1 x 1 Bronzeauszeichnung von Daemgeka

Mettmann

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Ein prächtiges Kerlchen! Zum reinbeißen!

Ein Mettmann ist so etwas ähnliches wie ein Schneemann, nur dass beim Aufbau statt Schnee frisches gehacktes Schweinefleisch verwendet wird. Weitere Zutaten sind regional unterschiedlich: häufig wird mit Salz und schwarzem Pfeffer vorgewürztes Hack verwendet, in einigen Regionen auch mit Knoblauch oder Kümmel. Werden zusätzlich Zwiebeln verwendet, so spricht man auch von einem Zwiebelmettmann. Bei der Gestaltung sind kaum kreative Grenzen gesetzt. So sind Mützen und Hüte aus Käse, oder Gemüse sehr beliebt. Auch Perrücken aus Wurzelwerk sehen sehr effektvoll aus. Gern wird auch mit Gliedmaßen aus fremdmaterial (z.B. Wurstarmen) experimentiert. Als sehr hilfreiche statische Hilfsmttel bei der Konstruktion haben sich Schaschlikspieße erwiesen.
Der Mettmann ist der Wächter des kalten Buffets, der "runde Ritter der Tafel", der Fleisch gewordene Traum des hungrigen Partygastes, die Oase der Sättigung in der Wüste des Odeuvre, der Inbegriff der Fleischeslust. Er sollte ein Hingucker sein. Auch von Mettfrauen wurde schon berichtet. Allerdings sind diese noch verführerischer. So war bisher kein Fotograf schnell genug, ein Foto vor dem Verzehren machen zu können.

Der Mettmann wurde von Peter Hacke aus der Nähe von Düsseldorf erfunden, einem leidenschaftlichen Metzger und Wintersportler. Heutzutage unterliegt ein Mettmann der Lebensmittelverordnung und strengen Kontrollen. Der Fettanteil darf höchstens 35% betragen. Er darf nur am Herstellungstag verkauft und verzehrt werden und verdirbt schnell, aber das ist bei Schneemännern ja auch nicht anders.

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