Maschinenbau

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Das Kunstwort Maschinenbau bezeichnet den Prozess, wenn jemand einfach mal so ganz viele Metall-, Fleisch- und Kunststoffteile sowie ein paar Drähte und Gummistücke mit richtig viel Schwung in einen Kasten wirft und hofft, dadurch am Ende eine funktionsfähige Maschine gebaut zu haben.

Durch geschickte Kombination zweier oder mehrerer Leitern ist es im Maschinenbau sogar möglich, Kräne, Leitern und Brücken zu bauen. Andere behaupten zwar, dass man das dann Stahlbau nennt, aber nur weil man sämtliche Genauigkeiten vergisst und alles um 3 Nummern zu groß baut, ist das doch nichts anderes.

Geschichte

Der Ursprung der schwäbischen Maschinenbauindustrie liegt in Nordostsibirien, wo gekidnappte böse deutsche Russland-Touristen zum Zeitvertreib aus Konservendosen und Stacheldraht die ersten Maschinenpistolen, aka AK47 zusamenbastelten.

Um den lästigen Raubkopierern zu entgehen, erfanden die heimgekehrten Maschinebauerles für die Siematic SPS Steuerung eine kryptische Steuerungsmethode, die nur schwäbischsprachigen Flachleuten zuzumuten war und nichteingeweihte in die Randzonen des menschlichen Geistes brachte.

Technische Errungenschaften

Wichtig für jeden Maschinenbauer der alten Garde (vor Einführung des dämlichen Masterstudienganges) ist der Besitz eines Hasen. Der Hase ermöglicht durch seine Anwesenheit im Raum-Zeit-Kontinuum eine automatische Lösung jeder Differentialgleichung höherer Ordnung und ersetzt mit seinen automatischen Gehirnströmen jeden modernen PC. Leider muss der Hase gesäubert und gefüttert werden, kann dafür aber nicht abstürzen und muss auch nicht upgedated werden.

Die Realität

Um den Grad des Diplom-Maschinenbauers zu erlangen, gehen Leute bisweilen in Einrichtungen, die Universität genannt werden. An einer Universität lernen sie dann, dass Maschinenbau nichts mit Bulldogs, Raketen oder schnellen Autos zu tun hat, sondern zusammengesetzt ist aus überflüssigen Dingen wie Arbeitswissenschaften (Diskussionskerze I - IV) oder Statistik (Schlaflabor). Dabei wird das Schlafverhalten des Studenten näher untersucht. Bleibt ein optischer oder geistiger Reiz über eine Zeit von 3 Minuten aus, neigt der Student zum Schlafen und ihm fehlen dann sehr wichtige Informationen, die in der Klausur abgefragt werden....z. B. wie hoch man einen Bürostuhl schrauben können muss oder wo die Maus des PCs zu liegen hat, damit man keine Gelenkprobleme kriegt, wenn man mit 80 Jahren in den Ruhestand gehen darf.

Klausur

Die Maschinenbauklausur ist üblicherweise eine Physik-Klausur, da das Maschinenbau-Studium üblicherweise nur aus Physik-Fächern besteht um die anfängliche Euphorie zu dämpfen, dass ein technisches Studium doch etwas tolles sei. Bei einem Blick in den Studienverlaufsplan wird dies deutlich: Physik, E-Technik, Konstruktionslehre, Strömungslehre, Thermodynamik, Fluidtechnik, TM, TM2, TM3, TM4, TM5, …, TM_n, Höhere TM, Höere TM2, … und natürlich Mathematik, um die ganze Physikscheiße zu ähm „verstehen“. Eine typische Aufgabe besteht aus dem Hobby des Professors oder beim Fehlen dieses(meistens), aus einer realitätsnahen Alltäglichkeit (nicht), wie zum Beispiel, dass ein Indianer mit einem G36 (treffsicher) einen Affen abschießen möchte. Das Lösen dieser Aufgabe gestaltet sich wie folgt:

  1. Alle Werte rausschreiben und auf SI-Einheiten kürzen.
  2. Beliebige Formel aus Formelsammlung suchen, in der alle vorgegebenen Größen gesucht sind.
  3. Formel umstellen und Werte einsetzen.
  4. Alle Einheiten durchstreichen und gewünschte Einheit hinter Ergebnis schreiben (hierbei ist egal ob das hinkommt, Hauptsache der Professor denkt, dass man es verstanden hat)

Textaufgaben lassen sich getrost mit „Geld“, „Drehmoment“ oder „Das ist eine Fangfrage“ beantworten. Schönheit, rechtschreibung oder Grammatik ist hierbei Sekundär (also egal), nicht umsonst sind Frauen für den Studiengang Maschinenbau NICHT zugelassen.

Trivia

Sehr beliebt bei Studenten sind auch die folgenden Kinderlieder: "100 Männer eine Frau ich studier Maschinenbau..." und "Lichtes Haar, kariertes Hemd und Samenstau, ich studier Maschinenbau".

Sonstiges, das man wissen sollte

Hinzu kommt eine enorme Menge an mathematischem Dummfug, bei dem Sachen berechnet werden, die es so gar nicht gibt, die aber, wenn man das einfach nicht beachtet ein Ergebnis liefern, welches den ja unmöglichen Prozess sehr genau beschreibt. So hat man immer Themen parat, um sich bei Freunden während geselligen Abenden unbeliebt zu machen und den Klugscheisser raushängen zu lassen.

Traurig, aber wahr

Des Weiteren wird es von allen Studenten begrüßt, dass Klausuren immer dann geschrieben werden, wenn alle andren Studiengänge vorlesungsfreie Zeit haben. Das liegt daran, dass Professoren mit ihrer Arbeit verheiratet sind und keine Freunde haben und dies uneigennützig auch auf ihre lieben Schützlinge projizieren. Studenten haben ja keine Freunde in anderen Fachbereichen und in den Urlaub fahren ist ja auch eine vollkommen überflüssige Sache. So erlangt man dann nach geplanten 10, benötigten 14 Semestern einen Abschluss, ist koffein- und Snickers-süchtig und der Professor dessen Ideale man übernommen hat, ist leider schon gestorben.