Ludwigshafen

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Ludwigshafen mit seinem in jeder Beziehung gewaltigen Bezirk Oggersheim ist das größte Industriegebiet der Stadt Mannheim/Baden in Deutschland. Ludwigshafen gilt als das Detroit Europas und ist so ziemlich die hässlichste Stadt in ganz Deutschland. Der Name Ludwigshafen stammt vom ersten König der Stadt ab, Ludwig dem Hässlichen. Besondere Bekanntheit erlangte die Stadt durch den Firmensitz der weltgrößten Chemiefabrik BASF ("Badische Ananas- & Softeis-Fabrik"). Ursprünglich als Mülldeponie geplant hat sich das Stadtgebiet durch den Bau von Favelas seit den 1950er Jahren stark vergrößert.

Geschichte

Der 6. April 1865 gilt als die Geburtsstunde Ludwigshafens. An diesem Tag führte ein bislang ungeklärter Chemieunfall zu einem Riss im Raum-Zeit-Kontinuum, so dass innerhalb weniger Sekunden die BASF von ihrer Heimatdimension weggesaugt wurde und sich gegenüber von Mannheim auf einem Kartoffelacker am Rhein rematerialisierte. Der hohe Bedarf an Arbeitskräften führte innerhalb weniger Monate zu einer riesigen Barackensiedlung um die BASF herum. Durch ein Zufallsverfahren erhielt die Siedlung aus einer Auswahl von Namen bereits bestehender Städte den Namen "Ludwigshafen".

Infolge des Chemieunfalls von 1865 ist das Raum-Zeit-Gefüge in Ludwigshafen bis heute instabil geblieben. Dies hat weitreichende Konsequenzen. Die deutlichste Folge ist, dass die Stadtplanung und der architektonische Stil sich seit Bestehen der Stadt in einer permanenten 70er-Jahre-Schleife befinden. Außerdem wurden durch weitere Dimensionslöcher einige Parks und Naherholungsgebiete in die Stadt gesaugt, die sich nicht in das Stadtbild einfügen, wie etwa der Friedrich-Ebert-Park, das Altrheingebiet um Altrip, der Willersinn-Weiher und die Blies. Diese Fremdkörper sind als Ausflugsziele sehr beliebt, jedoch ist ein Besuch wegen der dortigen instabilen Raum-Zeit-Verhältnisse nicht ganz ungefährlich.

Seit Bestehen der Stadt verfolgen die Stadtplaner konsequent ein revolutionäres Konzept: die Straßenzüge, Gebäude und das Flair der Stadt sollen eine möglichst apokalyptische und hoffnungslose Stimmung erzeugen, um als ideale Kulisse für Zombie-Filme zu dienen und die Nachbarstadt Mannheim im Vergleich optisch aufzuwerten (Projekte Visitenkarte und Visitenkarte II). Trotzdem wurde bislang noch kein Zombie-Film in Ludwigshafen gedreht, dafür allerdings die Kulisse für zahlreiche trostlose Szenen in Tatort-Folgen mit Ulrike Folkert genutzt, insbesondere der legendäre Hauptbahnhof.

Die Stadt Ludwigshafen oder auch Lumbe'hafe' (Lumpenhafen) genannt, war früher bekannt für ihre albanische Zwangsarbeit in der Chemie- und Datenträgerindustrie und hat in jüngerer Zeit einigen Bekanntheitsgrad erreicht durch ihre stark fetthaltige Spezialität Saumagen.Der leistungsfähigste Vernichter des Saumagens, Prof. Dr. hc. Kohl, ist ein stolzer Sohn der gebeutelten Stadt.

Derzeit plant eine Gruppe von Investoren, einen Stacheldrahtzaun um Ludwigshafen zu errichten, um aus der Stadt ein gigantisches Paintball-Gelände zu machen (Projekt letzte Chance). Die Umbaukosten werden auf ca. 789 geschätzt.

Architektur

Das Wahrzeichen von Ludwigshafen ist der Hauptbahnhof, optisch einer Autobahnkreuzung nachempfunden und als "Bahnhof der langen Wege" bekannt. Er wurde von einem zu Recht arbeitslosen Flughafen-Architekten mitten in die Pampa und außerhalb der Stadt gebaut. Wer an diesem Bahnhof ankommt, möchte sofort weiterfahren, muss aber mindestens eine halbe Stunde zu einem anderen Bahnsteig laufen und nochmals mindestens eine halbe Stunde auf seinen Anschluss warten. Der Ludwigshafener Hauptbahnhof ist wohl der einzige deutsche Bahnhof, in dem die Zugabfertiger mit dem Fahrrad unterwegs sind. Wieso der Bahnhof so groß und weitläufig ist, weiß niemand. Jeder, der von Ludwigshafen aus irgendwo mit dem Zug hinfahren will, muss in Mannheim in einen anderen Zug umsteigen, selbst, wenn er in Ludwigshafen/Rhein bleiben will.

Positiv ist: Die Bahnsteige und der Bahnhof sind mit dem Auto gut erreichbar.
Negativ ist: Für "Nur-Fußgänger" ist der Bahnhof keine Empfehlung, da die Nahverkehrsanbindungen (Bus, Straßenbahn) sich nur gelegentlich an den Bahnverbindungen orientieren und somit Wartezeiten die Regel sind. Ohnehin werden die Nahverbindungen zum Bahnhof sukzessive abgebaut. Noch schlechter sieht es für Gehbehinderte aus: Sogenannte "Anschlussverbindungen" sind für sie wegen der langen Wege "Auschlussverbindungen".

Die Wohngebiete bestehen seit ca. 50 Jahren aus unterirdischen Barackensiedlungen; großräumige, labyrinthartig angelegte Tunnel verbinden sie direkt mit der BASF. Die oberirdischen Plattenbauten und düsteren Hochhäuser wurden ausschließlich zur Dekoration errichtet und sind unbewohnbar.

Die Fußgängerzone von Ludwigshafen gilt als die einsamste Fußgängerzone Deutschlands und wird nur von Straßenfegern und Müllautos genutzt. Das Betreten der Fußgängerzone nach 20:00 wird mit Gefängnisstrafe geahndet, ebenso wie das Betreten des Rathaus- und des Theaterplatzes. Ausgenommen von der Ausgangssperre sind kriminelle Banden sowie Personen, die ihren Müll in der Fussgängerzone abladen wollen.

Weiterhin ist Ludwigshafen bekannt für seine größtenteils tageslichtfreien und überwiegend leerstehenden Einkaufszentren in der Fußgängerzone und Innenstadt, wie das Bismarckzentrum, Rhein-Galerie, das Walzmühl-Center und das Rathaus-Center. Die Einkaufscenter sind wie der Rest der Stadt ausschließlich als Kulisse für Zombie-Filme konzipiert und gebaut worden, da traditionell weder die Ludwigshafener noch Auswärtige in Ludwigshafen einkaufen. Das Fehlen von Tageslicht dient bewusst dazu, die wenigen potentiellen Käufer vom Besuch der Einkaufszentren abzuhalten und durch die Leerstände die trostlose Atmosphäre in der Innenstadt zu fördern. Eine besondere Perle ist dabei die, inzwischen leerstehende, "Tortenschachtel" Sie war das Großhandelszentrum der Dealer vom Berliner Platz, (Motto: "bester Stoff - direkt aus der Fawwarik"(BASF). Sie mußte jedoch mangels Nachfrage schließen. Wer mit einfachem Einatmen den härtesten Stoff gratis bekommt kauft eben nichts mehr! Update: Momentan (2015) wird die Tortenschachtel saniert. Um möglichst viele Ratten, Mäuse und restliche Einwohner der Stadt anzulocken, wurden mithilfe von Abrisskugeln mehrere Eingänge in das Gebäude geschlagen. Das Gebäude wird momentan als schönste Einrichtung in einer MetroPol(en)region betitelt.

Im Jahr 2010 wurde die Rhein-Galerie eröffnet, ein weiteres Einkaufszentrum in der Innenstadt. Das neue Einkaufscenter ist durch eine sehr teure, gigantische Überdachung mit nikotinfarbener Membran weitgehend vom Tageslicht und von der Umgebung abgeschirmt und über einen engen feuchten Tunnel mit den unterirdischen Wohnvierteln verbunden. Neben einer Erweiterung des Drehort-Angebots dient das Center auch als Möwen-Brutstätte. Im September 2012 beschloss der Stadtrat, dass im gesamten Einkaufscenter nur noch Schaufeln verkauft werden dürfenn. Seit Inkraftreten des Schaufel-Gesetzes boomt die Rhein-Galerie und schreibt als einziges Ludwigshafener Unternehmen schwarze Zahlen.

Die meisten Ludwigshafener Parks sind mit Teer ausgegossen und dienen als Endlager für Haushalts- und Chemieabfälle (Ausnahmen hiervon sind die im Kapitel Geschichte behandelten Parks und Naherholungsgebiete). Auf Lehrpfaden können sich die Besucher über die verschiedenen Arten von Müll informieren.

Selbst die Ludwigshafener Brücken sind nur deshalb schön, weil sie nach Mannheim führen.

Sehenswürdigkeiten

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Ludwigshafen zählen die Ortsausgangsschilder und die beiden Brücken nach Mannheim.

Seit 2005 gehört Ludwigshafen als die "Stadt mit den weltweit schlimmsten Bausünden und Stadtplanungsfehlern" zum Weltkulturerbe der UNESCO. Mittlerweile wurde aus diesem Grund Ludwigshafen als Ganzes unter Denkmalschutz gestellt, mit Ausnahme der wenigen noch bestehenden Altbauten.

Beeindruckend sind die Werksführungen der BASF sowie die Ansicht der BASF bei Nacht mit ihrer 5 km langen geschlossenen Fläche mit beleuchteten Chemiefabriken, Schloten und Lagerhallen.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die zahlreichen Parkplätze und Parkhäuser, die etwa 1/4 der Stadtfläche ausmachen, die zahllosen Unterführungen und die vielen großen, teilweise bunt angemalten Luftschutzbunker. Seit Ende des 2. Weltkrieges sind sie als Übungsräume für Bands sehr beliebt, da sie neben einer guten Schallisolierung einen Sichtschutz vor der Stadt bieten.

Ebenfalls erwähnenswert sind die zahlreichen, stilistisch sehr speziellen Brunnen und Statuen, wie z. B. der Knödelbrunnen. Jedes Jahr wird das Angebot durch ein neues, vom Blindenverein Ludwigshafen e. V. ausgewähltes Werk ergänzt.

Kulturevents

Jedes Jahr finden in Ludwigshafen mehrmals die sogenannten Steamcracker-Festspiele statt, wobei eine 587.429 m hohe Fackel aus den BASF-Schloten den Himmel erleuchtet. Dies findet jedesmal den einhelligen Zuspruch der Bevölkerung, die hierzu über weite Entfernungen anreist, um sich den infernalischen Krach besser anhören zu können.

Weitere traditionelle Veranstaltungen sind der "Gelbe Regen" und der "Weiße Regen", die mehrmals jährlich von den BASF-Schloten auf die Stadt niederregnen. Die Bürger feiern den klebrigen, stinkenden Niederschlag mit einem von der BASF gespendeten kostenlosen Besuch der Autowaschanlage.

Jedes Jahr im Dezember findet am Berliner Platz der Ludwigshafener Weihnachtsmarkt statt. Genaueres hierzu ist nicht bekannt, da jeder Besucher den Weihnachtsmarkt direkt nach dem Besuch vergisst. Bisherige Versuche, die Eindrücke aufzuzeichnen, scheiterten daran, dass sich auch die Aufzeichnungen direkt nach dem Besuch selbsttätig löschen. Selbst einem Terroranschlag konnte der Weihnachtsmarkt standhalten - da die Bombe nicht zündete. Dies beruht auf der ungeschriebenen Regel, dass Ludwigshafen und Chemie einfach nicht zusammenpassen und das dort noch nie irgendwas nach Plan funktionierte.

Verkehr

Bemerkenswert sind die zahlreichen verschlungenen Autobahnen auf Stelzen. Sie durchqueren die komplette Stadt und leisten einen großen Beitrag zum speziellen Charme Ludwigshafens. Die Autobahnen dienen dazu, eine schnellere Durchfahrt oder Flucht aus Ludwigshafen zu ermöglichen, die Illusion einer belebten Stadt zu erzeugen und mit ihren hohen Unterhaltskosten die Stadtkasse massiv zu belasten. Mittlerweile sind sie von unten abgedeckt, dass keine abfallenden Betonbrocken oder hindurchbrechende LKW auf die darunter liegende Strasse fallen. So kann mit der Sanierung noch gewartet werden, bis ein Neubau fällig wird. An einigen Stellen führen sie direkt durch die Treppenhäuser der Plattenbauten hindurch. Da die Autobahnen ca. 95 % der Stadtfläche überdecken, schützen sie außerdem ebenso wie der Smog die Ludwigshafener Bürger vor Tageslicht. Es ist geplant, die Autobahnen ab ca. 2020 komplett unterirdisch zu verlegen, um Durchreisenden den Anblick der Stadt zu ersparen.

Ludwigshafen hat vor einigen Jahren den öffentlichen Nahverkehr ab 20:45 abgeschafft und sämtliche Fahrradwege mit mehreren Metern tiefen Schlaglöchern versehen, um die Fluchtmöglichkeiten für nichtmotorisierte Bewohner zu verringern sowie die Beruhigung des Stadtzentrums zu fördern.

Wie in Los Angeles und Wolfsburg ist auch in Ludwigshafen der Besitz eines Autos für volljährige Bürger Pflicht; der Nichtbesitz wird mit einer Gefängnisstrafe zwischen 1 und 3 Jahren geahndet. Bislang war der Abschreckungseffekt jedoch eher gering, da sich in Ludwigshafen ein Gefängnisaufenthalt nur unerheblich vom normalen Wohnen unterscheidet.

Wirtschaft

Größter und fast einziger Arbeitgeber der Stadt ist die BASF. Sie steht in Ludwigshafen, da die Mannheimer keinen Bock auf den widerlichen Gestank hatten. Trotzdem ziehen die ganzen stinkenden Chemikalien nach Mannheim, während sich die Ludwigshafener in ihren Baracken ins Fäustchen lachen.

Das größte Gebäude der Stadt ist das Arbeitsamt, das neben der BASF der zweitwichtigste Arbeitgeber der Region ist. Es nimmt ungefähr 1/6 der Stadtfläche ein; das Parkhaus des Arbeitsamtes ist über 8 verschiedene Autobahnzufahrten erreichbar.

Etwa 20 % der Ludwigshafener sind im Autobahnbau beschäftigt. Die restlichen 80% arbeiten bei der "Badische Ananas- & Softeis-Fabrik" (BASF). Bekannte Großkunden der BASF sind McDonalds und OBI. Weil die BASF sparen muss, wird der Hauptteil der Arbeit mittlerweile von rumänischen und moldawischen Subunternehmern durchgeführt, was regelmäßig zu Toten und Verletzten führt.

Einwohner

Entgegen vieler Behauptungen hat Ludwigshafen Einwohner. Die Zahl der Einwohner konvergiert stetig gegen einen nicht definierten Wert, wobei dieser über Drei liegen muss, da in Ludwigshafen sowohl ein Korbinian als auch Matzascha lebt. Nicht mehr: + Mai 2007. Seit Ludwigshafens berühmtester Chemiereaktion sind es wieder 9 weniger.

Jedes Jahr gibt es auch zahlreiche Kämpfe in der Krisenregion "Hemshof", wo derzeit über 12.000 Blauhelme stationiert sind. Das Stadtviertel Hemshof gilt zusätzlich deshalb als Krisenregion, weil es als einziges Stadtviertel über Spaziergänger und ein Nachtleben verfügt. Dies ist für Ludwigshafener Verhältnisse so ungewöhnlich, dass das Stadtleben dieses Viertels für einen Bürgerkrieg gehalten wird.