Maloche

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Maloche ist die der Ausdruck der körperlichen Betätigung während der Ausführung einer, meist durch einen Vorgesetzten vorgegeben, Auftragsarbeit.

Begriffserklärung

Der im nordrheinwestfälischem durchaus geläufige Begriff hat durch seine Verbreitung in die Überregionalität ähnliche bis andere Bedeutungen bekommen.

Grundlegend ist es richtig, dass Maloche die Arbeit ist, bei der man, bei extremen Arbeitsbedinungen, einen relativ geringen Arbeitslohn erhält. Jedoch muss hier differenziert werden.

Geschichte

Wichtiges Ereignis der Malocherei ist der Tarifstreik von 1983 der Malocher. Die Streikenden forderten wehement, dass Sie, neben Ihrem Akkordlohnzuschlag, zusätzlich einen sogenannten "Zuschlag für Kimmengrad" bekommen sollen. Die "Kimme" sei schließlich, so Streikführer Horst Stuppack, der Beweis "für Leistung und Einsatzwillen", die vom Körper, meist unbewusst vom "Körpertragenden", freigesetzt wird. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Die Kimme

Das Lexikon für Maloche (erschienen im Bochum-Süd Verlag) weist mehrere Arten der Kimme auf. Diese trete jedoch in der Regel bei Menschen auf, die leichte Unproportioniertheiten im Gesäßbereich haben während der Ausübung eines Handwerks. Das Lexikon der Maloche geht sogar soweit, die Kimmensichtung in den Bereich der Zauberei einzuordnen, da meist, nach dem der Ausspruch "Könnten Sie mal ebend nach dem Abfluss schauen?" beinah unverzüglich die "Kimme" durch "Bück" zum Vorschein kommt.


In anderen Kulturkreisen sind Kimmen beim Menschen, auch wenn kein Handwerk ausgeübt wird, so stark ausgeprägt, dass diese selbst bei nicht-Bück, sondern bei "Heb" sich in ihrer vollen Blüte zeigen.

Moderne Maloche

Dadurch, dass die eigentliche Maloche aufgrund des technischen Fortschritts mehr und mehr abbaut, wird der Begriff anderweitig eingesetzt.

Denn es wurde herausgefunden, dass sogar in der Freizeit und beim Genuss von Alkoholika das Auftreten der Kimme keine Seltenheit ist. "Maloche" als verb (malochen), dient also somit als Aufforderung zur Verköstigung von ebend Alkoholika oder ähnlichem.

Beispielsatz zur Umsetzung von Maloche: "Hallo Heiko, lass uns doch heute Abend einen malochen!" oder als Frage formuliert, "Knut, Bock auf Maloche?"

Kriterien zur einwandfreien Bestimmung einer Maloche

Nicht jede Form von Arbeit ist eine Maloche. Die Maloche zeichnet sich durch drei, im Anschluss genannte, einwandfrei bestimmbare Kriterien aus: 1. Man muss bei der Maloche sterben können. 2. Man muss sich bei der Maloche dreckig machen. 3. Die Maloche muss aus einem wiederkehrenden, eintönigen Ablauf bestehen.

Wahlweise kann der Ausdruck "Maloche" über "Drecksmaloche", "Absturzmaloche" bis hin zu ihrer schlimmsten Form, der "Todesmaloche" gesteigert werden. Dies lässt sich über den Grad des Zutreffens der oben genannten Kriterien einordnen.

Das elfte Gebot

Du sollst die Maloche ehren.