Monkey Island

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Guy erster Auftritt als Pixelmonster.

Monkey Island (lat. für "Wieso sollte diese Insel einen Namen haben?") ist eine Inselgruppe weit süd-westlich von Rügen, genauer gesagt, in der Akzentlagune zwischen Karibik und Atlantik. Sie besteht neben der Affeninsel aus Kinky Island, Âléè Island, der Blut- und der Fettinsel.

Bekannt wurde sie vor allem durch die Abenteuer des "Piraten" Guybrush Threepwood bzw. durch die pseudobiografischen Computerspiele von LucasArts.

Geologie

Monkey Island gehörte einst zusammen mit dem amerikanischem Festland zu einem größeren Plateau aus Malkreidekalk, das durch tektonische Bewegungen im Zuge der Atlantisversenkung sich vom amerikanischen Festland löste und ins Bermudadreieck hinaus schipperte und dort als zerstreute Inselgruppe zu verbleiben.

Außerdem liegt die Hauptinsel auf einem durch einen der Nebenausgänge der Hölle bedingten vulkanischen Hotspot.

Durch diese exponierte Lage stellt diese eine der am schwierigsten erreichbaren Inselgruppen der Karibik dar. Überfahrten lassen sich am besten von Skaat Island, Bounty Island und Flunder Island organisieren. Sie liegt tief in der Karibik...

Geografie

Die Hauptinsel bietet neben ein paar sandiger Buchten vor allem viel grünen Wald, einen plätschernden Bach, einen gemütlichen Vulkanhort, einen größeren und distinkten Baum, eine baufällige Aussichtsplattform und einen weiteren Seiteneingang zur Hölle. Letzterer wurde äußerst dekorativ durch die ersten Bewohner der Insel ganz nach dem Vorbild ihres Heimatplanten gestaltet.

Die anderen vier Inseln bieten so ziemlich dasselbe Bild nur in anderen Farbpaletten.

Orte

Besonders bedeutende Orte sind auf der Affeninsel das "Eingeborenen Dorf" gegründet von Hannibal Lektorius und die "Planet der Affen-Gedenkstätte", die eines der ältesten neolithischen Megalithstrukturen neben Stonehenge darstellt.

Außerdem zu Nennen sind die Scummbar von Âléè Island, wo die äußerst wichtigen Piraten anzutreffen sind, -wie zum Beispiel Stiefelriemen Bill und Jack Sparrow(Captain!)- der Jahrmarkt der Verdammten, zu erreichen über Kinky Island und das Theater auf der Blutinsel, in welchem jährlich eine fünfstündige Hamlet-Aufführung von Gilderoy Lockhart inszeniert wird.

Sehenswürdigkeiten

  • Der dreiköpfige Affe. (Hinter dir!)
  • Getränkeautomat auf Kinky Island.
  • Das aus massivem Dreck hergestellte Miniaturgrab Guybrush Threepwoods auf Âléè Island.
  • Die Affenstripkneipe auf der Fettinsel.
  • Das Fitnesscenter auf der Blutinsel.
  • Die Âléè-Pinguine-Trainingshalle.

Geschichte

Vor- und Frühgeschichte

Bei den ersten Bewohnern von Monkey Island handelte es sich um verschiedene Affenstämme. Diese waren hier nach einer missglückten Evakuierungsaktion gestrandet, als ihr Heimatplanet von den Spaceballs angegriffen worden ist. Unter diesen Affen befanden sich neben putzigen Kapuzineräffchen auch halbwegs intelligente Schimpansen, die sich im Laufe der Evolution als dominante Lebensform auf der Insel durchsetzten.

Antike

Während der Antike siedelten sich die ersten Menschen auf der Affeninsel an. Ihre Vorliebe für Affenhirn auf Eis hatte eine drastische Reduzierung der Schimpansenpopulation zur Folge. Als es immer schwieriger wurde das Nationalgericht auf herkömmliche Wege zu bekommen gingen die Eingeborenen dazu über dem kulturellen Konzept des Kannibalismus zu frönen. Hannibal Lektorius war einer der ersten, der das Gehirn eines seiner Stammesgenossen mit einem trockenen Chianti zelebrierte. Er errichtete auch ihre größte Siedlung auf der Affeninsel. Später expandierte sein Stamm bis auf die Blutinsel wo das Klima aufgrund der aufgeheizten Vulkanluft angenehmer war.

Ära der Piraten bis Disney

Im Zuge der friedlichen Kolonisierung Lateinamerikas durch ungewaschene Europäer machten sich in den Gewässern um Monkey Island mehr und mehr Piraten breit. Dieser Zustrom an Abschaum nahm sogar noch einmal erheblich zu, als in Tortuga und Port Royale die Rumsteuer auf drastische Weise erhöht wurde. (Man griff um dem entgegenzuwirken sogar zu einigen sehr gefährlichen Methoden, den Grog zu strecken, z.B. mit Kerosin und Batteriesäure.)

Konkurrenzkämpfe unter den Seeräubern und gepanschter Grog verursachten daher auf den umliegenden Inseln letztlich eine Geisterplage. Da es aber immer wieder zu Reibereien zwischen Geisterpiraten und lebenden Seeräubern kam, siedelten sich die Geister letztlich auf der Affeninsel an, wo Sie direkten Zugang zur Hölle hatten.

Zwischen Geistern und den einheimischen mittlerweile Kannibalen kam es allerdings nun zur Streitigkeiten, da die Geister sämtliche Touristen und Abenteurer von der Insel fernhielten und somit das Nahrungsangebot für die Kannibalen enorm verringerten.

Die Kannibalen reagierten zwar mit einer offensiven Marketingkampange dem entgegenzuwirken, indem sie der Insel zusätzlich einen äußerst mysteriösen Ruf verliehen. Aber obwohl jeder Außenstehende nun folglich wissen wollte, was denn nun das "Geheimnis von Monkey Island" sei, mussten die letzten drei Kannibalen schlussendlich auf vegane Ernährung umsteigen, um ihren Stamm überhaupt erhalten zu können.

Die letzten Schimpansen verließen übrigens die Insel, als ein Abenteurer namens Hermann Zahnfäule auf der Suche nach seinen Hosen und dem Geheimnis von Monkey Island dort strandete und sich außer Stande sah, sein Schiff alleine nach Âléè Island zurückzusegeln. Er schickte die Affen voraus, um einen Rettungstrupp zu hohlen. Leider betranken sich die Affen nach ihrer Ankunft auf Âléè Island nur noch und vergaßen ihn. Er wurde letztlich erst gerettet als der Pirat Meathook mit seinem Partner Ottis eine beständige Kreuzfahrtroute zur Insel einrichtete.

Gegen Ende des Piratenzeitalters kamen sämtliche Inseln der Monkey Island Gruppe unter die Gouverneurschaft von Elaine Marley einer entfernten Verwandten von George Lucas und Walt Disney.

Moderne

In neuerer Zeit kam es zu einer Aufarbeitung der Geschichte Monkey Islands durch eine Reihe mehr oder weniger gut gelungener Adventure-Games für diverse Plattformen, darunter Amiga, DOS / Windows, Mac OS und iOS. Von liebevoll und kreativ gestalteten Klick-Point Adventures ging man nach drei historisch sehr korrekten Teilen zu zwei banal dreidimensionalen Wiederauflagen desselben zwar verschleierten aber dennoch unverkennbaren Handlungsmusters über.

Im Zuge der historischen Verballhornung des Materials wurde der eigentlich eher unbekannte Guybrush Threepwood zum Nationalhelden stilisiert, der wie Herkules eine ganze Reihe von Heldentaten bestreiten musste, aber dennoch nie das "Geheimnis von Monkey Island" herausfand. Aber immerhin rettete er mehrmals seine taffe Frau-Freundin, die tatsächlich historisch belegte Gouverneurin Elaine Marley, indem er sie davon abhielt, ihre eigentliche Jugendliebe Charles Lee Ray, auch bekannt als LeChuck, zu heiraten.

Kritiker warfen den Spielentwicklern vor allem neben technischer Kompliziertheit auch inhaltliche Probleme vor. So konnten zum einen die ersten Teile als textbasierte Spiele nur von literaten Menschen gespielt werden, wobei vor allem die neue Touchpad-gewöhnte Teenager-Generation Probleme dabei hat, kompliziertere Sachverhalte mit mehr als zwei Klicks zu steuern. Zum anderen muss den Spielentwicklern auch Gewaltverschleierung durch verbale Fechtkämpfe, Verherrlichung von Tierquälerei (vergiftete Pudel, verhungernde Möwen, verängstigte Ratten, vernachlässigte Affen, und Papageien in nicht Art-gerechter Haltung) und die offensichtliche Diskriminierung von Geistern vorgeworfen werden.

Um das falsche Bild, was durch die letzten Spielteile erweckt worden ist, wieder etwas zu korrigieren verfilmte der bedeutende "Historiker" Guido Bruckheimer-Knopf für den BBC eine bislang vierteilige Spielfilmreihe unter dem Titel "Pirates of the Caribbean". Zur Wahrung der Personenschutzrechte wurden dabei einige Namen geändert. So wurde aus Gouverneurin Marley die Gouverneurstochter Elizabeth Swan, aus Guybrush Threepwood der schmiedende und malende Waisenjunge Joseph Mallord William Turner und aus dem Geisterpiraten LeChuck wurde der unglaublich charismatische Hector Barbarossa aus Troja. Der Historiker fand zudem in bisher völlig unentdeckten Quellen heraus, dass eine weitere bislang auch völlig unbeachtete Person maßgeblich an allen Ereignissen in der Karibik Anteil gehabt hatte. Der Depp Johnny Sparrow hätte nicht nur das "Geheimnis von Monkey" Island gefunden, sondern auch die Quelle der ewigen Jugend, das Herz des Davy Wagner Jones und die unglaublich große Goldtruhe von Big Whoop.

Die letzte Beschäftigung mit dem Material stellte 2015 eine ostdeutsche Broadway-Aufführung in Merseburg-Nord dar, die allerdings völlig unkritisch den Inhalt des ersten Spielteiles wiedergab und aufs akribischste jedes Detail bis hin zum szenenhaften Spielprinzip und dem Quälen von Tieren alles übernahm.

Tourismus

Auf normalem Weg war es anfänglich leider nicht möglich, Monkey Island zu erreichen. Statt z.B. eine Reise zu buchen, musste man sich auf umständlichem Weg eine unfähige Crew und ein Piratenschiff besorgen. Auch die Tatsache, dass alle Reiseunternehmer nebenberuflich Profi-Geiselnehmer waren, dürfte die Sache erschwert haben. Probate Möglichkeiten waren z.B. Leute zu beleidigen und Voodoopuppen zu basteln, um an sein Ziel zu kommen.

Diesem Umstand wurde allerdings Abhilfe geschaffen! Denn die erste Tourismusroute wurde von Meathook, einem der Gefährten des berüchtigten Guybrush Thriftweep äh Threepwood, eingerichtet. Er veranstalte Karibikkreuzfahrten um die Insel für seinen Kumpel den Ex-Knasti Ottis und seine Kollegin Schwert-Stunt-Masterin Carla Brünni, die hier ihre Flitterwochen mit General Christopher Eastwood-Smirk verbrachte und seither jeden Hochzeitstag auf diese Weise verbringen wollte.

Seit der berühmte Archäohistoriker Indiana Jones hier Spuren von Atlantis fand und damit das Geheimnis von Monkey Island löste, gibt es nicht nur mehrere angesagte Filialen für Guccis feinste Lederjacken, sondern auch mehrere Themenparks. Diese Themenparks stellen Prototypen eines bisher nie da gewesenen spassgesellschaftlichen Freizeitangebots dar und wurden vor allem in Amerika von Mitgliedern der Disneyfamilie kopiert.

nennenswerte Persönlichkeiten

  • Guybrush Threepwood (verstorben).
  • Sein Bruder/Ehemann LeChuck (Chucky), ebenfalls Pirat, nur böser als Guybrush.
  • Stan - der Vertreter für alles bis auf Haushaltswaren.
  • Ein schwebender Schädel.
  • (nur noch) ein Affe.
  • 3 (EX-)Kannibalen.
  • Herman Toothrot
  • Sein Papagei.

Siehe auch