Mecklenburgischer Küstenkauz

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Mecklenburgischer Küstenkauz (Lebendrekonstruktion aus dem Naturkundemuseum Stralsund

Der Meckenburgische Küstenkauz (Sceloglaux Mekelborgiensis) ist der letzte noch bekannte Vertreter der Heuleulen. Die Art ist mittlerweile auf ihren Kernlebensraum begrenzt und in ihrem Bestand schwer gefährdet.

Klassifizierung und Verbreitungsgebiet

Der Mecklenburgische Küstenkauz wird den Heuleulen, einer wehleidigen (sie selber würden es als "gewitzt" interpretieren) Untergattung der "komischen Käuze" zugeordnet. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Art erst vor wenigen Jahrzehnten bei einer versehentlichen Kreuzung einer Lachmöwe und einem menstruationsbeschwerten Bindenuhus entstanden ist. Alle Versuche seitens der Wissenschaft, diesen offensichtlichen Irrsinn der Natur wieder rückgängig zu machen, sind seitdem aus undefinierbaren Gründen gescheitert. Möglicherweise ist es nicht unbedingt sinnvoll, einen Vogel mit einer Bärenfalle fangen zu wollen, aber in dieser rückständigen Region ist die Wissenschaft einfach noch nicht so weit.

Dadurch hat der Küstenkauz weite Landstriche der Mecklenburgischen Seenplatte für sich entdeckt. Weiter ist der Küstenkauz bisher jedoch nie gekommen, weil er leider weder über Schwedischkenntnisse verfügt, noch Ostfriesen leiden kann und der Harz sowie alles andere ihm leider zu hoch sind. Ein sehr tragisches Schicksal.

Beschreibung und Grundverhalten

Der Mecklenburgische Küstenkauz wurde bislang nur selten gesichtet und ist daher selbst seinem direkten Umfeld ein einziges Rätsel. Eine genaue Vermessung des Körpers und der Flügelspannweite konnte bislang nicht durchgeführt werden, da keiner nah genug an ein Exemplar gelangen konnte, ohne gebissen oder nervlich in den Irrsin getrieben worden zu sein. Manchmal gar beides. Man vermutet auf Grund einiger weniger Fotoaufnahmen eine Körpergröße von 90cm bis 1,70m und eine Spannweite knapp unterhalb des geistigen Horizonts. Die Gefiederfarbe variiert von weiß, zu vielfarbig über sanften Grautönen und ist häufig tagesformabhängig. Die Existenz von Schwanzfedern ist umstritten.

Der Küstenkauz erinnert in seinem Erscheinungsbild einer zerzausten Schleiereule, nachdem sie gegen einen Baum geflogen ist. Die großen Glubschaugen wirken ausdruckslos, in dauerhafter Erregung geweitet und pendeln oft hektisch hin und her. Auch der restliche Bewegungsapparat wirkt plan- und hilflos. Der Küstenkauz wirkt meist so, als würde ihn irgendetwas verfolgen und als würden an jeder Ecke böse Feinde von oben lauern. Evolutionär gesehen scheint er auf einer Vorstufe hin zu einer Aluhuteule zu liegen, der ersten nachgewiesen paranoiden Eulenart Westosteuropas, die auf dem gesamten Gebiet Ostdeutschlands heimisch ist, was jedoch viele Beobachter nicht ernst nehmen können.

Der Küstenkauz gehört zu den Kamikazevögeln, was sich in seinem häufig selbstzerstörischen Verhalten erkennen lässt. Im Angesicht der Gefahr wirkt der Küstenkauz absolut blind und macht eigentlich jeden Fehler, den er nur machen kann, meist völlig ohne es zu bemerken. Das kann an einer Fehlfunktion des Sehnervs liegen, der es dem Küstenkauz nur möglich macht, einzig und allein die Farben rosa und weiß erkennen zu können. Alle anderen Farben lehnt er strikt ab und neigt in ihrer Gegenwart zu selbstgefährdendem Verhalten. Vielleicht ist er auch nur völlig bescheuert und leidet an Selbstüberschätzung. Auch möglich.

Fress- und Paarungsverhalten

Ein Experte erläutet den sinnigsten Verwendungszweck des Küstenkauz

Der Küstenkauz ist ein genügsamer Vertreter. Ihm genügt bereits das Inhalieren heißer Luft, um dauerhaft in den kargen Ebenen Mecklenburgs überleben zu können. Das ist ein gewaltiger Segen für den Vogel, denn eigentlich fehlen ihm sämtliche Fähigkeiten, um in der freien Natur überleben zu können. Einzelne Exemplare haben mal versucht zu jagen. Dummerweise hat die Feldmaus das Duell gewonnen, seitdem lassen die Küstenkäuze die Jagd am liebsten bleiben. Unmittelbar an der See lebende Vögel vergreifen sich hin und wieder an angeschwemmten Treibgut und sonstigem Aas. Das Ergebnis ist jedoch stets, dass ein durchschnittlicher Mecklenburgischer Küstenkauz über seine gesamte Lebensspanne nicht das Geringste erreicht, egal was er glaubt, zu versuchen, da er sich mit seiner völlig fehlenden Selbstreflexion permanent selber im Wege zu stehen scheint.

Über die Paarung des Küstenkauz ist erschreckend wenig bekannt. Auffälligerweise ist es noch niemandem gelungen, ein Exemplar im geschlechtsreifen Alter zu entdecken, weswegen viele davon ausgehen, dass sich der Küstenkauz schon vor Erreichen der Vogelpubertät durch bei der Selbstzerstörung entstehender Zellspaltung fortpflanzt. Beobachter bestätigen das, denn es gilt als gesichert, dass ein Mecklenburgischer Küstenkauz von einer regulären Paarung auf natürliche Art und Weise ungefähr so weit entfernt ist wie Griechenland von der Erfüllung der EU-Finanzrichtlinien.

Populationsentwicklung

Heutzutage gibt es nur noch sehr wenige Küstenkauze, da die Art von Natur aus nur wenig zu ihrer eigenen Erhaltung beizutragen weiß. Obgleich der Mecklenburgische Küstenkauz vom Jagdverband auf sämtlichen Abschusslisten an die oberen Stellen gesetzt wurde, um der Art zumindest ein ehrenhaftes Aussterben zu ermöglichen, wurde der entscheidende Schritt hin zu diesem Ergebnis bislang nicht getätigt. Ein Sprecher des Jagdverbands ließ in einer kurzen Stellungnahme dazu verlauten, man "würde abwarten, ob es der Population gelänge, sich wahlweise selbst zu vernichten oder die Kurve hin zu einem positiven Evolutionsverlauf zu schaffen." Mit Ergebnissen wird nicht vor der nächsten Gezeitenwende gerechnet.