Marco Schreyl

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Marco Schreyl (aus Pietätsgründen nur skizziert)

Marco Schreyl (* 1. Januar 1974 in Erfurt) ist ein deutscher Moderationsroboter, der hauptsächlich vom Bildungssender RTL zur Verbreitung des eigenen Gedankenguts eingesetzt wird. Schreyl ist heute zunehmend auch als „Kaugummi-Marco“ bekannt, was auf seine Vorliebe – das sorgsame, zähflüssige Hinauszögern der Weitergabe wichtiger Ergebnisse und Informationen – zurückzuführen ist. Dieser Defekt, der laut Experten aufgrund eines Kurzschlusses im Mainboard zustande kam, machte ihn deutschlandweit bekannt.

Biografie

Marco Schreyl wurde am 1. Januar 1974 in der thüringischen Ostblockstadt Apolda bei Erfurt als Sohn einer Büroangestellten und eines Schlossers erbaut. Dies galt zu der Zeit als eine Pionierleistung im Bereich des technischen Fortschritts. Als Grund für die Entwicklung gaben die Eltern die in der dortigen Zeitperiode vorhandene Arbeitslosigkeit an. Folglich wurde Schreyl 1.0 - die UR-Version des uns heute bekannten fortgeschrittenen Modells – besonders in der Bierbrauerei und Strickerei eingesetzt.

Kindheit

Bereits früh entdeckte Schreyl sein Talent und seine Passion für die Moderation. So moderierte er im Alter von 8 Jahren erstmals den infantilen Kinderspielschocker „Tat oder Wahrheit“ im Kreise seiner engsten Freunde. Experten gehen davon aus, dass er das mit großem Erfolg tat, da laut Schreyls damaliger Krankenakte sein Körper regelmäßig Blesuren aufgewiesen hat.

Schreyl genoss eine erfüllte Kindheit. Angetrieben von seiner Urgroßmutter durch fuhr er in seinem Bollerwagen Apolda, stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen, um dann später von diesen ausführlich zu erzählen.

Studium und Wehrdienst

Nach seinem Abitur absolvierte er als erstes künstlich geschaffenes Wesen in der Geschichte von Jena das dortige Studium Richtung Sport-, Erziehungs- und Sprechwissenschaften.

Diese Ausbildung setzte er während den zwei darauf folgenden Jahren gekonnt in der Bundeswehr ein, wo er von seinen Kollegen den Spitznamen „Marconator“ erhielt.

Deutschland sucht den Superspast

Im Jahre 2005 wurde der qualitative Privatsender RTL auf ihn aufmerksam und erwarb ihn inklusive der GNU GPL v3 Lizenz für eine Hand voll Dollar. Dank der Lizenz verfügt RTL über die Möglichkeit, das Operating System von Marco Schreyl nach eigenem Belieben zu modifizieren. Von diesem Recht wurde nur kurz später zum ersten Mal Gebrauch gemacht, um Marco Schreyls Mainboard auf das Konzept von Deutschland sucht den Superspast auszulegen. Zu diesem Zwecke wurde der Defekt im Mainboard um den Faktor 3 verdoppelt.

Aufgrund der zum größten Teil negativen Reflexionen der Zuschauer beschloss RTL Marco Schreyls Vertrag Jahr für Jahr zu verlängern, um dem eigenen Sendermotto – nämlich auf möglichst tiefem Niveau zu langweilen sowie die Zuschauer auf psychischer Ebene zu foltern – auch in Zukunft nachkommen zu können.

Spezialisiert ist Marco Schreyl auf das Vertauschen von Endziffern, wenn es bei den Kandidaten um die Wurst geht. Dadurch gelang es RTL bereits mehrmals, gute Kandidaten mit meist unspektakulärer Vergangenheit unauffällig aus dem Wettbewerb zu schleusen, da die ihnen geltenden Anrufe der Zuschauer hinter den Kulissen einem anderen, schlechteren Kandidaten mit schwerer Kindheit zugewiesen wurden, den RTL gern weiter fördern wollte.

Das Supertalent

Das im Jahre 2007 aus Großbritannien adaptierte Format Das Supertalent wurde ursprünglich als Lückenfüller für diejenige Zeitspanne konstruiert, in der kein DSDS läuft. Da es sich dabei grundsätzlich ebenfalls um ein Castingshowformat handelt, musste RTL nicht lange Ausschau nach einem geeigneten Moderatoren halten.

Seit der zweiten Staffel wird Marco Schreyl von der animierten Menschenpuppe Daniel Hartwich bei der Moderation unterstützt. Als Grund dafür gab RTL die sukzessiv eintretende Überholung von Marco Schreyl an. Die zusätzliche Belastung neben DSDS durch das Supertalent ermöglichte es Marco Schreyl nicht mehr den gewünschten Prozentsatz an Müll-Quantität pro Show zu erreichen, den man eigentlich angestrebt hatte.

Um eine Überlastung und somit einen Kurzschluss aufgrund der zusätzlichen Mehrarbeit zu verhindern, hielt man es für den besten Schritt, eine Co-Moderation einzustellen.

Radio

Marco Schreyl arbeitet neben seiner Fernsehkarriere beim Hörfunksender hr1, wo er meistens in propagandistischen Sendungen zu hören ist.

Anatomie

Äußerlich ähnelt die Anatomie von Marco Schreyl der Statur des Homo Sapiens. Marco Schreyl wurde fortlaufend weiterentwickelt, sodass die aktuellste Version nicht mehr viel Gemeinsamkeiten mit dem Ur-Modell besitzt.

Versionshistorie

Die folgende Liste soll chronologisch die wichtigsten Modifizierungen an Marco Schreyl wiedergeben:

  • 1974 - v 1.0 - Ur-Version
  • 2005 - v 2.0 - Aktualisierte RTL-Version
  • 2007 - v 2.1 - Zusätzliche Heuchelmodule wurden installiert.
  • 2009 - v 2.2 - Ein breiterer Torso wurde eingebaut, um Marco Schreyl bessere Umarmungen im Zusammenhang mit DSDS-Kandidaten zu ermöglichen.
  • 2011 - v 2.3 - Ein zusätzlicher Perversions-Generator wurde eingebaut. Durch diese ergänzende Power soll Marco Schreyl mehr Rechenleistung für anzügliche Witze bereitstehen.
  • 2012 - v 2.4 - Infolge strauchelnder Quoten in der aktuellen neunten Staffel hat man Schreyls Penetranzmodul überholt. Das Rausquetschen von unvorteilfhaften Aussagen seitens der Kandidaten auf von Schreyl gestellte Fragen hin soll damit optimiert werden.

Sprachstilistik

Ein besonderes Merkmal von Marco Schreyl ist die von ihm angewandte Intonation und Sprachstilistik, die sich praktisch zu einem Markenzeichen von ihm entwickelt hat. Seine Aussprache ist immer wieder geprägt von regelmäßig stärker betonten Silben und einzelnen Wörtern, die ein Werkzeug zur Beeinflussung der Zuschauer darstellen.

Gelegentlich übertreibt Marco Schreyl mit der Betonung, was meistens dann passiert, wenn jemand in seinem näheren Umfeld einen nicht lustigen Witz von sich gibt. In so einem Fall hört sich dann das Lachen stark übertrieben und heuchlerisch an. Gemäß Angaben von RTL ist dafür eines der 2007 zusätzlich eingebauten Heuchelmodule verantwortlich. Beim Einbau scheinen die Techniker eine Stelle falsch verlötet zu haben.

In den Entscheidungsshows lässt sich die Sprachstilistik jeweils am besten analysieren. Bevor Marco Schreyl damit beginnt, die einzelnen Ergebnisse zu verlesen, fasst er die vorherigen Ereignisse der Show unnötigerweise sehr großzügig zusammen und bedient sich dabei gerne paradoxer Assoziationen zum aktuellen Showmotto und ausgedienter Weisheiten über den Wettbewerb als solches generell.

Danach folgt die „Kaugummi-Phase“. Jetzt werden die verschiedenen Kandidaten der Reihe nach nach vorne gerufen. Um den Spannungsbogen künstlich hochzuhalten, gibt es von Marco Schreyl dann die Kritik der Jury nochmals zusammengefasst, sorgsam pointiert mit leichten Zweifeln über das Weiterkommen des Individuums.

Trivia

  • Die Szenen auf den Malediven aus Staffel 8, in denen Marco aus dem Meer emporsteigt, wurden mit einem menschlichen Bodydouble gedreht. Um die Szenen trotzdem möglichst authentisch zu halten, wurde vorgängig ein Gussabdruck von Marco Schreyls Sixpack erstellt.
  • Marco Schreyls Haare bestehen aus einem hochexplosiven Säure- und Gasgemisch und verursachen bereits bei der kleinsten Berührung Lachkrämpfe.
  • Der Satz „Marco Schreyl ist witzig.“ ergibt das englische Anagramm "A Criticizer Glows Myths." (dt. Übersetzung: „Ein Kritiker leuchtet Gerüchte.“).
  • Immer wieder bestritt Schreyl im Zusammenhang mit Meldungen über seine angebliche sexuellen Orientierung jeglichen Hang zur Heterosexualität.

Sonstiges

Zitate

  • „Das ist die erfolgreichste Castingshow Europas und ich bin Marco Schreyl!“
  • „01379 1001 und die Endziffer ihres Favoriten dran gehängt. Und falls die Leitungen mal besetzt sind, dann rufen sie halt nochmals an, immer und immer wieder…“
  • „Unsere drei M's!“ (Staffel 7) ¹
  • „Unser kleiner Justin Bieber!“

1) beschrieb den nachweislich lustigsten Zufall, den die Welt je erlebt hat; nämlich dass die Vornamen der Top 3 alle mit M begannen (Mehrzad, Menowin und Manuel)

Prominente über Marco Schreyl