenden, hormonausschüttenden Sich-an-die-eigene-Grenze-bringen bei starken Schmerzen, dem selbstwertsteigerndem Gefühl die eigene Leistungsfähigkeit zu spüren, dem egoerquickendem Gefühl besser zu sein als Andere, dem Jogger in seiner Sportart überlegen zu sein, obwohl man sie nicht trainiert, dem berauschenden Gefühl bei wahnwitzigen Geschwindigkeiten durchs Unterholz zu bolzen und nicht zuletzt an der reinen Lust am besten Sport der Welt.
Die wahren Gründe sind jedoch eher Angeberei und ein verdammt egoistisches Ego. Durch eine erfolgreiche Transalp Challange steigt der Mountainbiker zum Königsmountainbiker auf und verdoppelt das sowieso schon egoistische Ego.

Umgang

Ein Mountainbiker hat ein unglaublich hohes Selbstwertgefühl, was dazu führt, dass er bei jedem Wetter fährt und damit angibt, bei wievielen Abfahrten er schon gestürzt ist. Bei einem Gespräch mit so einem Wesen muss man sich darauf einstellen, dass der Mountainbiker nur von sich und seinem Sport redet, wobei ziemlich viele Wiederholungen auftreten, da ein solcher durch die vielen Stürze ein geringes Erinnerungsvermögen besitzt.