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Moderner Raucherfünfkampf

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Der moderne Fünfkampf der Raucher ist eine Sportart, die nach dem bundesweiten Rauchverbot in Deutschland immer beliebter wurde. Sie wird in diverse Unterkategorien unterteil, welche zusammen im großen und ganzen fünf ergeben.

Historisches

Der durchschnittliche Sportler

Seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts wurde das Rauchen immer verpönter. Das lag zwar auch an neuen medizinischen Erkenntnissen, aber es lag auch an der finanziellen Pleite der Tabaklobby. Eine Zigarette betseht ja nicht nur aus einem nicht funktionierenden Filter und Nikotin, nein, sie beinhaltet auch noch mehrere tausend andere Schadstoffe, die bei der Produktion hinzugefügt werden, wie zum Beispiel Teer, Blei, Plutonium und Uran. Besoders der Preis für die etwas "strahlenderen" Stoffe stieg zu anfang dieses Jahrhundets durch eine neue Wirtschaftsstrategie des Iran: die Urananreicherung.
Die etwas reicheren Leute dort legten sehr viel Geld für Uran an, was den Weltmarktspreis natürlich in die Höhe schießen ließ. Somit hatte die Lobby keine Gelder mehr in der Hand, um das Rauchverbot zu verhindern.
Nach dem Verbot versuchte die Lobby natürlich das Image ihres Produkts(mehr oder weniger erfolgreich) wieder aufzubauen und das ganze etwas sportlicher wirken zu lassen. Die Popularität unter den Leuten hatten sie sich damit zwar nicht gesichert, aber dafür hatten sie endlich eine Sportart ergefunden, bei denen ihr Wirtschaftszweig der Hauptsponsor war. Im Bild rechts sieht man den durchschnittlichen Sportler.

Disziplinen

Kippen schnorren

Aller Anfang ist schwer... besonders bei den heutigen Tabakpreisen. Die Sportler (?) müssen sich möglichst kostengünstig eine Packung Glimmstängel besorgen.
Das klingt leichter als es ist, denn die Jury gibt auf zerschlagene Automaten Punktabzug. Auch auf rabiate Nichtraucher und Gesundheitsapostel muss geachtet werden, und bei der momentanen Inflation rücken auch die Penner ihre Rauchbolzen raus. Das absolut schlechteste Ergebnis wurde im September des Jahres 2009 erzielt. Mit null Punkten, 34 Anzeigen und einer vierstelligen Schadensersatzsumme. Es gab bei jedem Wettbewerb einen solchen Rekord, der das bisherige schlechteste Ergebnis übertraf, und alle Rekorde wurden vom selben Mann aufgestellt. Der Name wurde daraufhin von der Lobby unkenntlich gemacht, dennoch gibt es Vermutungen, daß es sich bei dem Sportler um einen Verwandten von Usain Bolt handelte, welcher ebenfalls gerne mal den ein oder anderen Weltrekord aufstellte.

Wettkeuchen von Heizpilz zu Heizpilz

Der Ballast sollte nicht zu schwer sein...

Nun darf man ja nicht mehr in den Gaststätten rauchen, sondern muss vor die Tür gehen. Die von den Wirten aufgestellten Heizpilze wurden zwar aufgrund der Umweltverschmutzung verboten, aber eine gewisse Organisation schaffte es, sie für sportliche Zwecke verwenden zu dürfen.
Die Sportler müssen hier von einem Klimaverpester zum anderen sprinten. Dabei geht es nicht darum, als erster ins Ziel zu kommen, sondern als letzter an Asthma, Lungenkrebs oder Erstickung zusammenzubrechen. Letzteres kann durchaus passieren, da der CO2-Anteil durch die Heizpilze etwa 666% höher ist als gewöhnlich. Luftaufnahmen sind aufgrund der Rauchschwaden nicht möglich.
Selbst die Schiedsrichter und Zuschauer müssen Gasmasken tragen.

Glimmstängelweitwurf mit anschließendem Austreten

Diese Diziplin betrifft die Kunst, das Qualmen so sportlich wie möglich zu beenden. Das Tückische: Je weiter man die Kippe wirft, desto weiter muss man rennen (oder besser gesagt, keuchend schlendern) um diese auszutreten. Also versucht jeder Sportler die niedrigste Distanz zu werfen, in der Hoffnung, daß alle anderen noch fauler sind als er.
Es gab sogar schon Fälle, das manche bei dem verrauchten Gelände die Kippe nicht mehr sehen konnten, wenn sie einmal am Boden lag. Durch diesen Sport kann eine grüne Rasenfläche in ein Feld aus abgestorbenen und verbranntem Etwas verwandelt werden. Die meisten Pflanzen sterben an Lichtmangel und diversen toxischen Stoffen.

Wettgründen und/oder Wettbeitreten von Raucherclubs

Und wieder ein Club mehr

Auf den ersten Blick eine sehr einfache Aufgabe: man nehme ein Schild mit der Aufschrift: geschlossene Gesellschaft und hänge es vor die Tür eines Raumes, der vorzugesweise einem selbst gehört. Einfach, nicht?
Hinterhältig ist: jeder Raucherclub hat natürlich seine eigene Einweihungsfeier auf welcher natürlich mehr Nikotin, Alkohol und THC konsumiert werden als in (oder auch hinter) einem Münchner Bierzelt beim Oktoberfest. Der durchschnittliche Sportler hält meist zwei Clubgründungen und drei Beitritte durch. Kommt ein neues Mitglied in den Club, muss es natürlich sofort gefeiert werden.
Nach Abschluss der Wettkämpfe werden sich die Gebiete in einem extrem verseuchten Zustand befinden, in denen einfache Tiere und Pflanzen zu allem Möglichen(z.B. Affenpilot mit Armen aus Wurst ) und Unmöglichen (z.B. ehrliche, uneigennützige Bänker und Aktionäre) mutieren können.

Leistungsqualmen

Eine mögliche Zutat: Backpulver

Deutschland mag mit seinen schulischen Leistungen bei der PISA-Studie nicht gerade gut abschneiden, aber dafür sind die Leistungen im rauchigen Bereich ums höher. Die Sportler, deren Lungen durch die anderen Diziplinen inzwischen schwärzer als britischer Humor sind, müssen mit dem von ihnen ausgeblasenen Gas eine Dampfturbine antreiben, um die naheliegenden Zigarettenfabriken und Tabakplantagen mit Strom zu versorgen.
Damit es auch richtig schön qualmen kann, geht dem ganzen ein Wettbewerb im Kippendrehen voraus. Dieser wird allerdings aufgrund der Tatsache, das die Lungenkrebsgefahr währendessen nicht steigt, nicht als vollwertiger Wettbewerb gewertet. Somit beläuft sich die Anzahl der Diziplinen auf fünfeinhalb. Nach dieser Diziplin ist der Wettbewerb zu Ende, nicht nur, weil es sonst keine Diziplinen mehr gibt, sondern weil die Teilnehmer meist nicht mehr sitzen, geschweige denn gerade stehen können.
Durch die Lobby stehen natürlich sofort Krankenwagen zur Verfügung, denn man will ja schließlich keine vollsüchtigen Kunden verlieren.

Kritik

Natürlich meckerten die Nichtraucher wieder. Was bei einem Sport(?), bei dem das Qualmen im Mittelpunkt steht nicht anderes zu erwarten war. Doch auch Umweltschützer und diverse Organisationen, wie die KPD("Kiffer-Partei-Deutschlands"), ein beliebter Freizeitverein waren dagegen. Die Kiffer mochten es nähmlich gar nicht, dass das Rauchen von Stoffen, die einen nicht sofort "so richtig übel krass high, altaaaa" machten, gefördert würde und das es mehr Joint als Zigarettensorten im Supermarkt geben sollte.
Die Politiker waren größtenteils nicht dagegen, weil der Sport die Wirtschaft extrem ankurbelt und weil sich mit Merchandising noch mehr Geld aus den Leuten herausholen lässt. Die wenigen Politiker, die dagegen waren, hatten eher persönliche Motive.
So auch der ehemalige Alleinherrscher Bayerns, Edmund Stoiber, der einst eine so schwere Lungenkrankheit durch Zigaretten bekam, das es noch immer in seiner Stimme zu hören ist.
Zitat: "Und ich will noch anmerken, dass äh-ahm-ährrgl-hrrg-ah Rauchen nicht gut ährrogl *röchel* ähm hrrut ist und... "

Rekorde

Die größten Rekorde im Modernen Raucherfünfkampf sind(dokumentiert von der BILD-Zeitung):

  • Im Schnorren: Heinrich A aus B, er fand die Kippe auf dem Boden /Zeit: drei Sekunden
  • Im Wettkeuchen: Manfred X aus Y, konnte die zusätzliche Öffnung an seinem Hals als Ventil benutzen und klappte somit als letzter zusammen
  • Im Weitwurf: Steffan P aus M, der Motivierteste Sportler bis jetzt /Distanz: vier Meter
  • Im Wettgründen: nicht angegeben. Reporter aufgrund von Passivrauchen bewusstlos.
  • Im Leistungsqualmen: Sieger aufgrund zu schlechter Sichtverhältnisse nicht erkennbar.
Aha Autsch