Ming-Dynastie

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Oha, der Artikel muss überarbeitet werden!Eingestellt am 29.07.2015

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Als Ming-Dynastie (chinesisch 明朝 míng cháo) bezeichnet man ein kurzes chinesisches Interregnum im sonst sehr mongolischen Kaiserreich China in der Zeit zwischen 1368 und 1644. Sie ist für ihre überragenden wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften tatsächlich auch außerhalb Chinas bekannt. In China selbst konzentriert sich die neuere historische Aufarbeitung, mit der Kritik am Kapitalismus und dem versklavenden Junkertum dieser Zeit. Ein seltenes Phänomen der chinesischen Geschichte.

Geschichte

Errichtung der Dynastie unter Hongwu

Kaiser Hongwu
„Wolle leckel Flühlingslolle?“

Bis zum Jahr 1279 hatten die Mongolen das ganze Reich der Mitte erobert. Da Mongolen an für sich Nomaden sind, hatten sie große Schwierigkeiten vom Sattel abzusteigen und am Boden sesshaft zu werden. Als die eroberten Chinesen ihren Reis nicht mit den Mongolen teilen wollten, fielen die Mongolen von ihrem hohen Ross und mussten hungern. Als 1368 alle Pferde Chinas durch die Mongolen aufgegessen waren,[1] rebellierten die Chinesischen Bauern und vertrieben die mongolische Yuan-Dynastie.
Unter der Führung von Zhu Yuanzhang (朱元璋, „roter Mongolen-Zhang“), erlangten die „roten Turbane“ die Macht in China.[2] Zhu Yuanzhang legte sich nun den neuen Namen Hongwu (洪武, „überflutete Armee“) zu und machte sich zum neuen Kaiser von China. Den Bauernscharen, die ihm geholfen hatten an die Macht zu kommen, gab er nun den Auftrag überall Obstbäume zu pflanzen, damit man die Mongolen bei einem erneuten Angriff mit Äpfeln bewerfen könnte, wie eine altes chinesisches Sprichwort rät.[3] Dem kamen sie auch nach, während der Kaiser sich einen Namen für seine neue Dynastie überlegte. Seine Wahl fiel auf 明 (ming, Helligkeit), weil er sich nicht zwischen 日 (ri, Sonne) und 月 (yue, Mond) entscheiden konnte.[4]
Damit die Dynastie ihre Macht auch langfristig sicher könne, baute Hongwu den Beamtenapparat auf. Die damals entstehende Mischung von Legalismus, Bürokratie, Absolutismus und Konfuzianismus prägt China - nur das noch Maoismus dazu getreten ist- bis heute. Dass der Kaiser keine Kritik duldete und jede Kritik mit Sippenhaft und Massenhinrichtungen beantwortete prägte seit dieser Zeit China. Der Kaiser Hongwu legte dem Chinesischen Kaisertum auch ein gesundes Misstrauen in die Wiege, dass so ungesund war, dass Militärs und Beamte bloßem Misstrauen wegen hingerichtet wurde. Nur Stalin konnte das Misstrauen der chinesischen Kaiser noch übertreffen.[5]

Das Weichei Jianwen

Als Hongwu im Begriff war über den Yangtsekiang zu gehen, ernannte er seinen Enkel Jianwen (建文, „Sandburg-Bauen“) zum Nachfolger. Dieser war eigentlich noch ein Kleinkind, als er mit 21 Jahren den Thron bestieg. Die Söhne Hongwus, die er in der Thronfolge übergangen hatte, waren ohnehin ungehalten, als Jianwen ihnen dann aber ihre Privilegien nehmen wollte, waren sie sehr beleidigt. Die größte Heulsuse war Prinz Zhu Di (朱棣, Rotes Gänseblümchen“), der in Beiping residierte und gegen die Mongolen gekämpft hatte. Um sein unerträgliches Heulen zu stoppen, beschloss Jianwen, dass Zhu Dis Söhne, die er als Geiseln in seinem Palast gehalten hatte,[6] zu ihrem Vater gehen durften. Dieser sah das als Schwäche des Jianwen an und beschloss ihn zu stürzen. Als er mit seiner Armee vor den Toren Nanjings stand, öffneten korrupte Höflinge Zhu Di die Pforten.[7] Zhu Di marschierte in Nanjing ein, brannte alles nieder, vergewaltigte alle Frauen - benahm sich also wie ein Mongole. Was mit Jianwen passierte ist unklar. Entweder ist er in den Flammen gestorben, weil er sich in die Hose gepisst hatte, oder aber er hat sich als Frau verkleidet um Nanjing unbemerkt verlassen zu können und wurde vergewaltigt. Auf jeden Fall konnte Zhu Di Jianwen nicht finden. Ein Trauma entstand bei Zhu Di, dass ihn sein ganzes Leben verfolgen sollte.[8]

Blütezeit unter Yongle

Kaiser Yongle
„Da wild ja del Hund in del Pfanne vellückt!“

Nun war Zhu Di an der Macht. In der Tradition seines Vaters, änderte auch er seinen Namen. Aus Zhu Di wurde so Yongle (永樂, „ewige Musik“). Yongle verschleierte sein großes Trauma, die Angst vor dem kleinen Jianwen, indem er sich in immer neue Bauvorhaben stürzte. So wurde Yongle der Ramses Chinas, der zunächst die Hauptstadt aus dem beschaulichen, aber funktionierenden Nanjing nach Beiping verlegte, welches er in Beijing umbenannte. Hier baute er die Stadt zu einer Hauptstadt aus. Aber auch aus anderen Gründen, wie zum Beispiel der Machtlegitimierung oder den Mongolen baute Yongle wie ein Verrückter.[9]
Um seine Macht langfristig zu wahren griff er auf Trick 17 der konfuzianistischen Problembewältigung zurück: Er baute einen Palast, der sämtliche Beamte und Adlige einsperrte und der durch die Wiederholung des immer Gleichen, die Macht des Kaiser sichern sollte.
So entstand die Verbotene Stadt als überragender Beweis mittelchinesischer Baukunst, nach dem IKEA- oder LEGO-System, da der Ganze Palast aus kleinen zusammensteckbaren Holzeteilen besteht. Auch der Himmestempel in Peking wurde von Yongle vermittelst tausender Chinesensklaven errichtet. Und damit die ganzen schönen Bauwerke nicht wieder von lästigen Mongolen zerstört wurden, wurde auch die große Mauer ausgebaut. [10]
Da Yongle sich seine Macht mit Gewalt erschlichen hatte, ließ er seine Beamte zu sich rufen, um sich legitimieren zu lassen. Nachdem diese ihm den Kotau, der mangelnden Legitimität wegen, verweigerten, ließ er sie alle lebendig einmauern und so mit Baumaterial seiner Bauwerke werden. Als Yongle die zweite Generation Beamte wenige Jahre später zu sich rief, ermunterte er sie zu offener Kritik. Dem kamen sie nach und bezahlten dafür mit ihrem Leben.
Dem Kaiser haftete nun etwas Barbarisches an. Also wollte er diesen Eindruck übertünchen und gab eine Sammlung des ganzen chinesischen Wissens in Auftrag. Da er keine Beamte mehr ertragen konnte, was man ihm natürlich nicht verübeln kann, beschloss er von nun an nur noch Eunuchen in diese Positionen einzusetzen.[11]
Dem Eunuchen Zhang He gab Yongle den Auftrag neue Länder zu entdecken. In einer gigantischen Reise schifften die Chinesen in ihren Dschunken über den Indischen Ozean und waren doch unfähig Kolonien zu gründen. Dafür nahmen sie Giraffen mit nach Peking um mal auszuprobieren, wie die so schmecken.
Der Kaiser saß unterdessen in seinem Palast, löffelte Schwalbennestersuppe und fürchtete sich. Die Angst vor dem kleinen Jianwen machte ihn so paranoid, dass er sich in die Hose schiss und starb.[12]
Noch bis in jüngste Zeit gilt Yongle als Vorbild für eben so aufgeklärte und weitsichtige Asiatenkaiser wie Mao Zedong oder die kleinen Kims.

Kaiser mit X - das war wohl nichts: Hongxi und Xuande

Also Yongle verstarb folgte ihn sein Sohn Hongxi. Dieser machte alles kaputt, was sein Vater so mühsam geschaffen hatte: Beamte wurden wieder in ihre Positionen eingesetzt und Zhang Hes Expeditionen wurden wieder beendet. Im Regieren war er eine absolute Niete. Als er starb, waren alle glücklich.
Sein Sohn Xuade war ein genauso großer Loser. Er machte nichts mehr außer Fressen, Saufen und den Harem zu besichtigten, natürlich der dort ausgestellten Kunst wegen. Als Feldherr versuchte er zwar den Vietnam zu erobern, was aber natürlich zum Scheitern verurteilt war. Dafür befahl er Zhang He seine Missionen fortzusetzen. Als er starb, war niemand traurig.
Auffällig ist aber, dass sowohl Hongxi, als auch Xuade aussehen wie Klone Yongles. Mysterienforscher sehen hier den ersten gelungenen Versuch der Chinesen, sich zu klonen.[13]

Die anderen Kaiser - die Krise verschärft sich

Die anderen Kaiser Zhengtong, Jingtai, Chenghua, Hongzhi, Zhengde, Jiajing, Longqing, Wanli, Taichang und Tianqi, alles samt Gestalten, die man nicht kennen muss, wiederholten die Geschichte ihrer Vorfahren immer weiter. Sie schlossen sich in die Verbotene Stadt ein, aßen Schwalbennestersuppe, bauten ihr Land aus und urinierten die Finanzen desselben. Im Norden braute sich zu dieser Zeit jedoch etwas zusammen. Der aus Pferdemilch gekochter Tee der Mongolen sollte nun auch nach China exportiert werden - so der mongolische Plan. Doch warum sollten Chinesen mit Barbaren Handel treiben? Wenn überhaupt müssten Mongolen dem Kaiser zum Dank, dass sie noch leben dürfen, Tribut zahlen. Das fanden die Mongolen nicht so lustig. [14]
Darum bauten die Chinesen weiter an ihrer Mauer und auch der Kaiser baute an - an seinem Palast und an seinen Speckpolster für schlechte Zeiten. Die Mandschuren schickten sich unterdessen zum Sturm auf China an und chinesische Bauern, die ja nicht mehr auf den Feldern arbeiten konnten, sondern Mauern bauen mussten, rebellierten.

Literatur

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Jean-Philippe Spanghero und Antoine Comigel: Lasagne und andere Mongolische Kochrezepte. Vevey 2013, ISBN 3-443-3331-2, S. 134f.
  2. Tiluo Salazhina: Döner am Yangtse - Türken im Reich der Mitte. Kreuzberg 2010, ISBN 1-423-3451-3, S. 13-56.
  3. Kong Fuzi: „蒙古马吃的苹果不会,因为苹果不远远从尾部“, ein Mongelpferd frisst Äpfel nicht, denn der Apfel fällt nicht weit vom Schweif.
  4. Horst Lichter: Sonne, Mond und Sterne - Ich geh' mit meiner Laterne. Liechtenstein 1998, ISBN 3-424-3541-4, S. 156ff.
  5. Michail Sergejewitsch Gorbatschow: Vom Kreml totgeschwiegen: Intime Details aus dem Leben des georgischen Zaren. Berlin 1997, ISBN 3-324-6571-9, S. 257-298.
  6. Es war in China vollkommen üblich, bei Sklavenmangel einfach die Söhne der Verwandten als Haustiere und Sklaven zu halten.
  7. Napoleon III.: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit. Paris 1870, ISBN 3-389-2371-1, S. 134-239.
  8. Fritz Fischer: Kriegsschuldtrauma und andere Traumata der Geschichte. Berlin 1945, ISBN 0-321-2332-7, S. 14-18.
  9. Mongolen Willi: Dreh dich nicht um - denn die Mongolen kommen 'rum. Berlin 1956, ISBN 3-341-22232-7, S. 13-21.
  10. Ole Kirk Christiansen: Schaffe, schaffe Häusle baue - Legos im Land der Mitte. Aarhus 1932, ISBN 3-941-2932-1, S. 159ff.
  11. Das hatte er getan, damit sich die nervigen Beamten in Zukunft ja nicht vermehren.
  12. Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili: Ich habe Angst. Huch was war das? Ich bringe dich um! Moskau 1953, ISBN 1-925-5632-8, S. 364-398.
  13. Herr X.: Ja, ich klone Schafe - und Chinesen. Seoul 1995, ISBN 1-111-1111-1, S. 28-73.
  14. Schingschong Chinamann: Perpetuum mobile in der Hauptstadt: Schwalbennestersuppe schlürfen und Mongos begucken . Peking 1964, ISBN 1-156-2311-3, S. 38-53.