Metroid (Spielereihe)

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Metroid ist eines der älteren Projekte Nintendos, in welchem man eine Kopfgeldjägerin namens Samus Aran spielt. Ähnlich wie in Mega Man sucht man sich von rechts nach links, von oben nach unten, von unten nach oben oder anders seinen Weg durch diverse Planeten und schießt so ziemlich alles über den Haufen, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Samus' erblickte die Welt der Videospielbranche im Jahre 1986, ihre Eltern waren drei Japaner (an die sich heute zufälligerweise keiner mehr erinnern kann) und schon im ersten Ableger packte sie der Forscherdrang und seitdem erforscht sie immer komplexere Planeten und Lebensformen.

Gameplay

Obwohl Samus praktisch immer ihren Anzug steckt, finden sich im Internet nur solche Bilder von ihr

Im ersten Ableger der Reihe steuert man einen Haufen Pixelmatsch, der im 2D-Style zahllose Spezies über den Haufen ballert, damit er sie erforschen kann. Ob das in Japan die allgemeine Art, Forschungen zu betreiben, ist fragwürdig. Je weiter man im Spiel kommt, desto mehr Items sammelt man ein, die einen praktisch dazu zwingen, schon abgeschlossene Bereiche erneut zu begehen, um dort wiederum alles freizuschalten, was man für spätere Level benötigt. Dadurch wird nebenbei auch das Gedächtnis des Spielers trainiert, was sich aber auf den jeweiligen Ableger beschränkt. Im Laufe der Zeit wurde aus dem 2D-Modell ein 3D-Egoperspektiven Shooter, das Grundprinzip des Spiels blieb aber immer gleich. Normalerweise spielt man die rachsüchtige Samus Aran, die im zarten Alter von drei Jahren einen Angriff von Weltraumpiraten auf ihren Heimatplaneten miterleben musste. Die Piraten wurden selbstverständlich nicht von einem Ausgewählten ihrer eigenen Spezies angeführt, sondern von einem Metallenem Drachen, der die lästige Angewohnheit hat, in jedem Spiel, ähnlich wie Bowser, erneut zu erscheinen. Alle Bewohner wurden niedergemetzelt, Samus überlebte das Massaker und sinnt seitdem auf Rache. Ende der Vorgeschichte.
Die Spiele sind meistens sehr ähnlich aufgebaut:

  • 1. Man landet auf einem friedlichen, unerforschten Planeten und setzt sich das Ziel, kurzerhand alles Leben auszulöschen.
  • 2. Man verliert seine gesamte Ausrüstung und muss sich diese erneut zusammenschustern.
  • 3. Nachdem auch der letzte harmlose Einheimische das zeitliche gesegnet hat, entscheidet sich der Planet / das Raumschiff etc. in fünf Minuten, sich selbst zu zerstören.
  • 4. Man erreicht das Schiff, fliegt davon und je schneller man war und je mehr man gesammelt hat, desto mehr zieht Samus von ihrer Powersuit aus.

Chraktere

Samus Aran

Nachdem alle Bewohner ihres Heimatplanetens ausgelöscht wurden, wurde die erst drei jährige Samus von dem Vogelartigen Alienvolk Chozo aufgenommen, die ihr eine unfreiwillige Blutsbruderschaft aufzwangen und sie ausbildeten. Dank des injizierten Chozoblutes konnte sie nun einen tonnenschweren Kampfanzug tragen, der auf einer psychischen Ebene mit ihr verbunden war, sprich sobald der integrierte Kaffee-Tank leer wurde und ihre Konzentration nachließ, verabschiedete sich auch der Anzug. Aus Ermangelung an Konfrontationen mit würdiger Konkurrenz, nannte sie sich, bescheiden wie immer: „Die Beste aller Kopfgeldjäger“. Das machte die Galaktischen Förderation (kurz GF) auf sie aufmerksam, welche sie anheuerten, um die für das Spiel namensgebenden Metroids auszulöschen, welche allerdings von den Chozos geschaffen wurden, um die Galaxie von den unberechenbaren und mächtigen X zu schützen. Gut das die Chozos Samus' so viel wert waren.

Ihr Kampfanzug

Erweiterbarkeit

In Diesem Anzug verbringt Samus ihr gesamtes Leben

Ihr Kampfanzug ist hierbei noch lange nicht perfekt und kann mit diversen Teilen erweitert werden, die entweder von den Chozos oder von Samus's Erzfeinden, den Weltraumpiraten, geschaffen wurden. Dafür werden beispielsweise einfach zwei Kugel aus Schwermetall an ihren Schultern angeschraubt und schon könnte sie theoretisch in einem Vulkan überleben, ohne dass ihr der Anzug wegschmilzt oder sie darin gekocht werden würde.
Da die Spieleentwickler es nicht gebacken bekamen, den Pixelmatsch aus der ersten Generation kriechen zu lassen, ist die heutige Samus einfach zu eitel vornehm um zu kriechen, deshalb faltet sich die Dame in ihrem 1,90m. hohen Kampfanzug zu einer kleinen Kugel, mit ungefähr 90 cm. Durchmesser zusammen um sich durch kleinere Öffnungen zu bewegen. Als Morphball kann sie sogar bis zu vier Bomben ausschei... an ihrer Stelle erscheinen lassen, die zwar schwere Steine zerstören können, Samus aber nur einen halben Meter nach oben katapultieren ohne ihr zu schaden. Wenn man nach einer ellenlangen Rollpartie wieder in die normale Form wechselt, wird ihr dank dem Anzug auch nicht schwindlig (bzw. keiner merkt es, da der Anzug vermutlich biologische Produkte einfach in Energie umwandeln kann) und sie kann sofort weiterrennen um auf weitere Feinde zustürmen.
Die Powersuit kann beliebig erweitert werden, beispielsweise ist es möglich, bis zu 20 Energietanks, die zufälliger weise auf jedem öden Gesteinsbrocken im All versteckt herumliegen, aufzusammeln, welche die Energie für den Kampfanzug darstellen. Diese Energie geht wie bei normalen Batterien auch nicht einfach so leer, sondern nur wenn der Anzug angegriffen wird. Sobald die Rüstung und die damit verbundenen Lebenserhaltenden Systeme ausfallen wird Samus binnen Sekunden sterben, wobei je nach Spiel Samus nur im Bikini zu sehen ist (es könnten in einem eisernem Kampfanzug sicher kaum scharfe Ecken und Kanten vorhanden sein...), nachdem der Anzug geplatz ist, weshalb viele Spieler den Abend damit verbracht haben, Samus wieder und wieder von kleinen 0815-Monstern töten zu lassen nur um sie nochmals im sogenannten Zero-Suit zu sehen, den Nintendo deswegen noch einbauen musste, da sie vor der Änderung angeblich noch nackt unter dem Anzug war.

Tragkapazität
Der Anzug ist allerdings nicht nur dazu in der Lage, 20 Energietanks auf einmal aufzunehmen, ohne dass man diese von außen sehen erkennen könnte, man ist ebenso in der Lage, 50 Raketenerweiterungen mit je fünf Raketen im Anzug zu verstecken, so dass Samus schlussendlich 255 Raketen mit sich rumschleppt, sofern der Spieler auch alle gefunden hat. Zusätzlich existieren noch die verbesserten Geschosse, sogenannte Super Missiles und die verbesserten Bomben, die Powerbomben , welche nach Zündung beinahe alles Leben auf dem gesamten Planeten auslöschen. So etwas lässt man natürlich als Hersteller einfach so rumliegen.
Trotzdem ändert das Gewicht nichts daran, das man danach mit diesem Anzug immer weiter munter durch die Gegend fliegen kann um Gegner bei Berührung zu zerstören, indem man einfach wiederholt, während des Flugs, eine Drehung macht. Für alle, die so einen Anzug ihr eigen nennen können: Unbedingt empfehlenswert, schließlich gibt es nichts alltäglicheres als mit einem tonnenschweren Schutzanzug (bei erdähnlichen Gravitationsverhältnissen) 15 meter gen Decke zu fliegen, indem man sich ein, zweimal in der Luft dreht.
Samus' Bewaffnung ist sehr kompakt, sie besteht eigentlich nur aus einer Waffe, welche Samus's Arm komplett umschliesst und mit welcher man unterschiedliche Arten von Beams verschießt. Die Armkanone ist an kein Munitionslimit gebunden und egal wie groß der Laser ist, Energie wird auch keine verbraucht. Und selbst wenn es so wäre, würde das kein Problem bedeuten, denn wie man schon in der Grundschule lernt, wird jegliches Lebewesen, was mit einer Rakete in die Luft gesprengt wird, automatisch zu einem Päckchen Batterien.

Sonstige Fähigkeiten

Auch wenn Samus ihre gewaltigen Kräfte nur durch ihren Anzug bekommt, ist es ab und an möglich, sie von diesem Ding zu trennen, wenn auch, Kaffeebedingt, nicht ganz freiwillig. Selbst ohne Anzug besitzt sie weitere herausragende Fähigkeiten, ohne die sie es niemals zur Kopfgeldjägerkönigin gebracht hätte, wie:

  • kriechen
  • sich verstecken

Nur durch diese einzigartigen Skills war es für sie ein leichtes, ein Mutterschiff der Weltraumpiraten von innen heraus zu infiltrieren und zu zerstören, indem sie nach endlosen rumschleichen einfach wieder in ihren Anzug hüpft (der durch Wundersame Art und Weise in einem Chozo Schrein mitten im Piratenschiff steckt) und alles vernichtet, was ihr über den Weg läuft.

Metroids

Ein Metroid in freier Umgebung, nämlich gefangen in eimen Behälter, wo die Viecher immer zu finden sind

Metroids sind die wichtigsten Feinde in Metroid und der eigentliche Grund, warum Samus auf all diese Planeten geschickt wird, deshalb kommen die Metroids auch in jedem Metroid-Spiel vor (mal abgesehen von 'Metroid Prime: Hunters, da trotz Metroid im Namen komplett auf Metroids verzichtet wurde). Samus erfüllt ihre Aufgabe ohne Wiederrede und löscht jedes mal die gesamte Metroid-Population des Planeten aus, obwohl diese ihr schon Zwei mal das Leben gerettet haben. Die Metroids müssen in dem Spiel sowieso enorm viel über sich ergehen lassen, sie wurden mit radioaktivem Phazon mutiert, bis auf ein Exemplar komplett ausgelöscht nur um danach von den Piraten und der GF eingesperrt und geklont zu werden, damit sie erneut von Samus' abgeknallt werden können.

Weltraumpiraten

Die Weltraumpiraten sind die Erzfeinde von Samus, welche schlussendlich, ohne mit der Wimper zu zucken, den kompletten Bestand von abertausenden Piraten auslöscht, bis von dieser intelligenten und bösartigen Spezies, welche das komplette Universum mithilfe der Metroids übernehmen wollen, rein gar nichts mehr übrig ist. Die Weltraumpiraten sind ähnlich ausgerüstet wie Samus, was auch daran liegt, dass sie es mehrmals geschafft haben, die Technologie der Chozo zu kopieren und auf sich selbst anzuwenden um so ihre eigenen Waffensysteme zu verbessern.

Ridley

Einer der Anführer der Piraten (neben Mother Brain, das eigentlich einmal ein Überwachsungssystem der Chozo war aber von den Piraten umgepolt wurde) ist das drachenartige Wesen Ridley, der in so ziemlich jedem Ableger der Spielereihe seinen Auftritt hinlegt. Die Ausgangslage, dass Samus ihren absoluten Erzfeind zum x-ten mal tötet, als Rache dafür, dass er ihre Eltern getötet hat, worauf er im nächsten Spiel allerdings von den Weltraumpiraten, den X oder sonst irgendwelchen Wesen wiederbelebt wird, sodass Samus ihn zum X-ten-und-ein Mal bekämpfen kann.

Chozos

Diese komischen Vögel sind die intelligentesten Wesen im Universum, nachdem sie Samus in einen von ihnen geschaffenen Kampfanzug gesteckt haben, forschten sie immer weiter und weiter, bis es nichts mehr zu erforschen gab, worauf sie von nun an nur noch den Unbeteiligten Betrachter mimten bzw. im Einklang mit der Natur lebten, ohne ihre herausragenden Errungenschaften zu benutzen.