Mülltonnen-Pädagogik

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Die Mülltonnen-Pädagogik zeigt ihre Wirkung

Mülltonnen-Pädagogik bezeichnet einen innovativen, pädagogischen Ansatz, in welchem bereits im Kindesalter die Grundlagen für die Persönlichkeitsentwicklung gelegt werden.

Geschichte

Dieser Ansatz wurde in den 1990er-Jahren im Schwabenländle begründet. Durch Langzeitstudien und theoretische Grundlagenforschung konnte der Erfolg des Konzepts in der Zwischenzeit wissenschaftlich belegt werden. Nach über 20 Jahren intensiven Untersuchungen zeigen sich äußerst positive Auswirkungen auf Bildungsniveau, Sozialgefüge und Zufriedenheit der Probanden.

Philosophie

Wie der Name bereits suggeriert stellen Mülltonnen/Papiermüll-Container den Ausganspunkt dieses Ansatzes dar. Weitere zentrale Elemente sind idealerweise folgende Objekte: mehrere Betonboxen zur Verstauung der Restmüll-Tonnen (idealerweise gegenüberliegend angeordnet) inklusive Begrenzung durch Holzpfosten, unterschiedliche Beschaffenheit der angrenzenden Bodenflächen (idealerweise Wiese, Pflastersteine, geteerte Straße). Akteure sind dabei mehrere Kinder unterschiedlicher Entwicklungsstufen, welche das Areal als Spielfläche nutzen. Die physische und psychische Aktivität löst einen ganzheitlichen und nachhaltigen Lernprozess bei den Heranwachsenden aus.

Entwicklungsfelder

Die Mülltonnen-Pädagogik legt Wert auf die ganzheitliche Entwicklung der Person, die einzelnen Gebiete werden in verschiedenen Entwicklungsfeldern gefördert.

Körper

Als zur körperlichen Ertüchtigung unerlässlich betrachtet dieses Konzept das Balancieren auf Holzpfosten, erklimmen von Betonboxen und des Containers sowohl von außen als auch von innen, herunter springen/rutschen von Holzpfosten oder Container und überwinden von Abgründen zwischen den Betonboxen. Zwecks fächerübergreifendem Unterricht zählt auch das kreative Gestalten der Müllcontainer-Innenseiten mittels Aufklebern, Faltarbeiten, Bemalungen/Beschriftungen zu diesem Entwicklungsfeld. Gefördert werden Gleichgewicht, Gesamtkörper-Koordination, Auge-Hand-Koordination und Wahrnehmung der eigenen Grenzen

Spielender Mülltonnenpädagogiker in der Pause

Sinne

Zum Entwicklungsfeld Sinne gehört das Verstecken im geschlossenen Papiermüll-Container, Wahrnehmung verschiedener Untergründe und das Unterscheiden verschiedener Gerüche. Hierbei steht die Förderung der auditiven, visuellen, olfaktorischen und taktil-kinästhetischen Wahrnehmung im Vordergrund.

Sprache und Soziales

In diesem Themenbereich werden Fantasie- und Rollenspiele gespielt, eigene Wünsche und Bedürfnisse artikuliert und demokratische Entscheidungsprozesse nachvollzogen und getroffen. Auch Konfliktbewältigung, zurückziehen von der „Erwachsenen-Welt“ und die Stärkung des Selbstbewusstsein sind ein Bestandteil. Fördert das Sozialverhalten und gruppendynamische Prozesse.

Denken

Dieses Entwicklungsfeld ist bei vielen nicht sehr beliebt, obwohl es Handlungsplanung und Problemlösung lehrt und Synergie-Effekte sowie Kreativität fördert. Selbst erfahrene Mülltonnen-Pädagogen haben den Grund für die Unbeliebtheit dieses Entwicklungsfeldes nicht herausgefunden.

Gründe

Gründe, sich für das Lehrkonzept der Mülltonnen-Pädagogik zu entscheiden sind die nicht vorhandenen Anschaffungskosten und dass es flächendeckend und für jeden zugänglich ist. Des weiteren werden Sensibilisierung für Ressourcen-Nutzung, Recycling und das ökologische Bewusstsein gefördert.

Trivia

  • Der MüTo(s) lebt - die Zukunft beginnt in der Mülltonne!