Mülltrennung

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Eine ambitionierte Aufgabe für Mülltrennung.

Mülltrennung ist ursprünglich als strategisches Konzept der psychologischen Kriegsführung und als Antwort auf die Materialschlacht, die sich im Stellungskrieg des 1. Weltkrieges als strategisch untauglich erweisen hatte, entstanden.

Enstehung

Mülltrennung wurde in der, wegen der alliierten Auflagen als Irrenanstalt getarnten, Grüpa in Altendorff-Ulfkotte, einem ehemaligen Außenbiotop der Reichsgartenschau 1916, im Arbeitskreis PsychKf IV, Hauptabteilung West, unter Leitung von Rittmeister Claudius von Roth erarbeitet. Dabei wäre die Geheimhaltung gar nicht nötig gewesen. Trotz gleicher Erfahrungen hat kein anderes zivilisiertes Volk diese Idee aufgegriffen, die im Wesentlichen darauf beruht, Abfälle am Entstehungsort zu reinigen, zu trocken und nach verschiedenen Materialien getrennt an einen Ort zu transportieren, wo sie dann gemeinsam deponiert werden.
"Getrennt sammeln, vereint deponieren" lautet denn auch das Credo einer Bewegung, die auf den Grundgedanken des von von Roth entwickelten Konzeptes beruht und sich später in Unternehmen und Gesellschaft ausbreiten solle.

Das Konzept, das von Roth in einer Arbeitsgruppe mit den besten psychologischen Köpfen der Weimarer Republik erarbeitete, war so einfach wie genial: Durch Schulung der Soldaten in der Sprache des jeweiligen Gegners sollte nach deren Gefangenname die Verbreitung des Gedankens der Mülltrennung in den gegnerischen Verbänden diese zunehmend beschäftigen, Ressourcen binden und vom eigentlichen Ziel des Krieges ablenken.

Vorteile und Nachteile des von Rothschen Konzepts

Das neue Konzept hatte vier Vorteile.

  1. Durch williges Gefangennehmen lassen erreichten die Frontverbände die Dekapitierung jeder gegnerischen Offensive bei gleichzeitiger Schonung eigener Ressourcen.
  2. Je mehr der Gegner glaubte, durch das "machen" von Gefangenen im Vorteil zu sein, desto intensiver konnte er destabilisiert werden.
  3. Durch Vermittlung des Gedankens der Mülltrennung konnte dem gegnerischen Soldaten eine sinnvolle, und im Gegensatz zum Kriegshandwerk auch traumafreie Handlungsalternative zum Gefecht angeboten werden
  4. Bei erfolgreicher Umsetzung wurde das Schlachtfeld nach dem Sieg vom Gegner in weitgehend aufgeräumten Zustand hinterlassen

Natürlich blieb auch hier der Sieg das militärische Ziel, doch konnte dieser erstmals mit Einsatz auch gewaltfreier Komponenten errungen werden, was von Kreisen der sog. illusorischen Außenpolitik, die am Ende des 20. Jahrhunderts an Bedeutung zunahm, als erheblicher Vorteil gesehen wurde.

Wegen der Instrumentalisierung der Schule zur Umsetzung gesellschaftlicher Ziele wie "Wehrtüchtigkeit", was zu zahllosen unkoordinierten Schulversuchen in der Republik führten (und heute neben anderen durch "soziale Kompetenz" und "Integration" abgelöst wurden) wurde letztlich die Ausrichtung auf Fächer wie Fremdsprachen verhindert und so standen zu Beginn des zweiten Weltkrieges entsprechend ausgebildete Kontingente nicht zur Verfügung.

Heutige Entwicklung

Obwohl militärisch gescheitert, ist die Mülltrennung aktuell neben anderen sog. "politischen Toberäumen" ein wichtiger Bestandteil des politischen und gesellschaftlichen Konzepts der Bundesrepublik Deutschland im 21. Jahrhundert. Sie bietet dem politisch ambitionierten und potentiell aktionsbereiten Teil der Bevölkerung sinnvolle Aktionsfelder zum Ausleben der eigenen gutmenschlichen Triebimpulse, und ermöglichte den Regierungen Schröder und Merkel die Entsendung von deutschen Truppen ins Ausland ebenso, wie die gesellschaftliche Diskreditierung des sozialen Grundgedankens und die forcierte Fortsetzung der durch Helmut Kohl begonnnen Umverteilung von unten nach oben, u.a. durch die Steuergesetze für Unternehmen im Mai 2000, die Senkung der Einkommensteuer auf Kapitalvermögen auf 35% und die Rettung von verzockten privaten Vermögen in der Finanzkrise 2008, ohne auf nennenswerten politischen Widerstand zu stoßen.